Gegner am Brett, Nachbarn im Grabe: der erste WM-Kampf 1834

Die Partien der alten Meister studieren, diesen Hinweis hören Schachschüler immer wieder. Und das zu Recht. Das Studium mit den Partien der Meister von heute zu beginnen, würde den Novizen nicht weiterbringen. Zu schwierig. Wer Physik studiert, der steigt ja auch nicht bei Heisenberg ein, sondern wird sich erst einmal damit befassen, was Galilei und … Gegner am Brett, Nachbarn im Grabe: der erste WM-Kampf 1834 weiterlesen

Warum eigentlich „Indisch“?

Als auf dem Kontinent die Waffen schwiegen, brach auf dem Schachbrett eine Revolution aus. Die "Hypermodernen", angeführt von Richard Reti und Aaron Nimzowitsch, lehnten sich gegen die (vermeintlich) starren Lehren Steinitzs und Tarraschs auf. Beherrschen statt besetzen Den Kampf um das Zentrum führten diese jungen Wilden des Schachs mit ganz anderen Mitteln als ihre großen … Warum eigentlich „Indisch“? weiterlesen

Von der Romantik bis heute: der ewige Kampf ums Zentrum

Die frühen Schachmeister Anfang des 19. Jahrhunderts gelten heute als Vertreter der "romantischen Schule". Seinerzeit ging es beim Schach darum, sich unmittelbar mit allen Kräften auf den gegnerischen König zu stürzen, diesen ins Freie zu zerren und zu erlegen. Wilhelm Steinitz (1836-1900), der erste Weltmeister, hatte als Romantiker angefangen, ganz Kind seiner Zeit. Später räumte … Von der Romantik bis heute: der ewige Kampf ums Zentrum weiterlesen