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Rigobert Ophoff

Rigobert Ophoff mit Lasker-Medaille geehrt
Die Glocke

Der 94-jährige Rigobert Ophoff aus Rheda-Wiedenbrück, derzeit ältester aktiver Schachspieler Deutschlands, wurde bei den Deutschen Senioren-Einzelmeisterschaften in Bad Neuenahr mit der Emanuel-Lasker-Medaille ausgezeichnet. Die Ehrung würdigt seinen jahrzehntelangen ehrenamtlichen Einsatz, besonders als Förderer des Seniorenschachs.

Ophoff war zehn Jahre Präsident des Förderkreises im Schachbund NRW, organisierte Turniere und Kongresse und initiierte einen Spendenfonds für in Not geratene Spieler. Er hat an unzähligen regionalen, bundesweiten und offiziellen Seniorenturnieren teilgenommen und NRW zehnmal bei Mannschaftsmeisterschaften vertreten.

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Trotz seines Alters spielt Ophoff weiterhin auf hohem Niveau: In Bad Neuenahr erreichte er mit 4,5 Punkten aus neun Runden Platz 80 von 150 Teilnehmern. Seit den 1950er-Jahren gehört er ununterbrochen zur ersten Mannschaft des Rhedaer SV und will auch in der kommenden Saison helfen, den Klassenerhalt in der Regionalliga zu sichern.

Deutschlands ältester Schachspieler: Rigobert Ophoff mit 94 Jahren noch aktiv
Quelle: Westfalen-Blatt – „Zug um Zug mit Herz und Können“ (für Abonnenten), Erol Kamisli

Rigobert Ophoff aus Schloß Holte-Stukenbrock ist mit 94 Jahren Deutschlands ältester aktiver Schachspieler. Seit seiner Jugend im katholischen Gesellenhaus hat ihn das königliche Spiel begleitet – über Jahrzehnte am Spitzenbrett seines Vereins, mit Turniersiegen, Medaillen und Ehrenämtern.

Der gelernte Kaufmann und langjährige Sparkassen-Mitarbeiter hat in seinem Leben schwere Verluste erlitten, blieb dem Schach aber stets treu. Noch heute pflegt er seine Figuren sorgfältig und spielt regelmäßig im Stukenbrocker Schachclub. Mit seinem Können, seiner Ruhe und seinem Humor ist er dort hochgeschätzt.

Besonders stolz ist Ophoff auf seinen Rekord bei einem Blitzturnier mit 28 Siegen und zwei Remis sowie auf fast acht Jahrzehnte Vereinsmitgliedschaft. Trotz seines Alters reist er noch zu Turnieren, spielt Online-Partien und genießt gesellige Abende am Brett. „Schach ist für mich ein Stück gelebte Freude“, sagt er.

Artikel via Henning Geibel:

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