Keymer gegen Österreich 2:2
Zitat von Conrad Schormann am 14. Juni 2026, 13:15 UhrKeymer spielt Uhrensimultan gegen Österreichs Top-Talente in der Wiener Staatsoper — 2:2
Der Standard, 14. Juni 2026, Anatol Vitouch (Abo)
Vincent Keymer hat im Teesalon der Wiener Staatsoper ein Uhrensimultan gegen die vier stärksten österreichischen Nachwuchsspieler bestritten und sich 2:2 getrennt. Das berichtet Der Standard.
Schachverbandspräsident Michael Stöttinger hatte den 21-jährigen deutschen Großmeister, der seit dem vergangenen Jahr in Wien lebt und aktuell die Weltrangliste auf Platz sechs anführt, in den für die Öffentlichkeit sonst unzugänglichen Kaisersalon der Oper eingeladen. Unter den geladenen Gästen befand sich auch der deutsche Botschafter. Keymer spielte mit je 45 Minuten Grundbedenkzeit auf vier Brettern gleichzeitig, seine Gegner hatten dieselbe Zeit.
Zwei Siege, zwei Niederlagen
Die vier österreichischen Nachwuchsspieler — Laurenz Borrmann (19), Robert Ernst (17), Lukas Dotzer (16) und Peter Balint (16) — traten mit den schwarzen Steinen an. Gegen Borrmann und Dotzer behielt Keymer die Oberhand. Im weiteren Verlauf geriet er gegen Ernst und Balint in Verluststellungen, die er aufgrund schwindender Bedenkzeit nicht mehr retten konnte.
Zeitdruck als entscheidender Faktor
Als Vergleich dient die Kolumne auf Garri Kasparows Uhrensimultane der 1990er Jahre, bei denen der damalige Weltranglistenerste gegen nationale Auswahlmannschaften mit anderthalb bis zwei Stunden Bedenkzeit antrat und beide Wettkämpfe deutlich gewann. Keymers knapperes Zeitkontingent schmolz beim Wechsel zwischen den vier Brettern rasch zusammen.
Keymer spielt Uhrensimultan gegen Österreichs Top-Talente in der Wiener Staatsoper — 2:2
Der Standard, 14. Juni 2026, Anatol Vitouch (Abo)
Vincent Keymer hat im Teesalon der Wiener Staatsoper ein Uhrensimultan gegen die vier stärksten österreichischen Nachwuchsspieler bestritten und sich 2:2 getrennt. Das berichtet Der Standard.
Schachverbandspräsident Michael Stöttinger hatte den 21-jährigen deutschen Großmeister, der seit dem vergangenen Jahr in Wien lebt und aktuell die Weltrangliste auf Platz sechs anführt, in den für die Öffentlichkeit sonst unzugänglichen Kaisersalon der Oper eingeladen. Unter den geladenen Gästen befand sich auch der deutsche Botschafter. Keymer spielte mit je 45 Minuten Grundbedenkzeit auf vier Brettern gleichzeitig, seine Gegner hatten dieselbe Zeit.
Zwei Siege, zwei Niederlagen
Die vier österreichischen Nachwuchsspieler — Laurenz Borrmann (19), Robert Ernst (17), Lukas Dotzer (16) und Peter Balint (16) — traten mit den schwarzen Steinen an. Gegen Borrmann und Dotzer behielt Keymer die Oberhand. Im weiteren Verlauf geriet er gegen Ernst und Balint in Verluststellungen, die er aufgrund schwindender Bedenkzeit nicht mehr retten konnte.
Zeitdruck als entscheidender Faktor
Als Vergleich dient die Kolumne auf Garri Kasparows Uhrensimultane der 1990er Jahre, bei denen der damalige Weltranglistenerste gegen nationale Auswahlmannschaften mit anderthalb bis zwei Stunden Bedenkzeit antrat und beide Wettkämpfe deutlich gewann. Keymers knapperes Zeitkontingent schmolz beim Wechsel zwischen den vier Brettern rasch zusammen.

