Daniel Fridman
Zitat von Conrad Schormann am 14. November 2025, 18:34 UhrFridman dosiert sein Schach – und zeigt sich in Berlin wieder
Quelle: Deutscher Schachbund – „Daniel Fridman: Schach in wohldosierter Form“, Matthias Wolf
Daniel Fridman tritt leiser auf als früher, aber er bleibt Teil der Szene. Große Neunrunden-Open reizen ihn kaum noch. Zu viel Aufwand, zu wenig Ertrag. Er sagt klar: „Das ist sehr anstrengend.“ Und: „Das bedeutet dann: Viel Zeit für nix.“
Stattdessen richtet er seinen Kalender nach kurzen Formaten aus. Rapid, Blitz, Freestyle. Wenig Vorbereitung, mehr Spielfreiheit. Genau das zieht ihn nun zur Deutschen Meisterschaft im Schach960 ins Olympiastadion. Er erklärt: „Ich mag das Format grundsätzlich sehr gerne“, und ergänzt, dass er kommt, „wenn dann der Preisfond stimmt“. Die Location beeindruckt ihn: Eine solche Atmosphäre kenne er sonst „nur aus der Bundesliga in Bremen“.
Fridman wird bald 50. Für die Nationalmannschaft sieht er sich nicht mehr, weil die jungen Spieler tragen. Ü50-WM? Denkt er an. In der Bundesliga bleibt er Mülheim-Nord treu, trotz Abstieg. Aufstieg ist sein Ziel.
Privat lebt Fridman in Bochum mit Anna Zatonskih. Die Tochter interessiert sich nicht für Schach. Der zehnjährige Sohn spielt stark. Fridman bleibt nüchtern: Talent ja, Versprechen nein.
Schach bleibt sein Beruf, aber in einer Form, die zu seinem Leben passt: kurz, effizient, gut dosiert.
Fridman dosiert sein Schach – und zeigt sich in Berlin wieder
Quelle: Deutscher Schachbund – „Daniel Fridman: Schach in wohldosierter Form“, Matthias Wolf
Daniel Fridman tritt leiser auf als früher, aber er bleibt Teil der Szene. Große Neunrunden-Open reizen ihn kaum noch. Zu viel Aufwand, zu wenig Ertrag. Er sagt klar: „Das ist sehr anstrengend.“ Und: „Das bedeutet dann: Viel Zeit für nix.“
Stattdessen richtet er seinen Kalender nach kurzen Formaten aus. Rapid, Blitz, Freestyle. Wenig Vorbereitung, mehr Spielfreiheit. Genau das zieht ihn nun zur Deutschen Meisterschaft im Schach960 ins Olympiastadion. Er erklärt: „Ich mag das Format grundsätzlich sehr gerne“, und ergänzt, dass er kommt, „wenn dann der Preisfond stimmt“. Die Location beeindruckt ihn: Eine solche Atmosphäre kenne er sonst „nur aus der Bundesliga in Bremen“.
Fridman wird bald 50. Für die Nationalmannschaft sieht er sich nicht mehr, weil die jungen Spieler tragen. Ü50-WM? Denkt er an. In der Bundesliga bleibt er Mülheim-Nord treu, trotz Abstieg. Aufstieg ist sein Ziel.
Privat lebt Fridman in Bochum mit Anna Zatonskih. Die Tochter interessiert sich nicht für Schach. Der zehnjährige Sohn spielt stark. Fridman bleibt nüchtern: Talent ja, Versprechen nein.
Schach bleibt sein Beruf, aber in einer Form, die zu seinem Leben passt: kurz, effizient, gut dosiert.

