Frederic Friedel
Zitat von Conrad Schormann am 17. August 2025, 9:18 Uhrhttps://perlenvombodensee.de/2025/08/02/80-jahre-frederic-friedel/
Zitat von Conrad Schormann am 17. August 2025, 9:19 UhrFrederic Friedel – Computerpionier, Geschichtenerzähler, Menschenfänger
Quelle: Helmut Pfleger, ZEITmagazin Nr. 35/2025, 13. August 2025
Helmut Pfleger widmet seine Kolumne dem 80. Geburtstag von Frederic Friedel, Mitgründer von ChessBase und eine der zentralen Figuren des Computerschachs. Pfleger erinnert daran, wie Friedel ihn 1980 bei einer Fernsehsendung in Hamburg hinterging: Statt gegen einen echten Gegner spielte er unbemerkt gegen den amerikanischen Schachcomputer Belle, dessen Züge ein Strohmann per Telefon übermittelte – wohl einer der frühesten dokumentierten Fälle von Computerbetrug im Schach.
Friedel, von Garri Kasparow augenzwinkernd als Weggefährte „seit es Dinosaurier gibt“ beschrieben, ist nicht nur Pionier des Computerschachs und engagiert in der Betrugsbekämpfung, sondern vor allem ein brillanter Geschichtenerzähler. Mit seinen Rätseln und Einfällen unterhält er seit Jahrzehnten Großmeister, Freunde und Familie gleichermaßen. Persönliche Freundschaften verbinden ihn mit allen Weltmeistern von Kasparow, Anand, Kramnik bis Carlsen und Gukesh, ebenso mit Judit Polgár und Hou Yifan. Pfleger berichtet von Besuchen bei Frederic und seiner Frau Ingrid, bei denen sich die Gästezimmer mit Weltmeistern abwechselnd füllten – einmal schlief Viswanathan Anand am Tag nach Pfleger in demselben Bett.
Zum runden Geburtstag widmete der Problemkomponist Werner Keym Friedel ein spezielles Schachproblem, das im ZEITmagazin als Urdruck erscheint: Vier Figuren auf F2, F4, F5 und F8 stellen Initialen und Geburtsdatum (2. August 1945) dar. Aufgabe: Weiß nimmt den letzten Zug zurück und setzt stattdessen in drei Zügen matt.
Frederic Friedel – Computerpionier, Geschichtenerzähler, Menschenfänger
Quelle: Helmut Pfleger, ZEITmagazin Nr. 35/2025, 13. August 2025
Helmut Pfleger widmet seine Kolumne dem 80. Geburtstag von Frederic Friedel, Mitgründer von ChessBase und eine der zentralen Figuren des Computerschachs. Pfleger erinnert daran, wie Friedel ihn 1980 bei einer Fernsehsendung in Hamburg hinterging: Statt gegen einen echten Gegner spielte er unbemerkt gegen den amerikanischen Schachcomputer Belle, dessen Züge ein Strohmann per Telefon übermittelte – wohl einer der frühesten dokumentierten Fälle von Computerbetrug im Schach.
Friedel, von Garri Kasparow augenzwinkernd als Weggefährte „seit es Dinosaurier gibt“ beschrieben, ist nicht nur Pionier des Computerschachs und engagiert in der Betrugsbekämpfung, sondern vor allem ein brillanter Geschichtenerzähler. Mit seinen Rätseln und Einfällen unterhält er seit Jahrzehnten Großmeister, Freunde und Familie gleichermaßen. Persönliche Freundschaften verbinden ihn mit allen Weltmeistern von Kasparow, Anand, Kramnik bis Carlsen und Gukesh, ebenso mit Judit Polgár und Hou Yifan. Pfleger berichtet von Besuchen bei Frederic und seiner Frau Ingrid, bei denen sich die Gästezimmer mit Weltmeistern abwechselnd füllten – einmal schlief Viswanathan Anand am Tag nach Pfleger in demselben Bett.
Zum runden Geburtstag widmete der Problemkomponist Werner Keym Friedel ein spezielles Schachproblem, das im ZEITmagazin als Urdruck erscheint: Vier Figuren auf F2, F4, F5 und F8 stellen Initialen und Geburtsdatum (2. August 1945) dar. Aufgabe: Weiß nimmt den letzten Zug zurück und setzt stattdessen in drei Zügen matt.