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Schach in Usbekistan
Zitat von Conrad Schormann am 15. September 2026, 13:18 UhrEin Präsidentendekret, 2000 Spieler, Gold im Visier: Usbekistan spielt Schach-Weltmacht
Quelle: Deutsche Welle – „Usbekistans Aufstieg zur Schach-Großmacht", 15. September 2026, Holger Hank
Usbekistan tritt bei der Mannschafts-WM im eigenen Land als einer von vier Titelfavoriten an. Rund 2000 Spielerinnen und Spieler kämpfen bis zum 27. September in der Seidenstraßen-Metropole Samarkand um die Medaillen. Das berichtet Deutsche Welle. Neben dem Gastgeber zählt Großmeister Rustam Kasimjanov bei den Männern Indien, China und die USA zum engsten Kreis der Anwärter, „in beliebiger Reihenfolge".
Der Aufstieg des zentralasiatischen Landes beruht auf staatlicher Förderung. Präsident Shavkat Mirziyoyev erließ ein eigenes Dekret zur Entwicklung und Popularisierung des Schachs sowie zur Ausbildung von Spielern; seit Jahren fließen erhebliche öffentliche Mittel in den Sport. 2022 gewannen die usbekischen Männer die Goldmedaille bei der Schacholympiade, und Ende 2026 spielt Nachwuchsstar Javokhir Sindarov gegen Titelverteidiger Dommaraju Gukesh um die Einzel-Weltmeisterschaft.
Kasimjanov, 2004 kurzzeitig FIDE-Weltmeister, gilt als Wegbereiter des Booms. „Schach ist inzwischen in Usbekistan sehr populär", sagte er, „und das wird nach der Olympiade wahrscheinlich zu einem richtigen Boom werden" – vorausgesetzt, die eigene Mannschaft spiele vernünftig.
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Ein Präsidentendekret, 2000 Spieler, Gold im Visier: Usbekistan spielt Schach-Weltmacht
Quelle: Deutsche Welle – „Usbekistans Aufstieg zur Schach-Großmacht", 15. September 2026, Holger Hank
Usbekistan tritt bei der Mannschafts-WM im eigenen Land als einer von vier Titelfavoriten an. Rund 2000 Spielerinnen und Spieler kämpfen bis zum 27. September in der Seidenstraßen-Metropole Samarkand um die Medaillen. Das berichtet Deutsche Welle. Neben dem Gastgeber zählt Großmeister Rustam Kasimjanov bei den Männern Indien, China und die USA zum engsten Kreis der Anwärter, „in beliebiger Reihenfolge".
Der Aufstieg des zentralasiatischen Landes beruht auf staatlicher Förderung. Präsident Shavkat Mirziyoyev erließ ein eigenes Dekret zur Entwicklung und Popularisierung des Schachs sowie zur Ausbildung von Spielern; seit Jahren fließen erhebliche öffentliche Mittel in den Sport. 2022 gewannen die usbekischen Männer die Goldmedaille bei der Schacholympiade, und Ende 2026 spielt Nachwuchsstar Javokhir Sindarov gegen Titelverteidiger Dommaraju Gukesh um die Einzel-Weltmeisterschaft.
Kasimjanov, 2004 kurzzeitig FIDE-Weltmeister, gilt als Wegbereiter des Booms. „Schach ist inzwischen in Usbekistan sehr populär", sagte er, „und das wird nach der Olympiade wahrscheinlich zu einem richtigen Boom werden" – vorausgesetzt, die eigene Mannschaft spiele vernünftig.
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