Förderverein Frauen und Mädchen im Schach
Zitat von Conrad Schormann am 9. August 2026, 10:40 UhrPähtz übernimmt Vorsitz im neuen Schach-Förderverein
Quelle: Deutscher Schachbund – „Gestatten, Elisabeth Pähtz, Vereinsvorsitzende.", veröffentlicht am 8. August 2026
Die beste deutsche Schachspielerin Elisabeth Pähtz hat den Vorsitz des neu gegründeten Fördervereins für Frauen und Mädchen im Schach übernommen. Das berichtet der Deutsche Schachbund. Die einzige deutsche Spielerin mit dem Großmeister-Titel wurde bei der Gründungsversammlung in Dresden in Abwesenheit einstimmig gewählt – sie musste während der Abstimmung per WhatsApp ihrer Tochter Essen geben. Zur zweiten Vorsitzenden wurde ebenfalls in Abwesenheit Tatjana Gallina gewählt, Frauenschachbeauftragte im Schachverband Württemberg.
Die Kassenwart-Funktion übernimmt Linda Pygoch, Referentin für Frauenschach im Landesschachbund Brandenburg. Als Schriftführer wurde Carsten Karthaus, Präsident des Schachverbandes Württemberg, gewählt. Er hat jedoch bereits angekündigt, den Posten zu räumen, sobald sich eine Frau für das Amt findet. Der Verein hat seinen Sitz in Stuttgart und zählt neun Gründungsmitglieder, darunter DSB-Präsident Paul Meyer-Dunker und DSB-Geschäftsführer Carsten Schmidt.
Pähtz als Zugpferd, Gallina als Frontfrau
Initiiert wurde der Verein von Nadja Jussupow und Carsten Karthaus. Jussupow beschreibt Pähtz' Rolle klar: Als junge Mutter und aktive Leistungssportlerin könne sie die Alltagsarbeit nicht übernehmen, werde aber auf vielen Feldern helfen und Türen öffnen. Pähtz selbst erklärt, ihr Name stehe für das Frauenschach in Deutschland – und soll dem Verein Zugpferd-Charakter verleihen. Sie bereitet sich derzeit intensiv auf die Schacholympiade in Samarkand im September vor.
Tatjana Gallina nennt sich selbst die „Arbeiterin" des Duos. Als einziges weibliches Mitglied in ihrem Heimatverein VfL Eberstadt 04 erlebt sie das Problem des Frauenmangels im Schach täglich. Ziel des Vereins sei zunächst Netzwerkarbeit, um mehr Frauen und Mädchen für den Schachsport zu gewinnen. Für die Außendarstellung in sozialen Netzwerken konnte Elena Koldunov, Frauenschachreferentin im Landesschachverband Bremen, gewonnen werden. Gallina sprach sich zudem für eine klare Haltung gegen Mobbing und Diskriminierung bei Turnieren aus.
Automatisch KI-generierter Beitrag
Pähtz übernimmt Vorsitz im neuen Schach-Förderverein
Quelle: Deutscher Schachbund – „Gestatten, Elisabeth Pähtz, Vereinsvorsitzende.", veröffentlicht am 8. August 2026
Die beste deutsche Schachspielerin Elisabeth Pähtz hat den Vorsitz des neu gegründeten Fördervereins für Frauen und Mädchen im Schach übernommen. Das berichtet der Deutsche Schachbund. Die einzige deutsche Spielerin mit dem Großmeister-Titel wurde bei der Gründungsversammlung in Dresden in Abwesenheit einstimmig gewählt – sie musste während der Abstimmung per WhatsApp ihrer Tochter Essen geben. Zur zweiten Vorsitzenden wurde ebenfalls in Abwesenheit Tatjana Gallina gewählt, Frauenschachbeauftragte im Schachverband Württemberg.
Die Kassenwart-Funktion übernimmt Linda Pygoch, Referentin für Frauenschach im Landesschachbund Brandenburg. Als Schriftführer wurde Carsten Karthaus, Präsident des Schachverbandes Württemberg, gewählt. Er hat jedoch bereits angekündigt, den Posten zu räumen, sobald sich eine Frau für das Amt findet. Der Verein hat seinen Sitz in Stuttgart und zählt neun Gründungsmitglieder, darunter DSB-Präsident Paul Meyer-Dunker und DSB-Geschäftsführer Carsten Schmidt.
Pähtz als Zugpferd, Gallina als Frontfrau
Initiiert wurde der Verein von Nadja Jussupow und Carsten Karthaus. Jussupow beschreibt Pähtz' Rolle klar: Als junge Mutter und aktive Leistungssportlerin könne sie die Alltagsarbeit nicht übernehmen, werde aber auf vielen Feldern helfen und Türen öffnen. Pähtz selbst erklärt, ihr Name stehe für das Frauenschach in Deutschland – und soll dem Verein Zugpferd-Charakter verleihen. Sie bereitet sich derzeit intensiv auf die Schacholympiade in Samarkand im September vor.
Tatjana Gallina nennt sich selbst die „Arbeiterin" des Duos. Als einziges weibliches Mitglied in ihrem Heimatverein VfL Eberstadt 04 erlebt sie das Problem des Frauenmangels im Schach täglich. Ziel des Vereins sei zunächst Netzwerkarbeit, um mehr Frauen und Mädchen für den Schachsport zu gewinnen. Für die Außendarstellung in sozialen Netzwerken konnte Elena Koldunov, Frauenschachreferentin im Landesschachverband Bremen, gewonnen werden. Gallina sprach sich zudem für eine klare Haltung gegen Mobbing und Diskriminierung bei Turnieren aus.
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