Schachzwerge Magdeburg
Zitat von Conrad Schormann am 19. März 2025, 14:15 UhrNeues Schachhaus eröffnet! Magdeburg feiert ein Zuhause für den Schachsport
Magdeburg hat ein neues Zentrum für Schach: Die Schachzwerge, Deutschlands größter Schachverein, haben endlich ihr eigenes Schachhaus. Ein Meilenstein für den Verein, der sich seit Jahren durch herausragende Nachwuchsarbeit auszeichnet. Das neue Domizil in der Otto-von-Guericke-Straße 105 bietet auf 220 Quadratmetern optimale Bedingungen für Training, Turniere und geselliges Zusammensein.
Der Deutsche Schachbund berichtete jetzt über die feierliche Eröffnung, bei der Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler die Glückwünsche des Verbandes überbrachte. „Das Schachhaus ist eine tolle Sache für einen Verein, der sensationelle Arbeit leistet und nun durch eine starke Infrastruktur belohnt wird“, betonte er.
Von der Platznot zur perfekten Lösung
Seit der Gründung der Schachzwerge im Jahr 2009 ist der Verein stetig gewachsen. Heute zählt er 901 Mitglieder, darunter viele Kinder und Jugendliche. Doch mit diesem Wachstum kamen auch Herausforderungen. Der bisherige Standort in der Basedowstraße bot mit nur 70 Quadratmetern kaum noch Platz für das rege Vereinsleben. Besonders in der Haupttrainingszeit zwischen 17:00 und 18:30 Uhr wurde es eng – zu viele Kinder, zu wenig Raum.
Die Lösung fand sich nach jahrelangen Bemühungen um größere Räumlichkeiten: Das neue Schachhaus, nur drei Minuten vom Hauptbahnhof entfernt, bietet nicht nur ausreichend Platz für das Training, sondern auch einen Aufenthaltsraum für Eltern und eine zentrale Anlaufstelle für Spieler aus der gesamten Region. „Unsere jahrelange Bitte an die Stadt wurde endlich erhört“, freut sich Vereins-Geschäftsführer Michael Zeuner.
Mehr als nur ein Vereinsheim – ein Schachtreffpunkt für alle
Das Schachhaus ist nicht nur ein Trainingsort für Kinder und Jugendliche, sondern soll auch neue Zielgruppen ansprechen. Viele Menschen spielen Schach heute online, ohne je einen Verein zu betreten. „Warum in einen Schachverein gehen, wenn man auch im Internet spielen kann?“, sei eine häufige Frage, sagt Zeuner. „Das wollen wir ändern. Unser Schachhaus soll ein Ort sein, der Menschen inspiriert, gemeinsam vor Ort zu spielen.“
Schon am Eröffnungstag zeigten sich neugierige Passanten: Durch die großen Fenster lugten Schachinteressierte ins Innere, während Nationalspielerin WGM Josefine Heinemann und FM Vinzent Spitzl sich ein Blindblitzduell lieferten – ein erstes Highlight in dem neuen Heim der Schachzwerge.
Ein Gemeinschaftswerk mit starker Unterstützung
Die Entstehung des Schachhauses wäre ohne breite Unterstützung nicht möglich gewesen. Die Wohnungsbaugesellschaft WOBAU Magdeburg stellte die Räumlichkeiten zu einem freundschaftlichen Mietpreis zur Verfügung. Die Stadt Magdeburg, die IHK, lokale Unternehmen und engagierte Eltern halfen bei den Umbauarbeiten. Möbel wurden von Firmen wie GETEC und der Oberfinanzdirektion gespendet, und der Internetanschluss kommt kostenlos von MDCC – ein echtes Gemeinschaftsprojekt.
Zur feierlichen Eröffnung schnitten WOBAU-Geschäftsführer Peter Lackner und die Beigeordnete Bürgermeisterin für Kultur, Schule und Sport, Regina-Dolores Stieler-Hinz, das Band durch. Auch Vertreter der Deutschen Schachjugend waren anwesend und verliehen den Schachzwergen die Auszeichnungen „Top-Verein Kinder- und Jugendschach“ sowie „Top-Verein Mädchen- und Frauenschach“.
