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Savitha Shri

Für ihre Tochter verpfändete er sein Gold

Quelle: The Times of India – „Between parents' struggles and 'endless coffees': How Savitha Shri became India's only gold medallist at Chess Olympiad | Exclusive", 7. Oktober 2026, Jyotirmoy Halder

Um die Startgebühr für ein nationales Turnier aufzubringen, verpfändete der Vater von Savitha Shri Baskar einst sein Gold. Das schreibt Jyotirmoy Halder. Als Elektriker in Singapur reichte sein Einkommen nicht mehr aus, um die Schachkarriere seiner Tochter zu finanzieren, also kündigte er und zog zurück nach Indien, um sie zu unterstützen – eine Entscheidung, die er bis heute als schwierig bezeichnet.

Der Bruder, der zurücktrat

Eigentlich sollte die Schachkarriere der Familie um Savithas älteren Bruder Mugesh aufgebaut werden, durch dessen Training sie selbst zum Spiel fand. Als beide Kinder gleichzeitig trainierten, überstiegen die Kosten die Möglichkeiten der Familie. Mugesh gab nach der achten Klasse auf, Savitha machte weiter.

Mit 19 Jahren wurde sie als jüngstes Mitglied der indischen Delegation zur Schacholympiade nach Samarkand entsandt, nachdem Harika Dronavalli ihren Platz freigemacht hatte. Über die Opfer ihrer Eltern spricht Savitha offen, doch zurückhaltend: Wenn sie schlecht spiele, komme ihr alles wieder in den Sinn, sagt sie – was ihre Eltern investiert hätten, werde sie nie vergessen. Während des Spiels selbst versuche sie jedoch, nicht daran zu denken, sondern im Moment zu bleiben.

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