Rustem Dautow
Zitat von Conrad Schormann am 5. Dezember 2025, 14:36 UhrSieben Jahre Wünsdorf: Wie ein Militärstandort sowjetische Großmeister formte
Quelle: ChessBase – „Sieben Jahre in Wünsdorf“, 02.12.2025
Der Text aus dem Schachkalender 2026 zeichnet nach, wie Rustem Dautov Mitte der 1980er Jahre als junger Sowjetsoldat in der DDR landete – mit einem Sonderauftrag: Schach spielen. In Wünsdorf, dem Hauptquartier der sowjetischen Streitkräfte, entstand eine außergewöhnliche Trainingsgruppe, zu der später Großmeister wie Waleri Tschechow, Sergei Kalinitschew, Andrei Kowaljew, Wladimir Tschutschelow und Konstantin Asejew gehörten. Das Leben war komfortabel, der Dienst formell, die Arbeit klar: analysieren, trainieren, Turniere spielen. Die Gruppe gewann Titel bei Armeemeisterschaften und prägte ihre Mitglieder langfristig. Dautov beschreibt ein freundschaftliches Miteinander, intensives Training ohne Computer und ein Umfeld, das bessere Bedingungen bot als die Sowjetunion. Nach dem Ende der UdSSR gingen die Wege auseinander; Dautov ließ sich in Deutschland nieder und spielte später für die Nationalmannschaft.
Sieben Jahre Wünsdorf: Wie ein Militärstandort sowjetische Großmeister formte
Quelle: ChessBase – „Sieben Jahre in Wünsdorf“, 02.12.2025
Der Text aus dem Schachkalender 2026 zeichnet nach, wie Rustem Dautov Mitte der 1980er Jahre als junger Sowjetsoldat in der DDR landete – mit einem Sonderauftrag: Schach spielen. In Wünsdorf, dem Hauptquartier der sowjetischen Streitkräfte, entstand eine außergewöhnliche Trainingsgruppe, zu der später Großmeister wie Waleri Tschechow, Sergei Kalinitschew, Andrei Kowaljew, Wladimir Tschutschelow und Konstantin Asejew gehörten. Das Leben war komfortabel, der Dienst formell, die Arbeit klar: analysieren, trainieren, Turniere spielen. Die Gruppe gewann Titel bei Armeemeisterschaften und prägte ihre Mitglieder langfristig. Dautov beschreibt ein freundschaftliches Miteinander, intensives Training ohne Computer und ein Umfeld, das bessere Bedingungen bot als die Sowjetunion. Nach dem Ende der UdSSR gingen die Wege auseinander; Dautov ließ sich in Deutschland nieder und spielte später für die Nationalmannschaft.