Nurgiul Salimova
Zitat von Conrad Schormann am 17. Juni 2026, 22:38 UhrSalimowa bekennt sich zu Bulgarien – warnt aber
Quelle: Radio Bulgarien – „Nurgül Salimowa will weiterhin für Bulgarien Schach spielen", veröffentlicht am 12. Juni 2026
Die bulgarische Spitzenschachspielerin Nurgül Salimowa hat bekräftigt, weiterhin für Bulgarien antreten zu wollen. Das berichtet Radio Bulgarien. Offizielle Angebote aus anderen Ländern habe sie bereits abgelehnt, erklärte sie im Bulgarischen Nationalen Fernsehen BNT. Sollten bulgarischen Spielern jedoch die internationalen Startrechte entzogen werden, könnte sich ihre Haltung ändern.
Hintergrund ist ein anhaltender Streit zwischen zwei konkurrierenden Schachverbänden in Bulgarien. Einer wird von den internationalen Organisationen FIDE und European Chess Union anerkannt, der andere vom bulgarischen Sportministerium. Wird der Konflikt nicht gelöst, drohen Sanktionen gegen Bulgarien – bulgarische Schachspieler könnten dann nicht mehr an internationalen Turnieren teilnehmen.
Appell vor der Schacholympiade
Salimowa appellierte an beide Verbände, den Streit schnellstmöglich beizulegen. Die Schacholympiade rücke näher, und die Spieler hätten die aktuelle Situation nicht verdient, betonte sie. Sie räumte ein, dass einige Kollegen bereits Gespräche mit ausländischen Verbänden führten – sie selbst tue dies derzeit nicht, dies könne sich aber rasch ändern.
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Salimowa bekennt sich zu Bulgarien – warnt aber
Quelle: Radio Bulgarien – „Nurgül Salimowa will weiterhin für Bulgarien Schach spielen", veröffentlicht am 12. Juni 2026
Die bulgarische Spitzenschachspielerin Nurgül Salimowa hat bekräftigt, weiterhin für Bulgarien antreten zu wollen. Das berichtet Radio Bulgarien. Offizielle Angebote aus anderen Ländern habe sie bereits abgelehnt, erklärte sie im Bulgarischen Nationalen Fernsehen BNT. Sollten bulgarischen Spielern jedoch die internationalen Startrechte entzogen werden, könnte sich ihre Haltung ändern.
Hintergrund ist ein anhaltender Streit zwischen zwei konkurrierenden Schachverbänden in Bulgarien. Einer wird von den internationalen Organisationen FIDE und European Chess Union anerkannt, der andere vom bulgarischen Sportministerium. Wird der Konflikt nicht gelöst, drohen Sanktionen gegen Bulgarien – bulgarische Schachspieler könnten dann nicht mehr an internationalen Turnieren teilnehmen.
Appell vor der Schacholympiade
Salimowa appellierte an beide Verbände, den Streit schnellstmöglich beizulegen. Die Schacholympiade rücke näher, und die Spieler hätten die aktuelle Situation nicht verdient, betonte sie. Sie räumte ein, dass einige Kollegen bereits Gespräche mit ausländischen Verbänden führten – sie selbst tue dies derzeit nicht, dies könne sich aber rasch ändern.
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Zitat von Conrad Schormann am 18. Juni 2026, 7:54 UhrBulgariens Schach-Star droht mit Flaggenwechsel
Quelle: World Chess – „Das bulgarische Schach ist ein Chaos – fragen Sie einfach seine beste Spielerin", veröffentlicht am nicht angegeben
Nurgyul Salimova, Bulgariens beste Schachspielerin, hat angekündigt, dass sie möglicherweise unter fremder Flagge antreten muss, wenn bis zum 1. Juli kein Ende eines jahrelangen Verwaltungsstreits gefunden wird. Das berichtet World Chess.
