Drei Frauen führen den Schachklub Ottakring und kämpfen gegen alte Rollenbilder
Zitat von Conrad Schormann am 2. November 2026, 22:15 UhrDrei Frauen führen den Schachklub Ottakring und kämpfen gegen alte Rollenbilder
Quelle: derStandard.at – „Drei Frauen am Zug: Im Schachklub Ottakring ist eine Bastion gefallen", 2. November 2026, Philip Bauer
Nikola Mayrhuber sieht ihre Wahl in den Vorstand des 1. SK Ottakring als Teil eines größeren Wandels im österreichischen Schach. Gemeinsam mit Emilia Castelao und Lidia-Rebeca Geabou führt sie den Wiener Verein erstmals in seiner mehr als 100-jährigen Geschichte als reines Frauenteam. Das schreibt Philip Bauer. Castelao, die zugleich die Women in Chess Foundation leitet, hält die Geringschätzung von Frauen im Schach für ein strukturelles Problem: Schon neunjährige Mädchen spürten, dass man ihnen weniger zutraue. Mayrhuber kennt das aus eigener Erfahrung – als Neunjährige gewann sie ein Turnier und erntete bei der Siegerehrung Erstaunen, weil ihr geschlechtsneutraler Vorname niemanden auf ein Mädchen schließen ließ.
Vorbilder für die nächste Generation
Geabou, Pianistin und Mutter des neunjährigen Nachwuchstalents Erik, sieht im Vereinsleben einen Ausgleich zum reinen Online-Schach: Gemeinschaft und persönlicher Austausch blieben wichtig, gerade nach der Pandemie. Beim jüngsten Blitzturnier des Vereins zeigte sich, wie groß der Aufholbedarf bleibt: Unter 34 Teilnehmern war die 14-jährige Edna Abakah Hagen die einzige Spielerin und belegte mit fünf Siegen Rang 14. Mayrhuber sieht darin ein gutes Zeichen: Mit mehr weiblichen Vorbildern würden künftig auch mehr Frauen an den Brettern sitzen.
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Drei Frauen führen den Schachklub Ottakring und kämpfen gegen alte Rollenbilder
Quelle: derStandard.at – „Drei Frauen am Zug: Im Schachklub Ottakring ist eine Bastion gefallen", 2. November 2026, Philip Bauer
Nikola Mayrhuber sieht ihre Wahl in den Vorstand des 1. SK Ottakring als Teil eines größeren Wandels im österreichischen Schach. Gemeinsam mit Emilia Castelao und Lidia-Rebeca Geabou führt sie den Wiener Verein erstmals in seiner mehr als 100-jährigen Geschichte als reines Frauenteam. Das schreibt Philip Bauer. Castelao, die zugleich die Women in Chess Foundation leitet, hält die Geringschätzung von Frauen im Schach für ein strukturelles Problem: Schon neunjährige Mädchen spürten, dass man ihnen weniger zutraue. Mayrhuber kennt das aus eigener Erfahrung – als Neunjährige gewann sie ein Turnier und erntete bei der Siegerehrung Erstaunen, weil ihr geschlechtsneutraler Vorname niemanden auf ein Mädchen schließen ließ.
Vorbilder für die nächste Generation
Geabou, Pianistin und Mutter des neunjährigen Nachwuchstalents Erik, sieht im Vereinsleben einen Ausgleich zum reinen Online-Schach: Gemeinschaft und persönlicher Austausch blieben wichtig, gerade nach der Pandemie. Beim jüngsten Blitzturnier des Vereins zeigte sich, wie groß der Aufholbedarf bleibt: Unter 34 Teilnehmern war die 14-jährige Edna Abakah Hagen die einzige Spielerin und belegte mit fünf Siegen Rang 14. Mayrhuber sieht darin ein gutes Zeichen: Mit mehr weiblichen Vorbildern würden künftig auch mehr Frauen an den Brettern sitzen.
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