Schach in Kasachstan
Zitat von Conrad Schormann am 25. September 2026, 9:13 UhrSchachlehrer aus Beiseförth unterrichtet in Kasachstans „Schachparadies“
Quelle: HNA – „Vom Beiseförther Klassenzimmer ins „Schachparadies“ Kasachstan: Uwe Brehms besonderer Einsatz", 24.09.2026, Susanne Kanngieser
Kasachstan hat Schach vor wenigen Jahren als Pflichtfach von der ersten bis zur vierten Klasse eingeführt, weil man sich davon eine Förderung von Konzentration und problemlösendem Denken verspricht. Das sagte Dr. Uwe Brehm im Gespräch mit Susanne Kanngieser. Der pensionierte Lehrer aus Beiseförth reiste im Auftrag des Senior Expert Service nach Kasachstan, obwohl er sich zunächst fragte, ob er dort nicht „Eulen nach Athen“ tragen würde – schließlich zählt das Land bereits zu den führenden Schachnationen der Welt.
Mini-Games für den Anfängerunterricht
Brehms Spezialgebiet ist die Anfänger-Methodik. Gemeinsam mit der Deutschen Schulschachstiftung hat er ein Konzept aus sogenannten „Mini-Games“ entwickelt, etwa dem „Pferdeäpfelspiel“, das komplexe Schachregeln in reduzierter Form spielerisch vermittelt. Dieses Konzept gab er in einwöchigen Lehrgängen in Kysylorda, Atyrau und Astana an jeweils 10 bis 20 kasachische Lehrkräfte und Ausbilderinnen weiter, die das Wissen anschließend selbst multiplizieren.
Aufmerksamkeit bis ins Fernsehen
Auftraggeber war der kasachische „Halyk Wohltätigkeitsfonds“, der die kognitive Entwicklung von Kindern in ländlichen Regionen fördern will. Die Workshops fanden breite Resonanz: Neben Videoaufnahmen in sozialen Medien führte der Sender „Kysylorda TV“ ein längeres Live-Interview mit Brehm über Schachdidaktik und kindliche Entwicklung.
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Schachlehrer aus Beiseförth unterrichtet in Kasachstans „Schachparadies“
Quelle: HNA – „Vom Beiseförther Klassenzimmer ins „Schachparadies“ Kasachstan: Uwe Brehms besonderer Einsatz", 24.09.2026, Susanne Kanngieser
Kasachstan hat Schach vor wenigen Jahren als Pflichtfach von der ersten bis zur vierten Klasse eingeführt, weil man sich davon eine Förderung von Konzentration und problemlösendem Denken verspricht. Das sagte Dr. Uwe Brehm im Gespräch mit Susanne Kanngieser. Der pensionierte Lehrer aus Beiseförth reiste im Auftrag des Senior Expert Service nach Kasachstan, obwohl er sich zunächst fragte, ob er dort nicht „Eulen nach Athen“ tragen würde – schließlich zählt das Land bereits zu den führenden Schachnationen der Welt.
Mini-Games für den Anfängerunterricht
Brehms Spezialgebiet ist die Anfänger-Methodik. Gemeinsam mit der Deutschen Schulschachstiftung hat er ein Konzept aus sogenannten „Mini-Games“ entwickelt, etwa dem „Pferdeäpfelspiel“, das komplexe Schachregeln in reduzierter Form spielerisch vermittelt. Dieses Konzept gab er in einwöchigen Lehrgängen in Kysylorda, Atyrau und Astana an jeweils 10 bis 20 kasachische Lehrkräfte und Ausbilderinnen weiter, die das Wissen anschließend selbst multiplizieren.
Aufmerksamkeit bis ins Fernsehen
Auftraggeber war der kasachische „Halyk Wohltätigkeitsfonds“, der die kognitive Entwicklung von Kindern in ländlichen Regionen fördern will. Die Workshops fanden breite Resonanz: Neben Videoaufnahmen in sozialen Medien führte der Sender „Kysylorda TV“ ein längeres Live-Interview mit Brehm über Schachdidaktik und kindliche Entwicklung.
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Zitat von Conrad Schormann am 15. Oktober 2026, 17:42 UhrDrei Schachhäuser auf einen Schlag: Schymkent eröffnet Freiluft-Schachzentren
Quelle: FIDE – „Three Chess Houses open simultaneously in Shymkent, Kazakhstan", 15. Oktober 2026
In Schymkent, der drittgrößten Stadt Kasachstans, haben am 15. Oktober gleichzeitig drei neue „Chess Houses" eröffnet. Die Pavillons entstanden im Abay-Park, im Metallurgen-Park und in einer Fußgängerallee im 17. Mikrobezirk – allesamt beliebte öffentliche Treffpunkte. Ziel des Projekts ist es, Schach ohne den Umweg über Sportschulen oder Vereine direkt zugänglich zu machen. Der größte Bau im Abay-Park misst 223 Quadratmeter, die beiden anderen Pavillons je 81 Quadratmeter und bieten Platz für bis zu 96 beziehungsweise 48 Spieler gleichzeitig.
An der Eröffnung nahmen FIDE- und KazChess-Präsident Timur Turlov sowie Schymkents Bürgermeister Gabit Syzdykbekov teil. Turlov wertete die drei neuen Standorte als wichtigen Schritt, um möglichst viele Menschen für Schach zu gewinnen, da große sportliche Erfolge seiner Ansicht nach aus breiter Beteiligung entstehen. Syzdykbekov verwies auf das seit 2024 bestehende Schachhaus für Senioren im Zentralpark und kündigte weitere Förderung des Breitensports an. Finanziert wurde der Bau vom Unternehmen Freedom Holding Corp. über den Fonds „Freedom Shapagat", der das Projekt von der Planung bis zur Übergabe begleitete.
