Kumaresh Pattabiraman
Zitat von Conrad Schormann am 19. Oktober 2026, 16:23 UhrEin Satz seines Trainers beendete seine Schachkarriere – und ebnete den Weg zu LinkedIn
Quelle: ChessBase India – „From 2140 FIDE to Head of LinkedIn India: Kumaresh Pattabiraman's amazing story", 19. Oktober 2026
Vor einer entscheidenden Partie bei der U14-Meisterschaft in Ahmedabad sagte sein Trainer zu ihm: Gewinne er, werde er Zweiter in Indien. Verliere er, bleibe ihm nur die Karriere als Schachtrainer oder als Drogenabhängiger. Das sagte Kumaresh Pattabiraman im Gespräch mit Sagar Shah von ChessBase India. Mit 14 Jahren, einer FIDE-Wertung von 2140, gab er das Schach auf.
https://youtu.be/Euq7bvfkd7k
Von Deep Blue zur Maschine selbst
Den Ausschlag gab ein anderes Ereignis derselben Zeit: der Sieg von Deep Blue gegen Garry Kasparov. Pattabiraman erkannte, dass Maschinen den Menschen im Schach überlegen sein würden, und wandte sich dem maschinellen Lernen zu. Über seinen Ruf als Schachspieler erhielt er sein erstes Praktikum bei Google, promovierte später in Informatik und arbeitete unter anderem für das Hedgefonds Citadel, wo ein Interviewer ihm während des Gesprächs ein Schachbrett vorsetzte. Seit 14 Jahren ist er bei LinkedIn, heute als Leiter des Indien-Geschäfts mit rund 800 Mitarbeitern.
Schach als Vorbereitung auf schnelle Umbrüche
Schach habe ihm keine direkten Managementfähigkeiten vermittelt, so Pattabiraman, wohl aber die Fähigkeit, Niederlagen wegzustecken und strategisch aus der Perspektive des Gegners zu denken – Eigenschaften, die in einer von künstlicher Intelligenz geprägten Geschäftswelt hilfreich seien. Besonders bewegt habe ihn ein Treffen mit seinem Kindheitshelden Vishy Anand beim Schacholympiade 2026 in Samarkand.
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Ein Satz seines Trainers beendete seine Schachkarriere – und ebnete den Weg zu LinkedIn
Quelle: ChessBase India – „From 2140 FIDE to Head of LinkedIn India: Kumaresh Pattabiraman's amazing story", 19. Oktober 2026
Vor einer entscheidenden Partie bei der U14-Meisterschaft in Ahmedabad sagte sein Trainer zu ihm: Gewinne er, werde er Zweiter in Indien. Verliere er, bleibe ihm nur die Karriere als Schachtrainer oder als Drogenabhängiger. Das sagte Kumaresh Pattabiraman im Gespräch mit Sagar Shah von ChessBase India. Mit 14 Jahren, einer FIDE-Wertung von 2140, gab er das Schach auf.
Von Deep Blue zur Maschine selbst
Den Ausschlag gab ein anderes Ereignis derselben Zeit: der Sieg von Deep Blue gegen Garry Kasparov. Pattabiraman erkannte, dass Maschinen den Menschen im Schach überlegen sein würden, und wandte sich dem maschinellen Lernen zu. Über seinen Ruf als Schachspieler erhielt er sein erstes Praktikum bei Google, promovierte später in Informatik und arbeitete unter anderem für das Hedgefonds Citadel, wo ein Interviewer ihm während des Gesprächs ein Schachbrett vorsetzte. Seit 14 Jahren ist er bei LinkedIn, heute als Leiter des Indien-Geschäfts mit rund 800 Mitarbeitern.
Schach als Vorbereitung auf schnelle Umbrüche
Schach habe ihm keine direkten Managementfähigkeiten vermittelt, so Pattabiraman, wohl aber die Fähigkeit, Niederlagen wegzustecken und strategisch aus der Perspektive des Gegners zu denken – Eigenschaften, die in einer von künstlicher Intelligenz geprägten Geschäftswelt hilfreich seien. Besonders bewegt habe ihn ein Treffen mit seinem Kindheitshelden Vishy Anand beim Schacholympiade 2026 in Samarkand.
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