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Wei Yi

Wei Yi nach Krimi gegen Esipenko: Finaleinzug, Kandidatenplatz – und ein Herz, das „boom, boom“ macht
Quelle: Indian Express – „Wei Yi after reaching FIDE World Cup final: Heart was going ‘boom, boom’ many times“

Der Beitrag schildert, wie Wei Yi im Halbfinale des FIDE World Cups in Goa gegen Andrey Esipenko erst im Schnellschach die Entscheidung erzwingt – und sich damit sowohl für das World-Cup-Finale als auch für das Kandidatenturnier qualifiziert. Nach zwei Remis in den klassischen Partien und einem weiteren Remis im ersten Tiebreak nutzt Wei im zweiten Schnellschach-Tiebreak einen groben Fehler: Esipenko stellt im 57. Zug einen Turm ein und gibt sofort auf. Wei sagt, ohne diesen Patzer hätte er nur auf ein Remis hoffen können, und führt die Blunder auf Müdigkeit im langen Turnier zurück.

Obwohl er nach außen sehr ruhig wirkt, gibt Wei zu, dass er während des ganzen Turniers nervös war – sein Herz sei „boom, boom“ gegangen, wie früher als Kind in Zeitnotpartien. Die Qualifikation für das Kandidatenturnier bezeichnet er als eines der größten Ziele seiner Karriere; er habe nicht damit gerechnet und fühle sich „glücklich“, gerade in einer Zeit mit vielen jungen, starken Spielern.

Gefeiert wird trotzdem nicht: Auf die Frage nach einer Party antwortet Wei, er habe „keine Zeit zu feiern“, weil am nächsten Tag bereits das Finale gegen Javokhir Sindarov beginne.

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Wei Yi: "Erleichtert, dass das Turnier endlich vorbei war"

Quelle: The Times of India – „'A relief that it was over': China No.1 Wei Yi, now Chess Olympiad gold medallist, reveals taking 'long break' after Candidates", 17. Oktober 2026, Jyotirmoy Halder

Wei Yi macht aus seiner Erschöpfung nach dem Kandidatenturnier in Zypern keinen Hehl. Das schreibt Jyotirmoy Halder. "Mein erstes Gefühl war, dass ich extrem müde war", erzählt der chinesische Spitzenspieler. Nach der letzten Runde habe er sich lange ausgeruht, es sei eine Erleichterung gewesen, dass das Turnier endlich vorbei war. Vierzehn klassische Partien gegen Gegner dieses Niveaus seien schlicht nicht einfach gewesen.

Durchwachsene Bilanz, offene Selbstkritik

Mit 7 aus 14 Punkten, zwei Siegen gegen Andrey Esipenko und Niederlagen gegen Fabiano Caruana sowie Javokhir Sindarov wurde Wei Yi Vierter, hinter Sindarov, Anish Giri und Caruana. Zufrieden ist er mit seiner Leistung nicht: Besonders die Partie gegen Caruana hätte er besser spielen können. Zugleich räumt er Glück ein, gleich dreimal habe er nach der ersten Zeitkontrolle in schwieriger Stellung gesteckt, während ermüdete Gegner Fehler machten.

Verständnis für Ding Lirens Auszeit

Auf seinen Landsmann Ding Liren angesprochen, der nach dem Weltmeistertitel monatelang pausierte, zeigt Wei Yi Verständnis, auch wenn er die Umstände seiner eigenen, studienbedingten Pause für anders hält. Jeder Profi kenne den enormen Druck auf höchstem Niveau. Zum Abschluss äußert er einen Wunsch: Schach solle in China eines Tages so populär werden wie in Indien, dessen rasante Entwicklung er bei zahlreichen Besuchen seit 2014 beobachtet hat.

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