Otto Borik
Zitat von Conrad Schormann am 25. September 2026, 14:46 UhrVom Spitzenspieler zum Verleger: Otto Boriks doppeltes Erbe
Quelle: Schachfreunde Hannover – „Otto Borik", 8. Januar 2014, Gerhard
Otto Borik zählte Ende der siebziger Jahre zu den stärksten Schachspielern Deutschlands. Mit der Ingo-Zahl 47 lag er 1980 auf Platz vier der bundesdeutschen Bestenliste, nur hinter den Großmeistern Robert Hübner, Lothar Schmidt und Helmut Pfleger. Das schreiben die Schachfreunde Hannover.
Der gebürtige Tscheche kam Anfang der siebziger Jahre nach Deutschland, nahm die Staatsbürgerschaft an und wurde in Bochum sesshaft. Dort spielte er am ersten Brett der Bundesliga-Mannschaft, wurde NRW-Meister und Deutscher Blitzmeister und vertrat die Nationalmannschaft bei den Schacholympiaden 1978 in Buenos Aires und 1980 auf Malta.
Das Magazin 64
1979 gründete Borik das Schach-Magazin 64, eine zweiwöchentliche Zeitschrift, deren wirtschaftlicher Erfolg zunächst niemand für möglich hielt. Sie erscheint bis heute und gilt als sein bleibendes Verdienst. Die Arbeit als Verleger dürfte seine Spielstärke gekostet haben: Mittlerweile (Stand: 2014) steht Borik nur noch auf Platz 695 der deutschen Rangliste. Unterschätzt werden sollte er deshalb nicht.
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Vom Spitzenspieler zum Verleger: Otto Boriks doppeltes Erbe
Quelle: Schachfreunde Hannover – „Otto Borik", 8. Januar 2014, Gerhard
Otto Borik zählte Ende der siebziger Jahre zu den stärksten Schachspielern Deutschlands. Mit der Ingo-Zahl 47 lag er 1980 auf Platz vier der bundesdeutschen Bestenliste, nur hinter den Großmeistern Robert Hübner, Lothar Schmidt und Helmut Pfleger. Das schreiben die Schachfreunde Hannover.
Der gebürtige Tscheche kam Anfang der siebziger Jahre nach Deutschland, nahm die Staatsbürgerschaft an und wurde in Bochum sesshaft. Dort spielte er am ersten Brett der Bundesliga-Mannschaft, wurde NRW-Meister und Deutscher Blitzmeister und vertrat die Nationalmannschaft bei den Schacholympiaden 1978 in Buenos Aires und 1980 auf Malta.
Das Magazin 64
1979 gründete Borik das Schach-Magazin 64, eine zweiwöchentliche Zeitschrift, deren wirtschaftlicher Erfolg zunächst niemand für möglich hielt. Sie erscheint bis heute und gilt als sein bleibendes Verdienst. Die Arbeit als Verleger dürfte seine Spielstärke gekostet haben: Mittlerweile (Stand: 2014) steht Borik nur noch auf Platz 695 der deutschen Rangliste. Unterschätzt werden sollte er deshalb nicht.
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