Jonathan Hawkins (1983-2025)
Zitat von Conrad Schormann am 24. Dezember 2025, 16:17 UhrJonathan Hawkins stirbt mit 42 Jahren
Quelle: Nachruf auf chess.com – Der zweimalige britische Meister, Trainer und Autor von „Amateur to IM“ erlag einer seltenen Krebserkrankung
Großmeister Jonathan Hawkins ist im Alter von 42 Jahren nach kurzer, aggressiver Krebserkrankung gestorben. Der zweimalige britische Meister galt als Ausnahmeerscheinung, weil er kein Wunderkind, sondern ein später Aufsteiger war: vom durchschnittlichen Klubspieler zum Großmeister. Sein Weg basierte auf Disziplin und systematischem Training – vor allem im Endspiel.
Zentral für sein Vermächtnis ist sein Buch Amateur to IM: Proven Ideas and Training Methods (2012). Darin beschreibt Hawkins offen seinen Lernprozess: weg von bloßem Eröffnungsauswendiglernen hin zur intensiven Endspielarbeit. Er argumentiert, dass gerade dort nachhaltige Spielstärke entsteht – eine These, die bis heute aktuell ist. Das Buch wurde international viel gelesen und gilt als eines der ehrlichsten und nützlichsten Werke für ambitionierte Vereinsspieler.
Sportlich erreichte Hawkins 2014 und 2015 seine größten Erfolge: zwei britische Meistertitel, der zweite davon alleiniger Sieg. Parallel baute er mit seiner Frau Angela Eyton eine erfolgreiche Trainerlaufbahn auf. Viele Nachwuchsspieler profitierten von seinem methodischen Ansatz. In der britischen Schachszene wurde er als ruhiger, hilfsbereiter Kollege geschätzt.
Hawkins’ Tod löste große Anteilnahme aus. Kurz zuvor war eine Spendenaktion für ihn und seine Familie gestartet worden. Zurück bleibt das Bild eines Spielers, der bewiesen hat, dass späte Entwicklung möglich ist – und eines Autors, dessen Buch für viele der Startpunkt ernsthaften Schachlernens wurde.
Jonathan Hawkins stirbt mit 42 Jahren
Quelle: Nachruf auf chess.com – Der zweimalige britische Meister, Trainer und Autor von „Amateur to IM“ erlag einer seltenen Krebserkrankung
Großmeister Jonathan Hawkins ist im Alter von 42 Jahren nach kurzer, aggressiver Krebserkrankung gestorben. Der zweimalige britische Meister galt als Ausnahmeerscheinung, weil er kein Wunderkind, sondern ein später Aufsteiger war: vom durchschnittlichen Klubspieler zum Großmeister. Sein Weg basierte auf Disziplin und systematischem Training – vor allem im Endspiel.
Zentral für sein Vermächtnis ist sein Buch Amateur to IM: Proven Ideas and Training Methods (2012). Darin beschreibt Hawkins offen seinen Lernprozess: weg von bloßem Eröffnungsauswendiglernen hin zur intensiven Endspielarbeit. Er argumentiert, dass gerade dort nachhaltige Spielstärke entsteht – eine These, die bis heute aktuell ist. Das Buch wurde international viel gelesen und gilt als eines der ehrlichsten und nützlichsten Werke für ambitionierte Vereinsspieler.
Sportlich erreichte Hawkins 2014 und 2015 seine größten Erfolge: zwei britische Meistertitel, der zweite davon alleiniger Sieg. Parallel baute er mit seiner Frau Angela Eyton eine erfolgreiche Trainerlaufbahn auf. Viele Nachwuchsspieler profitierten von seinem methodischen Ansatz. In der britischen Schachszene wurde er als ruhiger, hilfsbereiter Kollege geschätzt.
Hawkins’ Tod löste große Anteilnahme aus. Kurz zuvor war eine Spendenaktion für ihn und seine Familie gestartet worden. Zurück bleibt das Bild eines Spielers, der bewiesen hat, dass späte Entwicklung möglich ist – und eines Autors, dessen Buch für viele der Startpunkt ernsthaften Schachlernens wurde.
