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Schweiz schafft nationale Ratingliste ab – künftig nur noch FIDE-Zahlen
Zitat von Conrad Schormann am 7. Juli 2025, 21:36 UhrSchweiz schafft nationale Ratingliste ab – künftig nur noch FIDE-Zahlen
Quelle: Schweizerischer Schachbund (SSB), 14. Juni 2025Der Schweizerische Schachbund (SSB) hat auf seiner Delegiertenversammlung beschlossen, die nationale Führungsliste zum 1. Januar 2026 abzuschaffen. Künftig basiert die Wertung aller Spielerinnen und Spieler ausschließlich auf den Elo-Zahlen der FIDE. Für den Antrag stimmten 137 Delegierte, 30 lehnten ihn ab.
Zugleich wurde die erste Beitragserhöhung seit über 15 Jahren beschlossen: Ab 2026 zahlen alle Mitglieder 10 Franken mehr. Damit soll ein Haushaltsausgleich gelingen – nach einem Defizit von 36.000 Franken im Jahr 2024.
Weitere Entscheidungen:
– Die Selektion für Jugend-Welt- und Europameisterschaften bleibt auch FIDE-Akademien möglich – ein Antrag auf exklusive Auswahlrechte des SSB scheiterte knapp.
– Ein Antrag zur festen Brettreihenfolge in unteren Ligen wurde deutlich abgelehnt.
– Barrierefreiheit wird gestärkt: In begründeten Fällen kann die Turnierleitung künftig einen geeigneten Spielort bestimmen.
– Governance: Vier von Swiss Olympic geforderte Satzungsänderungen wurden angenommen, u. a. zur Amtszeitbegrenzung und Geschlechtervertretung.SSB-Zentralpräsident André Vögtlin wurde für eine letzte Amtszeit bestätigt. Neu im Vorstand sind Gundula Heinatz (Sponsoring) und Martin Dürst (Turniere). Den Förderpreis der Jugendstiftung erhielten WIM Mariia Manko und der Schachclub Seebach.
Schweiz schafft nationale Ratingliste ab – künftig nur noch FIDE-Zahlen
Quelle: Schweizerischer Schachbund (SSB), 14. Juni 2025
Der Schweizerische Schachbund (SSB) hat auf seiner Delegiertenversammlung beschlossen, die nationale Führungsliste zum 1. Januar 2026 abzuschaffen. Künftig basiert die Wertung aller Spielerinnen und Spieler ausschließlich auf den Elo-Zahlen der FIDE. Für den Antrag stimmten 137 Delegierte, 30 lehnten ihn ab.
Zugleich wurde die erste Beitragserhöhung seit über 15 Jahren beschlossen: Ab 2026 zahlen alle Mitglieder 10 Franken mehr. Damit soll ein Haushaltsausgleich gelingen – nach einem Defizit von 36.000 Franken im Jahr 2024.
Weitere Entscheidungen:
– Die Selektion für Jugend-Welt- und Europameisterschaften bleibt auch FIDE-Akademien möglich – ein Antrag auf exklusive Auswahlrechte des SSB scheiterte knapp.
– Ein Antrag zur festen Brettreihenfolge in unteren Ligen wurde deutlich abgelehnt.
– Barrierefreiheit wird gestärkt: In begründeten Fällen kann die Turnierleitung künftig einen geeigneten Spielort bestimmen.
– Governance: Vier von Swiss Olympic geforderte Satzungsänderungen wurden angenommen, u. a. zur Amtszeitbegrenzung und Geschlechtervertretung.
SSB-Zentralpräsident André Vögtlin wurde für eine letzte Amtszeit bestätigt. Neu im Vorstand sind Gundula Heinatz (Sponsoring) und Martin Dürst (Turniere). Den Förderpreis der Jugendstiftung erhielten WIM Mariia Manko und der Schachclub Seebach.