Direkt im Anschluss an die Eröffnung fand in den drei Häusern gleichzeitig das Blitzturnier Shymkent Chess House Blitz Challenger 2026 statt, an dem über hundert Nachwuchsspieler teilnahmen.
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Drei Schachhäuser auf einen Schlag: Schymkent eröffnet Freiluft-Schachzentren
Quelle: FIDE – „Three Chess Houses open simultaneously in Shymkent, Kazakhstan", 15. Oktober 2026
In Schymkent, der drittgrößten Stadt Kasachstans, haben am 15. Oktober gleichzeitig drei neue „Chess Houses" eröffnet. Die Pavillons entstanden im Abay-Park, im Metallurgen-Park und in einer Fußgängerallee im 17. Mikrobezirk – allesamt beliebte öffentliche Treffpunkte. Ziel des Projekts ist es, Schach ohne den Umweg über Sportschulen oder Vereine direkt zugänglich zu machen. Der größte Bau im Abay-Park misst 223 Quadratmeter, die beiden anderen Pavillons je 81 Quadratmeter und bieten Platz für bis zu 96 beziehungsweise 48 Spieler gleichzeitig.
An der Eröffnung nahmen FIDE- und KazChess-Präsident Timur Turlov sowie Schymkents Bürgermeister Gabit Syzdykbekov teil. Turlov wertete die drei neuen Standorte als wichtigen Schritt, um möglichst viele Menschen für Schach zu gewinnen, da große sportliche Erfolge seiner Ansicht nach aus breiter Beteiligung entstehen. Syzdykbekov verwies auf das seit 2024 bestehende Schachhaus für Senioren im Zentralpark und kündigte weitere Förderung des Breitensports an. Finanziert wurde der Bau vom Unternehmen Freedom Holding Corp. über den Fonds „Freedom Shapagat", der das Projekt von der Planung bis zur Übergabe begleitete.
Direkt im Anschluss an die Eröffnung fand in den drei Häusern gleichzeitig das Blitzturnier Shymkent Chess House Blitz Challenger 2026 statt, an dem über hundert Nachwuchsspieler teilnahmen.
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Zitat von Conrad Schormann am 25. Oktober 2026, 23:24 Uhr13-Jähriger aus Kasachstan holt dritten Schach-WM-Titel in Folge
Quelle: Qazinform News Agency – „Kazakhstan's young chess prodigy wins third title of world championship in Spain", 23. Oktober 2026, Adlet Seilkhanov
WerbungDanis Kuandykuly hat sich mit nur 13 Jahren seinen dritten Weltmeistertitel gesichert. Bei der World U7–U17 Chess Championship im spanischen Roquetas de Mar gewann er die Altersklasse U13 mit 10,5 von 11 möglichen Punkten und blieb dabei ungeschlagen. Seinen schärfsten Verfolger aus Ägypten ließ er am Ende 1,5 Punkte hinter sich.
Es ist bereits der dritte WM-Titel für den jungen Kasachen: 2023 gewann er die U10-Kategorie in Ägypten, 2025 die U12 in Almaty. Der Erfolg in Spanien reiht sich nahtlos in diese Serie ein. Kuandykuly erklärte, er widme den Titel seinem Heimatland anlässlich des bevorstehenden Republikfeiertags.
Kasachstan dominiert die Medaillenwertung
Bei dem Turnier, das 721 Spieler aus 82 Ländern über elf Runden in zwölf Alters- und Geschlechtskategorien austrugen, belegte die kasachische Mannschaft insgesamt Platz eins vor Mongolei und Usbekistan. Mit sieben Gold-, zwei Silber- und vier Bronzemedaillen sammelte das Team 13 Auszeichnungen. Neben Kuandykuly wurden unter anderem Milana Filippova mit einer makellosen Bilanz von elf Siegen aus elf Partien sowie fünf weitere kasachische Jugendliche Weltmeister ihrer jeweiligen Kategorie.
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13-Jähriger aus Kasachstan holt dritten Schach-WM-Titel in Folge
Quelle: Qazinform News Agency – „Kazakhstan's young chess prodigy wins third title of world championship in Spain", 23. Oktober 2026, Adlet Seilkhanov
Danis Kuandykuly hat sich mit nur 13 Jahren seinen dritten Weltmeistertitel gesichert. Bei der World U7–U17 Chess Championship im spanischen Roquetas de Mar gewann er die Altersklasse U13 mit 10,5 von 11 möglichen Punkten und blieb dabei ungeschlagen. Seinen schärfsten Verfolger aus Ägypten ließ er am Ende 1,5 Punkte hinter sich.
Es ist bereits der dritte WM-Titel für den jungen Kasachen: 2023 gewann er die U10-Kategorie in Ägypten, 2025 die U12 in Almaty. Der Erfolg in Spanien reiht sich nahtlos in diese Serie ein. Kuandykuly erklärte, er widme den Titel seinem Heimatland anlässlich des bevorstehenden Republikfeiertags.
Kasachstan dominiert die Medaillenwertung
Bei dem Turnier, das 721 Spieler aus 82 Ländern über elf Runden in zwölf Alters- und Geschlechtskategorien austrugen, belegte die kasachische Mannschaft insgesamt Platz eins vor Mongolei und Usbekistan. Mit sieben Gold-, zwei Silber- und vier Bronzemedaillen sammelte das Team 13 Auszeichnungen. Neben Kuandykuly wurden unter anderem Milana Filippova mit einer makellosen Bilanz von elf Siegen aus elf Partien sowie fünf weitere kasachische Jugendliche Weltmeister ihrer jeweiligen Kategorie.
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