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Iivo Nei (1931-2026)
Zitat von Conrad Schormann am 7. Juli 2026, 13:35 UhrEstnischer Schach-Ehrengrandmaster Iivo Nei gestorben
Quelle: FIDE – „Iivo Nei (1931-2026)", veröffentlicht am 2026
Der estnische Schachspieler und Trainer Iivo Nei ist im Alter von 94 Jahren gestorben. Das berichtet FIDE. Nei wurde am 31. Oktober 1931 im estnischen Tartu geboren und blickte auf eine Schachkarriere von mehr als acht Jahrzehnten zurück.
https://twitter.com/FIDE_chess/status/2074382273021882640
Nei war achtmaliger estnischer Meister und gewann die Baltischen Republiken-Meisterschaften viermal in Folge zwischen 1961 und 1964. Seinen größten Turniererfolg erzielte er 1964, als er beim renommierten Hoogovens-Turnier in Beverwijk gemeinsam mit Paul Keres den ersten Platz belegte – vor namhaften Spielern wie Lajos Portisch, Bent Larsen und Borislav Ivkov. Im Februar 2024 verlieh ihm der FIDE-Rat in Anerkennung seiner langjährigen Leistungen den Titel des Ehrengrandmasters.
Trainer und Brückenbauer zwischen Ost und West
Über seine eigene Spielerkarriere hinaus wirkte Nei als Trainer der Schachweltmeisterinnen Nona Gaprindashvili und Maia Chiburdanidze. Besondere Bekanntheit erlangte er als einer der Sekundanten von Boris Spassky beim legendären Weltmeisterschaftskampf 1972 gegen Bobby Fischer in Reykjavik. Gemeinsam mit dem amerikanischen Großmeister Robert Byrne verfasste er das Buch Both Sides of the Chessboard, das einen einzigartigen Einblick in dieses historische Duell bietet.
Mehr als 25 Jahre lang gehörte Nei zu den führenden Schachtrainern Estlands. Er betreute Generationen von Spielern und fungierte viele Jahre als FIDE-Repräsentant für die Zone 1.7, die Estland, Lettland und Litauen umfasst. Die FIDE sprach der Familie Neis sowie dem estnischen Schachverband ihr Beileid aus.
Estnischer Schach-Ehrengrandmaster Iivo Nei gestorben
Quelle: FIDE – „Iivo Nei (1931-2026)", veröffentlicht am 2026
Der estnische Schachspieler und Trainer Iivo Nei ist im Alter von 94 Jahren gestorben. Das berichtet FIDE. Nei wurde am 31. Oktober 1931 im estnischen Tartu geboren und blickte auf eine Schachkarriere von mehr als acht Jahrzehnten zurück.
The chess world mourns the passing of Estonian Honorary Grandmaster Iivo Nei, who died at the age of 94.
Born on 31 October 1931 in Tartu, Estonia, Nei enjoyed an illustrious chess career spanning nearly eight decades. Showing early promise, he recorded his first notable result… pic.twitter.com/19FfrMEIaW
— International Chess Federation (@FIDE_chess) July 7, 2026
Nei war achtmaliger estnischer Meister und gewann die Baltischen Republiken-Meisterschaften viermal in Folge zwischen 1961 und 1964. Seinen größten Turniererfolg erzielte er 1964, als er beim renommierten Hoogovens-Turnier in Beverwijk gemeinsam mit Paul Keres den ersten Platz belegte – vor namhaften Spielern wie Lajos Portisch, Bent Larsen und Borislav Ivkov. Im Februar 2024 verlieh ihm der FIDE-Rat in Anerkennung seiner langjährigen Leistungen den Titel des Ehrengrandmasters.
Trainer und Brückenbauer zwischen Ost und West
Über seine eigene Spielerkarriere hinaus wirkte Nei als Trainer der Schachweltmeisterinnen Nona Gaprindashvili und Maia Chiburdanidze. Besondere Bekanntheit erlangte er als einer der Sekundanten von Boris Spassky beim legendären Weltmeisterschaftskampf 1972 gegen Bobby Fischer in Reykjavik. Gemeinsam mit dem amerikanischen Großmeister Robert Byrne verfasste er das Buch Both Sides of the Chessboard, das einen einzigartigen Einblick in dieses historische Duell bietet.
Mehr als 25 Jahre lang gehörte Nei zu den führenden Schachtrainern Estlands. Er betreute Generationen von Spielern und fungierte viele Jahre als FIDE-Repräsentant für die Zone 1.7, die Estland, Lettland und Litauen umfasst. Die FIDE sprach der Familie Neis sowie dem estnischen Schachverband ihr Beileid aus.



