Carissa Yip
Zitat von Conrad Schormann am 15. Oktober 2026, 8:57 UhrCarissa Yip: Lieber ein 2650 im offenen Turnier als immer dieselben 2550er bei den Frauen
Quelle: ChessBase India – „Life story of the amazing IM Carissa Yip!", 14. Oktober 2026
Carissa Yip spielt lieber gegen einen Gegner mit 2650 Elo bei einem offenen Turnier als immer wieder gegen dieselben Spielerinnen mit 2550 Elo in Frauenturnieren. Das sagte Yip im Gespräch mit ChessBase India. Wer zu oft gegen dieselben Gegnerinnen antrete, laufe Gefahr zu stagnieren und entwickle ein Spiel, das nur gegen diese bekannten Gegnerinnen funktioniere, nicht aber grundsätzlich das bestmögliche Schach sei. Nach Yips Beobachtung bleibt der Kreis der Top-Spielerinnen über Jahre stabil, weil der Nachwuchs im Frauenschach kleiner ausfalle als bei den Männern, wodurch sich Generationenlücken bildeten, etwa zwischen ihrer eigenen Generation und jüngeren Spielerinnen wie Alice Lee oder Rose Atwell.
https://youtu.be/wG3FInNzk0M
Klassisch vor allem
Klassisches Schach bleibt für Yip die wichtigste Zeitkontrolle. Sie liebe das Gefühl, sauberes und schönes Schach zu spielen, sagte sie, während Schnellschach und Blitz voller Fehler seien. Online spiele sie kaum, weil ihr der Umgang mit der Maus schwerfalle.
Druck durch die Profikarriere
Mit zwei von drei nötigen Normen fehlt Yip nur noch wenig zum Großmeistertitel. Sie verspüre Dringlichkeit, wolle sich aber nicht zu sehr unter Druck setzen, da dies die Ergebnisse verschlechtere. Erst in diesem Jahr sei sie zur hauptberuflichen Schachspielerin geworden, nachdem Schule und Studium lange Vorrang gehabt hätten. Seitdem falle es ihr schwerer, Rückschläge wegzustecken, weil Schach inzwischen alles für sie bedeute.
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Carissa Yip: Lieber ein 2650 im offenen Turnier als immer dieselben 2550er bei den Frauen
Quelle: ChessBase India – „Life story of the amazing IM Carissa Yip!", 14. Oktober 2026
Carissa Yip spielt lieber gegen einen Gegner mit 2650 Elo bei einem offenen Turnier als immer wieder gegen dieselben Spielerinnen mit 2550 Elo in Frauenturnieren. Das sagte Yip im Gespräch mit ChessBase India. Wer zu oft gegen dieselben Gegnerinnen antrete, laufe Gefahr zu stagnieren und entwickle ein Spiel, das nur gegen diese bekannten Gegnerinnen funktioniere, nicht aber grundsätzlich das bestmögliche Schach sei. Nach Yips Beobachtung bleibt der Kreis der Top-Spielerinnen über Jahre stabil, weil der Nachwuchs im Frauenschach kleiner ausfalle als bei den Männern, wodurch sich Generationenlücken bildeten, etwa zwischen ihrer eigenen Generation und jüngeren Spielerinnen wie Alice Lee oder Rose Atwell.
Klassisch vor allem
Klassisches Schach bleibt für Yip die wichtigste Zeitkontrolle. Sie liebe das Gefühl, sauberes und schönes Schach zu spielen, sagte sie, während Schnellschach und Blitz voller Fehler seien. Online spiele sie kaum, weil ihr der Umgang mit der Maus schwerfalle.
Druck durch die Profikarriere
Mit zwei von drei nötigen Normen fehlt Yip nur noch wenig zum Großmeistertitel. Sie verspüre Dringlichkeit, wolle sich aber nicht zu sehr unter Druck setzen, da dies die Ergebnisse verschlechtere. Erst in diesem Jahr sei sie zur hauptberuflichen Schachspielerin geworden, nachdem Schule und Studium lange Vorrang gehabt hätten. Seitdem falle es ihr schwerer, Rückschläge wegzustecken, weil Schach inzwischen alles für sie bedeute.
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