Ein Schachhaus voller Leben – jetzt geht’s richtig los
Kaum eröffnet, füllt sich das Schachhaus bereits mit Leben: Diese Woche stehen gleich mehrere Veranstaltungen auf dem Programm, darunter ein Tandemturnier, ein Schnellschachturnier und ein Blitzturnier. Besonders innovativ: ein Mixturnier aus Radfahren und Schach, bei dem Spieler durch Radkilometer zusätzliche Bedenkzeit sammeln können.
Doch die Vision geht weit über die Eröffnungswoche hinaus. „Wir haben hier einen Ort geschaffen, an dem Menschen aller Altersgruppen zusammenkommen, um Schach zu spielen, zu lernen und sich auszutauschen“, so Zeuner. „Egal ob Anfänger oder Turnierspieler – bei uns ist jeder willkommen.“
WerbungDie ganze Geschichte:
https://www.schachbund.de/news/riesige-zwergenschar-im-neuen-schachhaus-jetzt-haben-sie-in-magdeburg-ihr-eigenes-heim.html
Die Schachzwerge Magdeburg:
https://schachzwerge.org/
Neues Schachhaus eröffnet! Magdeburg feiert ein Zuhause für den Schachsport
Magdeburg hat ein neues Zentrum für Schach: Die Schachzwerge, Deutschlands größter Schachverein, haben endlich ihr eigenes Schachhaus. Ein Meilenstein für den Verein, der sich seit Jahren durch herausragende Nachwuchsarbeit auszeichnet. Das neue Domizil in der Otto-von-Guericke-Straße 105 bietet auf 220 Quadratmetern optimale Bedingungen für Training, Turniere und geselliges Zusammensein.
Der Deutsche Schachbund berichtete jetzt über die feierliche Eröffnung, bei der Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler die Glückwünsche des Verbandes überbrachte. „Das Schachhaus ist eine tolle Sache für einen Verein, der sensationelle Arbeit leistet und nun durch eine starke Infrastruktur belohnt wird“, betonte er.
Von der Platznot zur perfekten Lösung
Seit der Gründung der Schachzwerge im Jahr 2009 ist der Verein stetig gewachsen. Heute zählt er 901 Mitglieder, darunter viele Kinder und Jugendliche. Doch mit diesem Wachstum kamen auch Herausforderungen. Der bisherige Standort in der Basedowstraße bot mit nur 70 Quadratmetern kaum noch Platz für das rege Vereinsleben. Besonders in der Haupttrainingszeit zwischen 17:00 und 18:30 Uhr wurde es eng – zu viele Kinder, zu wenig Raum.
Die Lösung fand sich nach jahrelangen Bemühungen um größere Räumlichkeiten: Das neue Schachhaus, nur drei Minuten vom Hauptbahnhof entfernt, bietet nicht nur ausreichend Platz für das Training, sondern auch einen Aufenthaltsraum für Eltern und eine zentrale Anlaufstelle für Spieler aus der gesamten Region. „Unsere jahrelange Bitte an die Stadt wurde endlich erhört“, freut sich Vereins-Geschäftsführer Michael Zeuner.
Mehr als nur ein Vereinsheim – ein Schachtreffpunkt für alle
Das Schachhaus ist nicht nur ein Trainingsort für Kinder und Jugendliche, sondern soll auch neue Zielgruppen ansprechen. Viele Menschen spielen Schach heute online, ohne je einen Verein zu betreten. „Warum in einen Schachverein gehen, wenn man auch im Internet spielen kann?“, sei eine häufige Frage, sagt Zeuner. „Das wollen wir ändern. Unser Schachhaus soll ein Ort sein, der Menschen inspiriert, gemeinsam vor Ort zu spielen.“
Schon am Eröffnungstag zeigten sich neugierige Passanten: Durch die großen Fenster lugten Schachinteressierte ins Innere, während Nationalspielerin WGM Josefine Heinemann und FM Vinzent Spitzl sich ein Blindblitzduell lieferten – ein erstes Highlight in dem neuen Heim der Schachzwerge.
