Emanuel-Lasker-Gesellschaft
Zitat von Conrad Schormann am 13. Januar 2026, 16:12 UhrELG feiert 25 Jahre – und setzt weiter auf Wertearbeit im Schach
Quelle: Deutscher Schachbund – Interview von Matthias Wolf mit Thomas Weischede, 13. Januar 2026Die Emanuel Lasker Gesellschaft begeht 2026 ihr 25-jähriges Bestehen – ohne Rückzug ins Jubiläumsfolklore. Vorsitzender Thomas Weischede kündigt ein dichtes Programm an, das Schach als Sport und Kulturgut sichtbar machen soll. Geplant sind exklusive Mitglieder-Events, Auftritte bei großen DSB-Terminen (Bundesliga-Wochenende in Berlin, Schachgipfel in Dresden), kulturelle Abende mit Musik, Buchvorstellungen sowie neue Auflagen der Deutschen Schachmeisterschaften für MINT-Berufe und für Kunst und Medien. Hinzu kommen internationale Akzente wie ein Show-Match auf der ILA und ein neues Frauenschachturnier in Chemnitz.
Weischede beschreibt die ELG als Bindeglied zwischen Schachsport und Schachkultur, fest verankert in Europa und gut vernetzt. Inhaltlich steht die Wertearbeit im Mittelpunkt: Respekt, Toleranz, Chancengerechtigkeit und Zivilcourage. Projekte wie chess4europe, chess4refugees und chess4prison sollen diese Haltung praktisch erlebbar machen. Schach, so Weischede, sei ein niedrigschwelliges Medium, das über soziale, sprachliche und Altersgrenzen hinweg verbindet – und gerade in konfliktreichen Zeiten Orientierung bieten könne.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die historische Aufarbeitung: 2026 erinnert die ELG an das Unrecht, das Emanuel Lasker widerfuhr, als ihm 1939 der Doktortitel entzogen wurde. Sichtbar wird das Jubiläum zudem durch einen ELG-Jubiläumsturm und eine Sonder-Kollektion; Erlöse fließen in Projekte. Die Kooperation mit der DSAM lobt Weischede ausdrücklich als vorbildliches, wertgetragenes Amateurformat – und als Modell, das europaweit Schule machen könnte.
ELG feiert 25 Jahre – und setzt weiter auf Wertearbeit im Schach
Quelle: Deutscher Schachbund – Interview von Matthias Wolf mit Thomas Weischede, 13. Januar 2026
Die Emanuel Lasker Gesellschaft begeht 2026 ihr 25-jähriges Bestehen – ohne Rückzug ins Jubiläumsfolklore. Vorsitzender Thomas Weischede kündigt ein dichtes Programm an, das Schach als Sport und Kulturgut sichtbar machen soll. Geplant sind exklusive Mitglieder-Events, Auftritte bei großen DSB-Terminen (Bundesliga-Wochenende in Berlin, Schachgipfel in Dresden), kulturelle Abende mit Musik, Buchvorstellungen sowie neue Auflagen der Deutschen Schachmeisterschaften für MINT-Berufe und für Kunst und Medien. Hinzu kommen internationale Akzente wie ein Show-Match auf der ILA und ein neues Frauenschachturnier in Chemnitz.
Weischede beschreibt die ELG als Bindeglied zwischen Schachsport und Schachkultur, fest verankert in Europa und gut vernetzt. Inhaltlich steht die Wertearbeit im Mittelpunkt: Respekt, Toleranz, Chancengerechtigkeit und Zivilcourage. Projekte wie chess4europe, chess4refugees und chess4prison sollen diese Haltung praktisch erlebbar machen. Schach, so Weischede, sei ein niedrigschwelliges Medium, das über soziale, sprachliche und Altersgrenzen hinweg verbindet – und gerade in konfliktreichen Zeiten Orientierung bieten könne.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die historische Aufarbeitung: 2026 erinnert die ELG an das Unrecht, das Emanuel Lasker widerfuhr, als ihm 1939 der Doktortitel entzogen wurde. Sichtbar wird das Jubiläum zudem durch einen ELG-Jubiläumsturm und eine Sonder-Kollektion; Erlöse fließen in Projekte. Die Kooperation mit der DSAM lobt Weischede ausdrücklich als vorbildliches, wertgetragenes Amateurformat – und als Modell, das europaweit Schule machen könnte.