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Greg Shahade

Schachmeister beendet Jeopardys 31-Spiele-Serie

Quelle: Chess.com – „IM Greg Shahade Wins Jeopardy, Ends Ding's 31-Game Streak", veröffentlicht am 28. April 2026

Der amerikanische Schach-Internationale Meister Greg Shahade hat beim US-Fernsehquiz Jeopardy! den bisherigen Seriensieger Jamie Ding besiegt und damit eine bemerkenswerte 31-Spiele-Siegesserie beendet. Das berichtet Chess.com.

Ding hatte während seiner Siegesserie 880.000 US-Dollar gewonnen und sich damit unter die fünf erfolgreichsten Kandidaten in der Geschichte der Sendung gespielt. Shahade, 47 Jahre alt und aus Philadelphia, beendete diese Serie mit einem klaren Sieg: Er erzielte 33.000 Dollar, fand alle sogenannten Daily Doubles und beantwortete sie korrekt. Ding schloss das Spiel mit 19.010 Dollar auf dem zweiten Platz ab, die drittplatzierte Katrina Puckett kam auf 4.990 Dollar.

Strukturiertes Training wie im Schach

Shahade ist in der Schachwelt vor allem als Gründer der Liga bekannt, die später zur PRO Chess League von Chess.com wurde, sowie als Präsident der gemeinnützigen U.S. Chess School. Seine Schwester, die zweifache US-Frauenmeisterin Jennifer Shahade, beschrieb in einem Beitrag, dass Greg die Quizvorbereitung ähnlich strukturiert anging wie Schach oder Poker – mit zehntausenden Lernkarten zu Themen von Geologie bis Popkultur.

Ding zeigte sich nach der Niederlage anerkennend: „Er hat ausgezeichnet gespielt. Er hat genau das getan, was nötig war. Er hat hohe Einsätze gewählt, und es war ein ziemlich umfassender Sieg." Shahade selbst hatte vor der Sendung auf der Plattform X geschrieben, die Begegnung mit Ding sei für ihn gewesen „wie bei einem Schachturnier anzutreten und in der ersten Runde gegen Magnus Carlsen zu spielen".

Als amtierender Champion tritt Shahade in der nächsten Folge gegen zwei neue Kandidaten an. Jeopardy! läuft seit mehr als 60 Jahren im amerikanischen Fernsehen und zieht regelmäßig über acht Millionen Zuschauer pro Folge an.

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Schachmeister besiegt Jeopardy!-Champion mit aggressiver Wettstrategie

Greg Shahade im Gespräch mit Victor Fiorillo, Philadelphia Magazine, 28. April 2026

Wer auf Jeopardy! gewinnen will, muss aggressiv wetten – und dabei genau wissen, wie oft man selbst richtig liegt. Das sagte Greg Shahade im Gespräch mit Philadelphia Magazine. Der in Philadelphia lebende Internationale Meister im Schach beendete am Montag die 31-Spiele-Siegesserie von Jamie Ding und gewann mit einem Vorsprung von 13.990 Dollar.

Vorbereitung und Nervosität

Shahade kam spät zur Quizshow-Welt. Erst vor einigen Jahren begann er, sich ernsthaft mit Trivia zu beschäftigen. Nach einem ersten Online-Test im August 2024, einem zweiten Test und einem Vorstellungsgespräch wurde er im Januar 2026 zur Aufzeichnung eingeladen. Am Aufnahmetag wurden die Spielerinnen und Spieler per Losverfahren den fünf Spielen des Tages zugeteilt – Shahade kam als Erster dran. Trotz fehlerfreiem Umgang mit dem Signalknopf war er nach eigenen Worten sehr nervös.

Die Wettstrategie als Schlüssel

Den Ausgang des Spiels erklärt Shahade vor allem mit seiner Wettstrategie. In seiner Vorbereitung beantwortete er Daily-Double-Fragen zu 83 Prozent richtig – ein Wert, der ihn dazu brachte, konsequent auf sich selbst zu setzen. Alle drei Daily Doubles fand er, auf alle setzte er hoch. Bei einem davon, einer Frage zu Oscar Wilde, geriet er unter Druck: Er wusste die Antwort grundsätzlich, konnte den Titel des Stücks aber nicht abrufen. Kurz vor Ablauf der Zeit fiel ihm „Lady Windermere's Fan" ein – richtig.