Ein Gemeinschaftswerk mit starker Unterstützung
Die Entstehung des Schachhauses wäre ohne breite Unterstützung nicht möglich gewesen. Die Wohnungsbaugesellschaft WOBAU Magdeburg stellte die Räumlichkeiten zu einem freundschaftlichen Mietpreis zur Verfügung. Die Stadt Magdeburg, die IHK, lokale Unternehmen und engagierte Eltern halfen bei den Umbauarbeiten. Möbel wurden von Firmen wie GETEC und der Oberfinanzdirektion gespendet, und der Internetanschluss kommt kostenlos von MDCC – ein echtes Gemeinschaftsprojekt.
Zur feierlichen Eröffnung schnitten WOBAU-Geschäftsführer Peter Lackner und die Beigeordnete Bürgermeisterin für Kultur, Schule und Sport, Regina-Dolores Stieler-Hinz, das Band durch. Auch Vertreter der Deutschen Schachjugend waren anwesend und verliehen den Schachzwergen die Auszeichnungen „Top-Verein Kinder- und Jugendschach“ sowie „Top-Verein Mädchen- und Frauenschach“.
Ein Schachhaus voller Leben – jetzt geht’s richtig los
Kaum eröffnet, füllt sich das Schachhaus bereits mit Leben: Diese Woche stehen gleich mehrere Veranstaltungen auf dem Programm, darunter ein Tandemturnier, ein Schnellschachturnier und ein Blitzturnier. Besonders innovativ: ein Mixturnier aus Radfahren und Schach, bei dem Spieler durch Radkilometer zusätzliche Bedenkzeit sammeln können.
Doch die Vision geht weit über die Eröffnungswoche hinaus. „Wir haben hier einen Ort geschaffen, an dem Menschen aller Altersgruppen zusammenkommen, um Schach zu spielen, zu lernen und sich auszutauschen“, so Zeuner. „Egal ob Anfänger oder Turnierspieler – bei uns ist jeder willkommen.“
Die ganze Geschichte:
Die Schachzwerge Magdeburg:
Zitat von Conrad Schormann am 5. Dezember 2025, 12:17 UhrSchach und Inklusion: Gesprächskreis der Friedrich-Ebert-Stiftung am 28. Januar in Magdeburg
Quelle: Schach-Sachsen-Anhalt.de – „Schach und Inklusion: Gesprächskreis der Friedrich-Ebert-Stiftung am 28.01.26 in Magdeburg“, Michael Zeuner; sowie Flyer der FES „44. Gesprächskreis zur Sozialen Inklusion“
Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt am 28. Januar 2026 von 18 bis ca. 21 Uhr zum 44. Gesprächskreis zur Sozialen Inklusion ins Forum Gestaltung in Magdeburg ein. Unter dem Titel „Schachmatt für Langeweile, Barrieren und Separation“ steht das Projekt „MiteinanderMatt“ der Schachzwerge Magdeburg e. V. im Mittelpunkt – ein inklusiver Ansatz, der Menschen in Pflegeeinrichtungen und Werkstätten den Zugang zum Schach erleichtert.
Der Abend greift eine Idee auf, die in der Öffentlichkeit kaum präsent ist: Schach eignet sich nicht nur als Sport oder Bildungsthema, sondern kann Brücken bauen – zwischen Menschen mit und ohne Behinderung, generationenübergreifend und niedrigschwellig. Der Flyer betont, wie stark Schach Konzentration, soziale Fähigkeiten und Selbstwirksamkeit fördern kann – unabhängig von gesundheitlichen Einschränkungen. Ein Beispiel ist der Amateurweltmeister 2022, der eine Schule für geistige Behinderte besuchte und über das Spiel zu einem selbstbestimmten Leben fand .
