Linh Tran
Zitat von Conrad Schormann am 22. Juni 2026, 13:23 UhrFünffache Tischfußball-Weltmeisterin spricht über Frauen im Schach
Quelle: Deutscher Schachbund – „Wenn du die Einzige am Brett bist, dann zeig es den anderen.", veröffentlicht am 18. Juni 2026
Linh Tran, fünffache Weltmeisterin im Tischfußball und ehemalige Schachspielerin, wird am 17. Juli 2026 beim Schachgipfel in Dresden als Speakerin auftreten. Das berichtet Deutscher Schachbund. Den Rahmen bildet die Abschlusskonferenz des gemeinsamen Mädchen- und Frauenschachprojekts von Deutschem Schachbund und Deutscher Schachjugend, das seit 2025 läuft. Auf einem Podium diskutiert Tran gemeinsam mit Bundesligaspielerin WFM Sarah Hund, Podcasterin WCM Katharina Reinecke und DSB-Vizepräsident Jannik Kiesel darüber, wie mehr Mädchen und Frauen dauerhaft für den Schachsport gewonnen werden können.
Tran spielte von ihrem neunten bis zu ihrem achtzehnten Lebensjahr Schach, wurde Deutsche Vizemeisterin U16 und erreichte eine Elo-Zahl von über 2100. Nach ihrem Ausstieg aus dem Schachsport wechselte sie zum Tischfußball, wo sie als erste Frau einen Profiweg einschlug und fünf Weltmeistertitel gewann. Im Interview beschreibt sie, wie die analytische Herangehensweise aus dem Schach ihre spätere Karriere geprägt habe. Beide Sportarten verbinde die psychologische Komponente im direkten Duell sowie die Notwendigkeit, unter Druck die richtige Entscheidung zu treffen.
Mut, Vorbilder und männerdominierte Spielräume
Zur Frage, warum Mädchen und Frauen in männerdominierten Spielsportarten oft nicht langfristig dranbleiben, betont Tran die Bedeutung von weiblichen Vorbildern und geschützten Räumen für Frauen, gleichzeitig aber auch die Notwendigkeit, sich im gemischten Umfeld zu behaupten. Sie selbst habe als Jugendliche ältere Mädchen im Verein als Vorbilder gehabt, die jedoch nach und nach aufgehört hätten zu spielen. An ein zwölfjähriges Mädchen, das Angst hat, als Einzige am Brett zu sitzen, richtet sie die Botschaft: Wer Schach spielen möchte, solle es tun und es damit den anderen zeigen – damit man schnell nicht mehr die Einzige sei.
Am 2. September 2026 erscheint Trans Autobiografie „Aus dem Handgelenk – warum ich Weltmeisterin im Tischkickern werden musste", in der sie neben ihrer Sportkarriere auch Themen wie Migrationshintergrund, mentale Gesundheit und weibliche Selbstbestimmung behandelt. Schach spiele darin abschnittsweise eine wichtige Rolle.
Automatisch KI-generierter Beitrag
Fünffache Tischfußball-Weltmeisterin spricht über Frauen im Schach
Quelle: Deutscher Schachbund – „Wenn du die Einzige am Brett bist, dann zeig es den anderen.", veröffentlicht am 18. Juni 2026
Linh Tran, fünffache Weltmeisterin im Tischfußball und ehemalige Schachspielerin, wird am 17. Juli 2026 beim Schachgipfel in Dresden als Speakerin auftreten. Das berichtet Deutscher Schachbund. Den Rahmen bildet die Abschlusskonferenz des gemeinsamen Mädchen- und Frauenschachprojekts von Deutschem Schachbund und Deutscher Schachjugend, das seit 2025 läuft. Auf einem Podium diskutiert Tran gemeinsam mit Bundesligaspielerin WFM Sarah Hund, Podcasterin WCM Katharina Reinecke und DSB-Vizepräsident Jannik Kiesel darüber, wie mehr Mädchen und Frauen dauerhaft für den Schachsport gewonnen werden können.
Tran spielte von ihrem neunten bis zu ihrem achtzehnten Lebensjahr Schach, wurde Deutsche Vizemeisterin U16 und erreichte eine Elo-Zahl von über 2100. Nach ihrem Ausstieg aus dem Schachsport wechselte sie zum Tischfußball, wo sie als erste Frau einen Profiweg einschlug und fünf Weltmeistertitel gewann. Im Interview beschreibt sie, wie die analytische Herangehensweise aus dem Schach ihre spätere Karriere geprägt habe. Beide Sportarten verbinde die psychologische Komponente im direkten Duell sowie die Notwendigkeit, unter Druck die richtige Entscheidung zu treffen.
Mut, Vorbilder und männerdominierte Spielräume
Zur Frage, warum Mädchen und Frauen in männerdominierten Spielsportarten oft nicht langfristig dranbleiben, betont Tran die Bedeutung von weiblichen Vorbildern und geschützten Räumen für Frauen, gleichzeitig aber auch die Notwendigkeit, sich im gemischten Umfeld zu behaupten. Sie selbst habe als Jugendliche ältere Mädchen im Verein als Vorbilder gehabt, die jedoch nach und nach aufgehört hätten zu spielen. An ein zwölfjähriges Mädchen, das Angst hat, als Einzige am Brett zu sitzen, richtet sie die Botschaft: Wer Schach spielen möchte, solle es tun und es damit den anderen zeigen – damit man schnell nicht mehr die Einzige sei.
Am 2. September 2026 erscheint Trans Autobiografie „Aus dem Handgelenk – warum ich Weltmeisterin im Tischkickern werden musste", in der sie neben ihrer Sportkarriere auch Themen wie Migrationshintergrund, mentale Gesundheit und weibliche Selbstbestimmung behandelt. Schach spiele darin abschnittsweise eine wichtige Rolle.
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