Hintergrund des Konflikts ist eine Spaltung im bulgarischen Schach, die auf das Jahr 2016 zurückgeht. Damals suspendierte die FIDE gemeinsam mit der European Chess Union den ursprünglichen Bulgarischen Schachverband wegen angeblichen finanziellen Fehlverhaltens. Auch der damalige Verbandspräsident Silvio Danailov, einst Trainer des früheren Weltmeisters Veselin Topalov, wurde sanktioniert. Eine Berufung vor dem Internationalen Sportgerichtshof scheiterte im April 2017. Seitdem stehen sich zwei rivalisierende Verbände gegenüber: einer, der von der FIDE anerkannt wird, und ein weiterer, der vom bulgarischen Sportministerium anerkannt wird.
Olympia-Teilnahme ungewiss
Der Streit hat direkte Folgen für die Schacholympiade im September. Unklar ist derzeit, welcher der beiden Verbände berechtigt ist, ein nationales Team zu entsenden. Salimova, die mit 23 Jahren nach ihrem Finaleinzug beim Frauen-Weltcup 2023 in Baku internationale Bekanntheit erlangte und sich anschließend für das Kandidatenturnier qualifizierte, hat bereits Anfragen aus anderen Ländern erhalten. Sie lehnte diese bislang ab, schließt einen Wechsel jedoch nicht mehr aus, falls sie an der Olympiade teilnehmen will.
Bei den Europäischen Frauenschachmeisterschaften im Mai belegte Salimova einen geteilten zweiten Platz, landete nach Tiebreak-Kriterien jedoch auf Rang vier. Siegerin wurde die 15-jährige ukrainische Nachwuchsspielerin Anastasiia Hnatyshyn.
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Bulgariens Schach-Star droht mit Flaggenwechsel
Quelle: World Chess – „Das bulgarische Schach ist ein Chaos – fragen Sie einfach seine beste Spielerin", veröffentlicht am nicht angegeben
Nurgyul Salimova, Bulgariens beste Schachspielerin, hat angekündigt, dass sie möglicherweise unter fremder Flagge antreten muss, wenn bis zum 1. Juli kein Ende eines jahrelangen Verwaltungsstreits gefunden wird. Das berichtet World Chess.
Hintergrund des Konflikts ist eine Spaltung im bulgarischen Schach, die auf das Jahr 2016 zurückgeht. Damals suspendierte die FIDE gemeinsam mit der European Chess Union den ursprünglichen Bulgarischen Schachverband wegen angeblichen finanziellen Fehlverhaltens. Auch der damalige Verbandspräsident Silvio Danailov, einst Trainer des früheren Weltmeisters Veselin Topalov, wurde sanktioniert. Eine Berufung vor dem Internationalen Sportgerichtshof scheiterte im April 2017. Seitdem stehen sich zwei rivalisierende Verbände gegenüber: einer, der von der FIDE anerkannt wird, und ein weiterer, der vom bulgarischen Sportministerium anerkannt wird.
Olympia-Teilnahme ungewiss
Der Streit hat direkte Folgen für die Schacholympiade im September. Unklar ist derzeit, welcher der beiden Verbände berechtigt ist, ein nationales Team zu entsenden. Salimova, die mit 23 Jahren nach ihrem Finaleinzug beim Frauen-Weltcup 2023 in Baku internationale Bekanntheit erlangte und sich anschließend für das Kandidatenturnier qualifizierte, hat bereits Anfragen aus anderen Ländern erhalten. Sie lehnte diese bislang ab, schließt einen Wechsel jedoch nicht mehr aus, falls sie an der Olympiade teilnehmen will.
Bei den Europäischen Frauenschachmeisterschaften im Mai belegte Salimova einen geteilten zweiten Platz, landete nach Tiebreak-Kriterien jedoch auf Rang vier. Siegerin wurde die 15-jährige ukrainische Nachwuchsspielerin Anastasiia Hnatyshyn.
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