Das Podium bringt Fachwissen und Praxis zusammen:
– Prof. Dr. Matthias Haase (Hochschule Magdeburg-Stendal)
– Prof. Dr. Matthias Morfeld (Hochschule Magdeburg-Stendal)
– Vilen Rafayevych (Projektleiter „MiteinanderMatt“)
Moderation: Dr. Wolfgang Bautz.Diskutiert werden das soziale Potenzial des Spiels, erste Erkenntnisse der wissenschaftlichen Begleitung und die Frage, wie ein Brettspiel Barrieren abbauen kann.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Anmeldung erfolgt per Mail an info.magdeburg@fes.de oder über das Online-Formular. Hinweise zur Barrierefreiheit können direkt an die Veranstalter gerichtet werden.
Schach und Inklusion: Gesprächskreis der Friedrich-Ebert-Stiftung am 28. Januar in Magdeburg
Quelle: Schach-Sachsen-Anhalt.de – „Schach und Inklusion: Gesprächskreis der Friedrich-Ebert-Stiftung am 28.01.26 in Magdeburg“, Michael Zeuner; sowie Flyer der FES „44. Gesprächskreis zur Sozialen Inklusion“
Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt am 28. Januar 2026 von 18 bis ca. 21 Uhr zum 44. Gesprächskreis zur Sozialen Inklusion ins Forum Gestaltung in Magdeburg ein. Unter dem Titel „Schachmatt für Langeweile, Barrieren und Separation“ steht das Projekt „MiteinanderMatt“ der Schachzwerge Magdeburg e. V. im Mittelpunkt – ein inklusiver Ansatz, der Menschen in Pflegeeinrichtungen und Werkstätten den Zugang zum Schach erleichtert.
Der Abend greift eine Idee auf, die in der Öffentlichkeit kaum präsent ist: Schach eignet sich nicht nur als Sport oder Bildungsthema, sondern kann Brücken bauen – zwischen Menschen mit und ohne Behinderung, generationenübergreifend und niedrigschwellig. Der Flyer betont, wie stark Schach Konzentration, soziale Fähigkeiten und Selbstwirksamkeit fördern kann – unabhängig von gesundheitlichen Einschränkungen. Ein Beispiel ist der Amateurweltmeister 2022, der eine Schule für geistige Behinderte besuchte und über das Spiel zu einem selbstbestimmten Leben fand .
Das Podium bringt Fachwissen und Praxis zusammen:
– Prof. Dr. Matthias Haase (Hochschule Magdeburg-Stendal)
– Prof. Dr. Matthias Morfeld (Hochschule Magdeburg-Stendal)
– Vilen Rafayevych (Projektleiter „MiteinanderMatt“)
Moderation: Dr. Wolfgang Bautz.
Diskutiert werden das soziale Potenzial des Spiels, erste Erkenntnisse der wissenschaftlichen Begleitung und die Frage, wie ein Brettspiel Barrieren abbauen kann.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Anmeldung erfolgt per Mail an info.magdeburg@fes.de oder über das Online-Formular. Hinweise zur Barrierefreiheit können direkt an die Veranstalter gerichtet werden.
Zitat von Conrad Schormann am 1. Mai 2026, 11:53 UhrZwölfjähriger Schachzwerg rechnet DWZ pro Körpergröße um
Quelle: Deutscher Schachbund – „Schachzwerge tragen keine roten Mützen, aber haben 7,5 DWZ-Punkte pro Zentimeter Körpergröße.", veröffentlicht am 1. Mai 2026
Am Rande der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft in Magdeburg hat der zwölfjährige Luis Sanguinette in einem Interview seine Spielstärke ins Verhältnis zu seiner Körpergröße gesetzt: Bei einer DWZ von 1046 und einer Körpergröße von 1,40 Metern kommt er auf 7,5 DWZ-Punkte pro Zentimeter. Sein Vater Tobias Hintze, 45 Jahre alt und 1,79 Meter groß, bringe es hingegen nur auf rund 7 DWZ-Punkte pro Zentimeter. Das berichtet Deutscher Schachbund.
Luis spielt für die Schachzwerge Magdeburg, den mit über 900 Mitgliedern größten Schachverein Deutschlands. Der Verein gilt als Musterbeispiel für Nachwuchsförderung: Luis wurde bereits im Kindergartenalter vom Verein entdeckt und über ein Schulprojekt weiter ausgebildet. Er tritt bei der Magdeburger DSAM gemeinsam mit seinem Vater und seinem Großvater Axel Hintze, 71 Jahre alt, an. Im vergangenen Jahr wurden Vater und Sohn in der Auslosung gegeneinander gesetzt – beide empfanden das als unangenehm. Tobias Hintze gewann die Partie, konnte sich darüber nach eigener Auskunft aber nicht richtig freuen.
