Volksdorfer SK
Zitat von Conrad Schormann am 11. September 2026, 20:07 UhrVolksdorfer Schachklub bespielte drei Bretter auf dem Stadtteilfest
Quelle: Volksdorfer Schachklub – „Schach auf dem Stadtteilfest", 11. September 2026
Der Volksdorfer Schachklub war am 5. September gemeinsam mit dem Walddörfer SV auf dem Stadtteilfest im Dorfkern vertreten. Von 9 bis 16 Uhr blieben alle drei Bretter besetzt, auch kurze Regenschauer unterbrachen das Spiel nicht. Schachinteressierte aller Altersgruppen setzten sich dazu, Kinder aus der Trainingsgruppe gewannen reihenweise gegen Erwachsene.
Finanzsenator Andreas Dressel schaute am Stand vorbei und zeigte Schachkenntnis, für den mittwöchlichen Spielabend fehle ihm jedoch die Zeit. Neben den Partien gab es Trainingsgutscheine, eine Aufgabe am Demo-Brett und Informationen zum Schach in Volksdorf.
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Volksdorfer Schachklub bespielte drei Bretter auf dem Stadtteilfest
Quelle: Volksdorfer Schachklub – „Schach auf dem Stadtteilfest", 11. September 2026
Der Volksdorfer Schachklub war am 5. September gemeinsam mit dem Walddörfer SV auf dem Stadtteilfest im Dorfkern vertreten. Von 9 bis 16 Uhr blieben alle drei Bretter besetzt, auch kurze Regenschauer unterbrachen das Spiel nicht. Schachinteressierte aller Altersgruppen setzten sich dazu, Kinder aus der Trainingsgruppe gewannen reihenweise gegen Erwachsene.
Finanzsenator Andreas Dressel schaute am Stand vorbei und zeigte Schachkenntnis, für den mittwöchlichen Spielabend fehle ihm jedoch die Zeit. Neben den Partien gab es Trainingsgutscheine, eine Aufgabe am Demo-Brett und Informationen zum Schach in Volksdorf.
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Zitat von Conrad Schormann am 11. September 2026, 20:13 UhrDie alten Bilder vom Schach stimmen nicht mehr
Quelle: Volksdorfer Schachklub – „Volksdorfer Schachecke Nr. 52", Günter Klemm
Schweigende ältere Herren vor dem Brett, übermächtige Computer, verschrobene Einzelgänger: Keines dieser vier verbreiteten Vorurteile hält der Wirklichkeit stand. Das kommentiert Günter Klemm.
Langweilig sei Schach nur von außen. Wer selbst spiele, erlebe das Gegenteil: Das Gehirn verbrauche in kritischen Phasen viel Energie, der Körper schütte Adrenalin aus, der Puls könne auf 150 bis 170 Schläge pro Minute steigen. Jeder Zug stelle eine neue Frage, keine Partie gleiche der anderen.
Jugend am Brett, Frauen gesucht
Auch das Altersklischee sei überholt. Im Volksdorfer Schachklub trainieren rund 25 Kinder und Jugendliche jeden Mittwoch ab 16.30 Uhr, ab August kommt eine weitere Gruppe für ambitionierte Spielerinnen und Spieler hinzu. Anders als in körperbetonten Sportarten begegneten sich Generationen am Brett auf Augenhöhe. Nachbesserungsbedarf räumt Klemm allerdings ein: Mehr weibliche Mitglieder wären dem Verein willkommen, Schach sei kein Männerhobby.
Der Computer als Türöffner
Dass Programme den besten Menschen überlegen sind, bestreitet er nicht – doch den Reiz habe das Spiel dadurch nicht verloren. Computer und Internet hätten einen Schachboom ausgelöst, besonders während der Corona-Pandemie. Online-Plattformen, YouTube-Kanäle und Livestreams brächten Millionen an die Partien heran; der Verein unterhält selbst eine Online-Mannschaft auf LiChess.
Einsam sei das Hobby ohnehin nicht: Vor und nach den Partien werde gefachsimpelt und gelacht, Sommerfest, Weihnachtsfeier und Jugendfahrten gehörten dazu. Wer zweifelt, solle vorbeischauen.
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Die alten Bilder vom Schach stimmen nicht mehr
Quelle: Volksdorfer Schachklub – „Volksdorfer Schachecke Nr. 52", Günter Klemm
Schweigende ältere Herren vor dem Brett, übermächtige Computer, verschrobene Einzelgänger: Keines dieser vier verbreiteten Vorurteile hält der Wirklichkeit stand. Das kommentiert Günter Klemm.
Langweilig sei Schach nur von außen. Wer selbst spiele, erlebe das Gegenteil: Das Gehirn verbrauche in kritischen Phasen viel Energie, der Körper schütte Adrenalin aus, der Puls könne auf 150 bis 170 Schläge pro Minute steigen. Jeder Zug stelle eine neue Frage, keine Partie gleiche der anderen.
Jugend am Brett, Frauen gesucht
Auch das Altersklischee sei überholt. Im Volksdorfer Schachklub trainieren rund 25 Kinder und Jugendliche jeden Mittwoch ab 16.30 Uhr, ab August kommt eine weitere Gruppe für ambitionierte Spielerinnen und Spieler hinzu. Anders als in körperbetonten Sportarten begegneten sich Generationen am Brett auf Augenhöhe. Nachbesserungsbedarf räumt Klemm allerdings ein: Mehr weibliche Mitglieder wären dem Verein willkommen, Schach sei kein Männerhobby.
Der Computer als Türöffner
Dass Programme den besten Menschen überlegen sind, bestreitet er nicht – doch den Reiz habe das Spiel dadurch nicht verloren. Computer und Internet hätten einen Schachboom ausgelöst, besonders während der Corona-Pandemie. Online-Plattformen, YouTube-Kanäle und Livestreams brächten Millionen an die Partien heran; der Verein unterhält selbst eine Online-Mannschaft auf LiChess.
Einsam sei das Hobby ohnehin nicht: Vor und nach den Partien werde gefachsimpelt und gelacht, Sommerfest, Weihnachtsfeier und Jugendfahrten gehörten dazu. Wer zweifelt, solle vorbeischauen.
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