Seinen Rat an künftige Kandidaten formuliert er mit einem Vorbehalt: Die optimale Wetthöhe hängt von der eigenen Trefferquote ab. Wer nur 60 Prozent der Fragen richtig beantwortet, sollte anders kalkulieren als jemand mit 83 Prozent. Außerdem spiele die Stärke der Gegner eine Rolle: Gegen Ding, den er als „sehr, sehr, sehr gut" einschätzt, wollte er das Risiko bewusst eingehen.

Nach dem Sieg sofort zurück ans Brett

Das Erlebnis beschreibt Shahade als außerkörperlich, getragen von Adrenalin. Ding habe sich vor und nach dem Spiel freundlich verhalten, von Psychospielchen keine Spur. In der Teilnehmer-Lounge applaudierten die anderen Kandidaten – nach Shahades Einschätzung auch deshalb, weil sie froh waren, dem 31-fachen Champion nicht mehr begegnen zu müssen.

Das Besondere an Jeopardy!: Nach dem Sieg bleibt kaum Zeit zum Innehalten. Zwanzig Minuten nach einem der größten Momente seines Lebens stand Shahade bereits wieder auf der Bühne für das nächste Spiel.

Shahade stammt aus einer Schachfamilie: Seine Schwester Jen Shahade ist mehrfache US-Frauenmeisterin im Schach und Profi-Pokerspielerin, sein Vater viermaliger Staatsmeister von Pennsylvania. Shahade selbst war früher professioneller Pokerspieler, gab das Spiel aber 2011 auf.

Schachspieler besiegt Jeopardy-Champion nach 31 Siegen

Quelle: jenshahade.substack.com – „Greg Shahade Slays Jeopardy Giant Jamie Ding", veröffentlicht am 28. April 2026

Greg Shahade hat den amtierenden Jeopardy!-Champion Jamie Ding nach dessen 31-Siege-Serie besiegt und damit eine bemerkenswerte Erfolgsserie beendet. Das berichtet jenshahade.substack.com. Greg erzielte zwei Daily Doubles in Folge und steigerte sein Guthaben innerhalb von 90 Sekunden von 7.600 auf 22.200 Dollar. Vor dem abschließenden Final Jeopardy! hatte Jamie Ding weniger als die Hälfte von Gregs Punktestand – ein Aufholen war damit mathematisch ausgeschlossen.

Online-Kommentare kritisierten Gregs auffällige Denkpausen vor dem Buzzer und warfen ihm Arroganz oder Täuschung vor. Gregs Schwester Jennifer Shahade, die Autorin des Beitrags, erklärt dazu den Unterschied zwischen dem Wissen einer Antwort und der Fähigkeit, sie unter Zeitdruck abzurufen. Im entscheidenden Daily-Double zu Oscar Wilde habe Greg systematisch die Theaterstücke des Autors durchgegangen, bevor er die richtige Antwort gefunden hatte.

Jamie Dings Strategie gegen Entscheidungsmüdigkeit

Jamie Ding fiel durch wiederkehrende Rituale auf: Er trug bei jeder Folge sein Lieblingsfarbe Orange und wählte Fragen stets in einem springerartigen Muster, dem sogenannten „Ding Bounce". Diese Gewohnheiten werden als mögliche Strategien gedeutet, um Entscheidungsmüdigkeit zu reduzieren. Wer vorab festlegt, wie er Fragen auswählt, muss darüber nicht mehr nachdenken und kann seine Konzentration auf die Inhalte richten.

Jamie Ding ist Jurastudent und setzt sich nach eigenen Angaben für Einwanderer und bezahlbaren Wohnraum ein. Gegenüber dem Magazin People erklärte er, er hoffe, als Einwanderer und Person of Color eine positive Wirkung auf das Publikum gehabt zu haben. In seinem abschließenden Final Jeopardy! schrieb er lediglich „TTFN!" – „Ta ta for now" – auf seine Antworttafel.

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