Verein als Heimat auf Lebenszeit
Auf die Frage, ab wann man kein Schachzwerg mehr sei, antwortete Luis: „Nee, das ist mein Verein – und deshalb bleibt man ein Schachzwerg ein Leben lang." Den Vereinsnamen empfindet er nicht als peinlich. Zum Unterschied zu anderen Zwergen erklärte er: „Wir tragen keine roten Mützen – und wir sind nicht ständig emsig im Wald beschäftigt. Stattdessen sitzen wir stundenlang am Brett und denken nach." Zweimal wöchentlich trainiert Luis jeweils eineinhalb Stunden. Mit seiner Mannschaft wurde er bereits Landesmeister in Sachsen-Anhalt und nahm an den Deutschen Meisterschaften in Düsseldorf teil.
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Zwölfjähriger Schachzwerg rechnet DWZ pro Körpergröße um
Quelle: Deutscher Schachbund – „Schachzwerge tragen keine roten Mützen, aber haben 7,5 DWZ-Punkte pro Zentimeter Körpergröße.", veröffentlicht am 1. Mai 2026
Am Rande der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft in Magdeburg hat der zwölfjährige Luis Sanguinette in einem Interview seine Spielstärke ins Verhältnis zu seiner Körpergröße gesetzt: Bei einer DWZ von 1046 und einer Körpergröße von 1,40 Metern kommt er auf 7,5 DWZ-Punkte pro Zentimeter. Sein Vater Tobias Hintze, 45 Jahre alt und 1,79 Meter groß, bringe es hingegen nur auf rund 7 DWZ-Punkte pro Zentimeter. Das berichtet Deutscher Schachbund.
Luis spielt für die Schachzwerge Magdeburg, den mit über 900 Mitgliedern größten Schachverein Deutschlands. Der Verein gilt als Musterbeispiel für Nachwuchsförderung: Luis wurde bereits im Kindergartenalter vom Verein entdeckt und über ein Schulprojekt weiter ausgebildet. Er tritt bei der Magdeburger DSAM gemeinsam mit seinem Vater und seinem Großvater Axel Hintze, 71 Jahre alt, an. Im vergangenen Jahr wurden Vater und Sohn in der Auslosung gegeneinander gesetzt – beide empfanden das als unangenehm. Tobias Hintze gewann die Partie, konnte sich darüber nach eigener Auskunft aber nicht richtig freuen.
Verein als Heimat auf Lebenszeit
Auf die Frage, ab wann man kein Schachzwerg mehr sei, antwortete Luis: „Nee, das ist mein Verein – und deshalb bleibt man ein Schachzwerg ein Leben lang." Den Vereinsnamen empfindet er nicht als peinlich. Zum Unterschied zu anderen Zwergen erklärte er: „Wir tragen keine roten Mützen – und wir sind nicht ständig emsig im Wald beschäftigt. Stattdessen sitzen wir stundenlang am Brett und denken nach." Zweimal wöchentlich trainiert Luis jeweils eineinhalb Stunden. Mit seiner Mannschaft wurde er bereits Landesmeister in Sachsen-Anhalt und nahm an den Deutschen Meisterschaften in Düsseldorf teil.
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Zitat von Conrad Schormann am 2. Mai 2026, 12:23 UhrZwölfjähriger Schachzwerg mit 1046 DWZ rechnet
Quelle: Deutscher Schachbund – „Schachzwerge tragen keine roten Mützen, aber haben 7,5 DWZ-Punkte pro Zentimeter Körpergröße.", veröffentlicht am 1. Mai 2026
Bei der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft (DSAM) 2026 in Magdeburg hat der zwölfjährige Luis Sanguinette für ein charmantes Gesprächsthema gesorgt. Das berichtet Deutscher Schachbund. Der Schüler, Mitglied beim Magdeburger Verein Schachzwerge, hat ausgerechnet, dass er mit einer DWZ von 1046 und einer Körpergröße von 1,40 Metern auf 7,5 DWZ-Punkte pro Zentimeter kommt – mehr als sein Vater Tobias Hintze, der bei einer Größe von 1,79 Metern nur rund 7 DWZ-Punkte pro Zentimeter aufweist.
