Ralph Alt
Ehemaliges DSB-Präsidiumsmitglied. Gehörte gemeinsam mit Ullrich Krause, Marcus Fenner und Lutz Rott-Ebbinghaus zu denjenigen, die dem Kongress bis Anfang 2023 einen finanziell geordneten Deutschen Schachbund präsentierten – laut Michael S. Langer ein potemkinsches Dorf, das erst mit dem Knall im Februar 2023 zusammenbrach.
Hatte sich mit dem Satz „Tätig zu werden gilt es, wenn etwas im Argen liegt“ um das Vizepräsidentenamt beworben. Nach seiner Wahl stützte er das System Krause/Fenner laut Untersuchungsbericht aktiv: Er hielt 2022 zum Geschäftsführer, als die Mitarbeiter gegen diesen Front machten, und ebenso, als ihm Bundesturnierdirektor Gregor Johann erklärte, dass etwas im Argen liege. Fragte gelegentlich bei Finanzreferentin Anja Gering nach dem Stand, ohne dass es Folgen hatte. Erschien anders als Lutz Rott-Ebbinghaus zum Kongress im Mai 2023 – und trat dort laut PvB weniger als Beschuldigter denn als Rechtsexperte auf, der den Delegierten erklärte, welche Art von Untersuchungskommission angemessen wäre.

