Tobias Kölle
Zitat von Conrad Schormann am 7. Oktober 2026, 19:56 UhrZwischen Steuerrecht und Schachbrett: Ein Student jagt WM-Medaille in China
Quelle: Schachverband Württemberg – „Von Remseck nach China", 07. Oktober 2026, Karlheinz Vogel
Wenn sich eine Chance bietet, dank Schach ferne Länder zu sehen, zögert Tobias Kölle nicht lange. Der 22-Jährige aus Remseck bricht nach acht Stunden Jura-Vorlesungen an der Dualen Hochschule Stuttgart zur Studenten-Weltmeisterschaft im chinesischen Liaocheng auf, zusammen mit fünf weiteren deutschen Studierenden unter der Flagge des Hochschulsportverbands adh.
Für Kölle, der neben dem Studium 38 Stunden pro Woche in einem Logistikunternehmen arbeitet, bleibt für Schach inzwischen kaum Zeit – „vor allem die großen Turniere schaffe ich halt kaum noch“, sagt er. Umso mehr will er die neun Runden in China nutzen, um sich endlich wieder auszupowern: „Ich gehe das sehr ehrgeizig an, will unbedingt eine Medaille.“
Leidenschaft statt Beruf
Von der Vorstellung, mit Schach Geld zu verdienen, hat sich Kölle nach dem Abitur verabschiedet. Der Druck, ständig erfolgreich spielen zu müssen, sei psychologisch keine leichte Sache, sagt er. Trotzdem verfolgt er große Ziele: Eine GM-Norm hat er bereits geschafft, zwei weitere sollen folgen, und mit 2504 Elo-Punkten ist er auf gutem Kurs zum Großmeistertitel.
Die schachliche Bindung an seinen alten Verein TSV Schönaich ist dabei auf der Strecke geblieben, Mannschaftskämpfe bestreitet er inzwischen für den Münchner SC. Nach dem Turnier in Liaocheng bleiben ihm noch zwei Tage für die Chinesische Mauer und die Verbotene Stadt – schließlich ist er schon einmal dort.
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Zwischen Steuerrecht und Schachbrett: Ein Student jagt WM-Medaille in China
Quelle: Schachverband Württemberg – „Von Remseck nach China", 07. Oktober 2026, Karlheinz Vogel
Wenn sich eine Chance bietet, dank Schach ferne Länder zu sehen, zögert Tobias Kölle nicht lange. Der 22-Jährige aus Remseck bricht nach acht Stunden Jura-Vorlesungen an der Dualen Hochschule Stuttgart zur Studenten-Weltmeisterschaft im chinesischen Liaocheng auf, zusammen mit fünf weiteren deutschen Studierenden unter der Flagge des Hochschulsportverbands adh.
Für Kölle, der neben dem Studium 38 Stunden pro Woche in einem Logistikunternehmen arbeitet, bleibt für Schach inzwischen kaum Zeit – „vor allem die großen Turniere schaffe ich halt kaum noch“, sagt er. Umso mehr will er die neun Runden in China nutzen, um sich endlich wieder auszupowern: „Ich gehe das sehr ehrgeizig an, will unbedingt eine Medaille.“
Leidenschaft statt Beruf
Von der Vorstellung, mit Schach Geld zu verdienen, hat sich Kölle nach dem Abitur verabschiedet. Der Druck, ständig erfolgreich spielen zu müssen, sei psychologisch keine leichte Sache, sagt er. Trotzdem verfolgt er große Ziele: Eine GM-Norm hat er bereits geschafft, zwei weitere sollen folgen, und mit 2504 Elo-Punkten ist er auf gutem Kurs zum Großmeistertitel.
Die schachliche Bindung an seinen alten Verein TSV Schönaich ist dabei auf der Strecke geblieben, Mannschaftskämpfe bestreitet er inzwischen für den Münchner SC. Nach dem Turnier in Liaocheng bleiben ihm noch zwei Tage für die Chinesische Mauer und die Verbotene Stadt – schließlich ist er schon einmal dort.
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