Luis tritt bei der DSAM gemeinsam mit seinem Vater und seinem Großvater Axel Hintze an – drei Generationen am Brett. Im Vorjahr wurden Vater und Sohn in Magdeburg in derselben Gruppe gegeneinander ausgelost, was beide wenig erfreut hatte. Tobias Hintze gewann die Partie, konnte sich aber nach eigenen Angaben nicht wirklich freuen.
Scouting ab der Kita
Luis ist ein typisches Produkt der vereinsinternen Nachwuchsarbeit der Schachzwerge. Der Verein mit über 900 Mitgliedern gilt als der größte Schachverein Deutschlands und hat im vergangenen Frühjahr ein eigenes Schachhaus eingeweiht. Luis wurde bereits im Kindergarten vom Verein entdeckt und später über ein Schulprojekt weiter betreut und ausgebildet. Inzwischen trainiert er zweimal pro Woche eineinhalb Stunden.
Mit seiner Mannschaft wurde Luis bereits Landesmeister in Sachsen-Anhalt und nahm anschließend an den deutschen Meisterschaften in Düsseldorf teil. Auch zuletzt holte er gemeinsam mit Vater und Opa mit dem neunten Team des SC Aufbau Elbe Magdeburg den Staffelsieg in der Bezirksklasse Süd. Seinen Großvater hat Luis nach eigenen Angaben noch kein einziges Mal besiegt.
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Zwölfjähriger Schachzwerg mit 1046 DWZ rechnet
Quelle: Deutscher Schachbund – „Schachzwerge tragen keine roten Mützen, aber haben 7,5 DWZ-Punkte pro Zentimeter Körpergröße.", veröffentlicht am 1. Mai 2026
Bei der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft (DSAM) 2026 in Magdeburg hat der zwölfjährige Luis Sanguinette für ein charmantes Gesprächsthema gesorgt. Das berichtet Deutscher Schachbund. Der Schüler, Mitglied beim Magdeburger Verein Schachzwerge, hat ausgerechnet, dass er mit einer DWZ von 1046 und einer Körpergröße von 1,40 Metern auf 7,5 DWZ-Punkte pro Zentimeter kommt – mehr als sein Vater Tobias Hintze, der bei einer Größe von 1,79 Metern nur rund 7 DWZ-Punkte pro Zentimeter aufweist.
Luis tritt bei der DSAM gemeinsam mit seinem Vater und seinem Großvater Axel Hintze an – drei Generationen am Brett. Im Vorjahr wurden Vater und Sohn in Magdeburg in derselben Gruppe gegeneinander ausgelost, was beide wenig erfreut hatte. Tobias Hintze gewann die Partie, konnte sich aber nach eigenen Angaben nicht wirklich freuen.
Scouting ab der Kita
Luis ist ein typisches Produkt der vereinsinternen Nachwuchsarbeit der Schachzwerge. Der Verein mit über 900 Mitgliedern gilt als der größte Schachverein Deutschlands und hat im vergangenen Frühjahr ein eigenes Schachhaus eingeweiht. Luis wurde bereits im Kindergarten vom Verein entdeckt und später über ein Schulprojekt weiter betreut und ausgebildet. Inzwischen trainiert er zweimal pro Woche eineinhalb Stunden.
Mit seiner Mannschaft wurde Luis bereits Landesmeister in Sachsen-Anhalt und nahm anschließend an den deutschen Meisterschaften in Düsseldorf teil. Auch zuletzt holte er gemeinsam mit Vater und Opa mit dem neunten Team des SC Aufbau Elbe Magdeburg den Staffelsieg in der Bezirksklasse Süd. Seinen Großvater hat Luis nach eigenen Angaben noch kein einziges Mal besiegt.
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