Delmenhorster SK
Zitat von Conrad Schormann am 8. Februar 2026, 10:26 UhrDelmenhorster SK überrascht als Tabellenführer der Oberliga
Quelle: Delmenhorster Kreisblatt – „‚Ein Traum‘: Ex-Bundesligist Delmenhorster SK verblüfft in dritter Schach-Liga“, Daniel Niebuhr, 6. Februar 2026
Der Delmenhorster SK führt nach fünf von neun Spieltagen überraschend die Schach-Oberliga an. Zum ersten Mal seit neun Jahren steht der frühere Bundesligist wieder an der Tabellenspitze. Vier Siege und ein Unentschieden bescheren dem Team drei Punkte Vorsprung. Der Klub profitiert zwar vom bisherigen Spielplan, der mehrere Mannschaften aus dem Tabellenkeller brachte, doch selbst unter diesen Voraussetzungen kam der starke Saisonstart unerwartet.
Mischung aus Erfahrung und internationalen Kräften
Die Mannschaft setzt auf eine Kombination aus langjährigen Vereinsstützen und internationalen Spielern. An den vorderen Brettern stehen Akteure aus vier Nationen, darunter der polnische Großmeister Tomasz Warakomski, der bereits zu Bundesligazeiten für Delmenhorst spielte. Ergänzt wird das Aufgebot durch weitere internationale Optionen, die nicht immer anreisen, dem Team aber Tiefe geben. Vereinschef Andreas Vollmer spricht von einem „Joker auf der Hand“.
Eigengewächse prägen die Saison
Den Kern des Erfolgs bilden jedoch die Delmenhorster Routiniers. Bernd Korsus und Fred Hedke haben bislang alle ihre Partien gewonnen. Die Brüder Erik Pahl und Theis Pahl sind noch ungeschlagen. Insgesamt haben bereits 13 Spieler zum Punktestand beigetragen. Mehrere Akteure des aktuellen Kaders kennen die Bundesliga aus eigener Erfahrung, was sich in engen Situationen auszahlt.
Harte Wochen und offene Aufstiegsfrage
In der Rückrunde warten deutlich stärkere Gegner. Auswärts geht es zum HSK Lister Turm II, später folgen Partien gegen den SK Lehrte, Werder Bremen III und am letzten Spieltag das Spitzenduell gegen den Tabellenzweiten SK Nordhorn Blanke. Ob der Vorsprung reicht, bleibt offen. Ebenso unbeantwortet ist die Frage, ob der Verein einen möglichen Aufstieg in die 2. Bundesliga überhaupt annehmen würde. Sportlich wie finanziell wäre der Schritt für den kleinen Klub eine große Belastung. Vollmer bremst Erwartungen: Der Tabellenplatz sei „ein Traum“, doch der Verein wolle „auf dem Boden bleiben“.
Delmenhorster SK überrascht als Tabellenführer der Oberliga
Quelle: Delmenhorster Kreisblatt – „‚Ein Traum‘: Ex-Bundesligist Delmenhorster SK verblüfft in dritter Schach-Liga“, Daniel Niebuhr, 6. Februar 2026
Der Delmenhorster SK führt nach fünf von neun Spieltagen überraschend die Schach-Oberliga an. Zum ersten Mal seit neun Jahren steht der frühere Bundesligist wieder an der Tabellenspitze. Vier Siege und ein Unentschieden bescheren dem Team drei Punkte Vorsprung. Der Klub profitiert zwar vom bisherigen Spielplan, der mehrere Mannschaften aus dem Tabellenkeller brachte, doch selbst unter diesen Voraussetzungen kam der starke Saisonstart unerwartet.
Mischung aus Erfahrung und internationalen Kräften
Die Mannschaft setzt auf eine Kombination aus langjährigen Vereinsstützen und internationalen Spielern. An den vorderen Brettern stehen Akteure aus vier Nationen, darunter der polnische Großmeister Tomasz Warakomski, der bereits zu Bundesligazeiten für Delmenhorst spielte. Ergänzt wird das Aufgebot durch weitere internationale Optionen, die nicht immer anreisen, dem Team aber Tiefe geben. Vereinschef Andreas Vollmer spricht von einem „Joker auf der Hand“.
Eigengewächse prägen die Saison
Den Kern des Erfolgs bilden jedoch die Delmenhorster Routiniers. Bernd Korsus und Fred Hedke haben bislang alle ihre Partien gewonnen. Die Brüder Erik Pahl und Theis Pahl sind noch ungeschlagen. Insgesamt haben bereits 13 Spieler zum Punktestand beigetragen. Mehrere Akteure des aktuellen Kaders kennen die Bundesliga aus eigener Erfahrung, was sich in engen Situationen auszahlt.
Harte Wochen und offene Aufstiegsfrage
In der Rückrunde warten deutlich stärkere Gegner. Auswärts geht es zum HSK Lister Turm II, später folgen Partien gegen den SK Lehrte, Werder Bremen III und am letzten Spieltag das Spitzenduell gegen den Tabellenzweiten SK Nordhorn Blanke. Ob der Vorsprung reicht, bleibt offen. Ebenso unbeantwortet ist die Frage, ob der Verein einen möglichen Aufstieg in die 2. Bundesliga überhaupt annehmen würde. Sportlich wie finanziell wäre der Schritt für den kleinen Klub eine große Belastung. Vollmer bremst Erwartungen: Der Tabellenplatz sei „ein Traum“, doch der Verein wolle „auf dem Boden bleiben“.
Zitat von Conrad Schormann am 2. März 2026, 11:51 UhrLiz Eitel (Delmenhorster SK von 1931) gewann den Titel Bremer Schachmeisterin 2026 und sicherte sich damit zugleich die Qualifikation für die Deutsche Frauen-Einzelmeisterschaft. Ein großartiger Erfolg!
https://www.landesschachbundbremen.de/index.php/home/alle-artikel/herzlichen-glueckwunsch-an-liz-eitel
Liz Eitel (Delmenhorster SK von 1931) gewann den Titel Bremer Schachmeisterin 2026 und sicherte sich damit zugleich die Qualifikation für die Deutsche Frauen-Einzelmeisterschaft. Ein großartiger Erfolg!