Hans Ree in De Groene
Zitat von Conrad Schormann am 23. März 2026, 13:16 UhrKasparow, Timman und Kortschnoi – verbunden durch Karpow
Quelle: De Groene Amsterdammer – „Vervlochten levens", veröffentlicht am 26. Februar 2026
Die Schachgrößen Garry Kasparow, Jan Timman und Viktor Kortschnoi verbindet mehr als nur ihre Ausnahmestellung im Schach – sie alle standen im Schatten desselben Rivalen und traten für Milchwerbung auf. Das berichtet De Groene Amsterdammer.
Kasparow, bekannt als das „Biest aus Baku", verlor einst eine Partie gegen den Computer Deep Blue und trat später in einem Werbespot auf, in dem er von einem Pepsi-Cola-Automaten weggeblasen wurde. Timman, der „Best of the West", war Teil der niederländischen Kampagne „Melk, de witte motor" – und trank seinen Milch auf dem Werbefoto aus einem Bierglas, weil er kein anderes zur Hand hatte. Kortschnoi wiederum verlor in einem Schweizer Werbeclip der Kampagne „Milk, pure magic" eine Schachpartie gegen eine Kuh.
Karpow als gemeinsamer Nenner
Das eigentliche Band zwischen den dreien war Anatoli Karpow. Kortschnoi verlor zweimal den Kampf um die Schachweltmeisterschaft gegen ihn – darunter 1978 in Baguio City auf den Philippinen, ein Match voller skurriler Vorfälle. Der Schachkritiker Hein Donner beschrieb in der Volkskrant, wie safrangelb gekleidete Amerikaner in Lotushaltung im Spielsaal Platz nahmen, um die Gedankenwellen des russischen Parapsychologen Dr. Suchar zu neutralisieren.
Kasparow stoppte Kortschnoi, als dieser 1983 erneut Herausforderer Karpows werden wollte. Die anschließenden fünf WM-Matches zwischen Karpow und Kasparow dauerten zusammen vierzehn Monate – Timman schrieb darüber später das Buch The Longest Game. Auch Timman selbst spielte 1993 einen FIDE-WM-Kampf gegen Karpow, den er verlor. Erst 2016 in Murmansk gelang ihm ein kurzer Matchsieg über den alten Rivalen.
Insgesamt weist eine Datenbank 117 Partien zwischen Timman und Karpow aus – fast, so der Autor, könne man in beiden Fällen von einer Art Ehe sprechen.
Automatisch KI-generierter Beitrag
Kasparow, Timman und Kortschnoi – verbunden durch Karpow
Quelle: De Groene Amsterdammer – „Vervlochten levens", veröffentlicht am 26. Februar 2026
Die Schachgrößen Garry Kasparow, Jan Timman und Viktor Kortschnoi verbindet mehr als nur ihre Ausnahmestellung im Schach – sie alle standen im Schatten desselben Rivalen und traten für Milchwerbung auf. Das berichtet De Groene Amsterdammer.
Kasparow, bekannt als das „Biest aus Baku", verlor einst eine Partie gegen den Computer Deep Blue und trat später in einem Werbespot auf, in dem er von einem Pepsi-Cola-Automaten weggeblasen wurde. Timman, der „Best of the West", war Teil der niederländischen Kampagne „Melk, de witte motor" – und trank seinen Milch auf dem Werbefoto aus einem Bierglas, weil er kein anderes zur Hand hatte. Kortschnoi wiederum verlor in einem Schweizer Werbeclip der Kampagne „Milk, pure magic" eine Schachpartie gegen eine Kuh.
Karpow als gemeinsamer Nenner
Das eigentliche Band zwischen den dreien war Anatoli Karpow. Kortschnoi verlor zweimal den Kampf um die Schachweltmeisterschaft gegen ihn – darunter 1978 in Baguio City auf den Philippinen, ein Match voller skurriler Vorfälle. Der Schachkritiker Hein Donner beschrieb in der Volkskrant, wie safrangelb gekleidete Amerikaner in Lotushaltung im Spielsaal Platz nahmen, um die Gedankenwellen des russischen Parapsychologen Dr. Suchar zu neutralisieren.
Kasparow stoppte Kortschnoi, als dieser 1983 erneut Herausforderer Karpows werden wollte. Die anschließenden fünf WM-Matches zwischen Karpow und Kasparow dauerten zusammen vierzehn Monate – Timman schrieb darüber später das Buch The Longest Game. Auch Timman selbst spielte 1993 einen FIDE-WM-Kampf gegen Karpow, den er verlor. Erst 2016 in Murmansk gelang ihm ein kurzer Matchsieg über den alten Rivalen.
Insgesamt weist eine Datenbank 117 Partien zwischen Timman und Karpow aus – fast, so der Autor, könne man in beiden Fällen von einer Art Ehe sprechen.
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