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Schach in Lyon

Lyon: un club d'échecs centenaire entre art et mémoire

Quelle: France 3 Régions – „Je joue nuit et jour, et rien ne m'intéresse davantage que de trouver le coup juste: à Lyon, les échecs traversent les siècles", veröffentlicht am 30. Mai 2026

Der Lyon Olympique Échecs ist einer der bedeutendsten Schachklubs Frankreichs und blickt auf eine mehr als 120-jährige Geschichte zurück. Das berichtet France 3 Régions. Der Klub geht auf den 1905 gegründeten Cercle lyonnais des échecs zurück und zählt heute rund 1.000 Mitglieder. In seinen Archiven lagern seltene Bücher, Fotografien und Turnierberichte, die über ein Jahrhundert Lyoner Schachtradition dokumentieren.

Christophe Leroy, Direktor des Klubs, besucht diesen nach eigenen Angaben seit seinem fünften Lebensjahr. Im ehemaligen Atelier seines Onkels, des surrealistischen Künstlers Max Schoendorff, der dem Künstler Marcel Duchamp nahеstand, bewahrt er eine Sammlung bedeutender Werke auf. Darunter ein gemeinsam von Duchamp und einem russischen Meister signiertes Buch sowie ein Werk von Man Ray. Duchamp hatte in den 1920er-Jahren die Malerei zugunsten des Schachspiels aufgegeben.

Kasparow-Karpow-Duell prägte Lyon

Für Leroy gewann das Schachspiel in den 1980er-Jahren durch die Rivalität zwischen Garry Kasparow und Anatoli Karpow besondere Bedeutung. 1990 richtete Lyon ein Aufeinandertreffen der beiden Schachgrößen aus, das die Stadt nachhaltig prägte. Im Januar 2020 wurde Schach durch das sogenannte Gesetz Buffet offiziell als Sportart anerkannt.

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Die 18-jährige Selenia Riss, Jugend-Französischmeisterin 2026, beschreibt das Schachspiel als Disziplin der Stille und der Konzentration. Partien dauerten vier bis fünf Stunden, ohne dass sich die Spieler bewegten. Die Drucksituation sei intensiver als in anderen Sportarten, da es keine Möglichkeit gebe, Spannung abzubauen. Sie beobachtet zudem ein wachsendes Interesse von Hochleistungssportlern am Schach, unter anderem aus der Formel 1, die das Spiel zur Förderung der Konzentrationsfähigkeit nutzen.

Zu den historischen Persönlichkeiten des Klubs zählt Henri Rinck, ein auf Endspiele spezialisierter Schachmeister und Mitglied der Familie, die die Brasserie Georges gründete. Seine Werke über Schachendspiele sind bis heute in den Archiven des Klubs erhalten und verbinden Lyon mit mehreren Epochen der Schachgeschichte.

Automatisch KI-generierter Beitrag

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