Kurt Richter (1900-1969)
Zitat von Conrad Schormann am 24. November 2025, 21:46 Uhr125 Jahre Kurt Richter – der „Scharfrichter von Berlin“
Quelle: ChessBase – „125 Jahre 'Scharf-Richter'“ von André Schulz (24.11.2025)
Der Beitrag zeichnet das Leben von Kurt Richter nach, einem der prägenden deutschen Angriffsspieler des 20. Jahrhunderts. Richter wurde 1900 in Berlin geboren, fand früh zum Schach und stieg nach dem Ersten Weltkrieg schnell zu einem starken Turnierspieler auf. Acht Berliner Meistertitel, zwei Olympia-Teilnahmen (Bronze 1930) und zahlreiche nationale Erfolge bestimmten seine aktive Zeit.
Berühmt wurde Richter vor allem als Taktiker und Autor. Seine Mattangriffe prägten Generationen junger Spieler, und mehrere Eröffnungssysteme tragen bis heute seinen Namen (Richter–Rauzer, Richter–Veresov). Ab den 1930er Jahren lebte er von journalistischer Arbeit, schrieb Turnierbücher, Taktiksammlungen und Kolumnen. Während der NS-Zeit erwähnte er jüdische Spieler – trotz Verbots – oft verschleiert.
Nach dem Krieg lebte Richter in Ost-Berlin, schrieb weiter für Schachzeitschriften und spielte vereinzelt Turniere. 1950 erhielt er den IM-Titel. Er starb 1969.
125 Jahre Kurt Richter – der „Scharfrichter von Berlin“
Quelle: ChessBase – „125 Jahre 'Scharf-Richter'“ von André Schulz (24.11.2025)
Der Beitrag zeichnet das Leben von Kurt Richter nach, einem der prägenden deutschen Angriffsspieler des 20. Jahrhunderts. Richter wurde 1900 in Berlin geboren, fand früh zum Schach und stieg nach dem Ersten Weltkrieg schnell zu einem starken Turnierspieler auf. Acht Berliner Meistertitel, zwei Olympia-Teilnahmen (Bronze 1930) und zahlreiche nationale Erfolge bestimmten seine aktive Zeit.
Berühmt wurde Richter vor allem als Taktiker und Autor. Seine Mattangriffe prägten Generationen junger Spieler, und mehrere Eröffnungssysteme tragen bis heute seinen Namen (Richter–Rauzer, Richter–Veresov). Ab den 1930er Jahren lebte er von journalistischer Arbeit, schrieb Turnierbücher, Taktiksammlungen und Kolumnen. Während der NS-Zeit erwähnte er jüdische Spieler – trotz Verbots – oft verschleiert.
Nach dem Krieg lebte Richter in Ost-Berlin, schrieb weiter für Schachzeitschriften und spielte vereinzelt Turniere. 1950 erhielt er den IM-Titel. Er starb 1969.