Königsspringer Iserlohn
Zitat von Conrad Schormann am 14. September 2025, 13:04 UhrKönigsspringer Iserlohn starten in Oberliga – Marc Schulze jagt den FIDE-Meister-Titel
Für Marc Schulze beginnt am Sonntag mit den Königsspringern Iserlohn die neue Saison in der Oberliga NRW – und für den 40-Jährigen aus Plettenberg ist es die wohl größte Herausforderung seiner Schachlaufbahn. Nach einer fast perfekten Vorsaison spielt er nun erstmals am Spitzenbrett. Dort warten durchweg Titelträger wie die Großmeister Andrey Orlov (Düsseldorf), Daniel Hausrath (Mülheim II) oder der Internationale Meister Thomas Fiebig. Schulze sieht sich in jeder Partie als Außenseiter und wäre mit drei Punkten aus elf Runden zufrieden.
Der Auftaktgegner ist SG Solingen II mit IM Jörg Wegerle am Spitzenbrett. Gespielt wird im neuen Oberliga-Format mit fünf Doppelrunden-Wochenenden, was Schulze begrüßt, auch wenn das Risiko steigt, an einem Wochenende leer auszugehen.
Sein eigentliches Ziel ist ein anderes: Schulze steht derzeit bei einer Elo-Zahl von 2273 und damit nur 27 Punkte unter der Schwelle zum FIDE-Meister. Um sich vorzubereiten, gewann er Ende August die Volme-Open in Schalksmühle – weniger wegen der Gegnerstärke, sondern um bewusst komplizierte Stellungen zu trainieren. Schulze bleibt Autodidakt, ohne die modernen Trainingsressourcen vieler Titelträger. Doch der Traum vom FIDE-Meister treibt ihn an: „Das wäre der schönste Lohn bei der größten Herausforderung meines Schachlebens.“
Königsspringer Iserlohn starten in Oberliga – Marc Schulze jagt den FIDE-Meister-Titel
Für Marc Schulze beginnt am Sonntag mit den Königsspringern Iserlohn die neue Saison in der Oberliga NRW – und für den 40-Jährigen aus Plettenberg ist es die wohl größte Herausforderung seiner Schachlaufbahn. Nach einer fast perfekten Vorsaison spielt er nun erstmals am Spitzenbrett. Dort warten durchweg Titelträger wie die Großmeister Andrey Orlov (Düsseldorf), Daniel Hausrath (Mülheim II) oder der Internationale Meister Thomas Fiebig. Schulze sieht sich in jeder Partie als Außenseiter und wäre mit drei Punkten aus elf Runden zufrieden.
Der Auftaktgegner ist SG Solingen II mit IM Jörg Wegerle am Spitzenbrett. Gespielt wird im neuen Oberliga-Format mit fünf Doppelrunden-Wochenenden, was Schulze begrüßt, auch wenn das Risiko steigt, an einem Wochenende leer auszugehen.
Sein eigentliches Ziel ist ein anderes: Schulze steht derzeit bei einer Elo-Zahl von 2273 und damit nur 27 Punkte unter der Schwelle zum FIDE-Meister. Um sich vorzubereiten, gewann er Ende August die Volme-Open in Schalksmühle – weniger wegen der Gegnerstärke, sondern um bewusst komplizierte Stellungen zu trainieren. Schulze bleibt Autodidakt, ohne die modernen Trainingsressourcen vieler Titelträger. Doch der Traum vom FIDE-Meister treibt ihn an: „Das wäre der schönste Lohn bei der größten Herausforderung meines Schachlebens.“