Christian Glöckler
Deutsches Schachtalent, Jahrgang 2011, Spieler des Wiesbadener SV. Wegen seines Schachtalents – laut PvB-Berichterstattung ähnlich wie zuvor Vincent Keymer – regelmäßig von der Schule freigestellt. Blieb trotz Avancen von Bundesligaclubs mit seinem Verein in der Oberliga.
Karriere
Spielte im August 2023 als Elfjähriger bei der offenen Deutschen Meisterschaft (Herren) in Ostfildern-Ruit mit, gemeinsam mit dem gleichaltrigen Alfred Nemitz. Für den Auftaktsieg über IM Nikolas Wachinger erhielt er den Preis für die beste Partie der ersten Runde; das Turnier beendete er mit 4,5 Punkten aus neun Partien auf Rang 16. Gewann Ende August 2023 bei der Rapid- und Blitz-Team-WM in Düsseldorf als erster Träger den von Wadim Rosenstein gestifteten Rainer-Niermann-Pokal für die beste Partie eines Nachwuchsspielers.
Bundestrainer Jan Gustafsson zählte ihn Ende 2023 gemeinsam mit Hussain Besou, Marius Deuer und Leonardo Costa zur nächsten deutschen Talentgeneration. Gehörte mit Costa zu den ersten Mitgliedern der von Jan Henric Buettner ins Leben gerufenen Talentförderung. Erzielte im Juli 2026 beim Meister-Open in Biel seine erste GM-Norm und gewann das Turnier eine Runde vor Schluss, nach vorherigem internationalen Aufsehen beim Wijk-Qualifiers-Turnier Anfang 2026.


