Zoltan Ribli
Ungarischer Großmeister und WM-Kandidat. Gehörte zu dem ungarischen Team, das 1978 in Buenos Aires die Schacholympiade gewann, nachdem die deutsche Mannschaft die favorisierten Sowjets geschlagen hatte; die Mitglieder des Siegerteams erhalten dafür nach Darstellung von PvB bis ans Lebensende eine staatliche Rente. 1994 spielte er im offenen ungarischen Olympiateam hinter Judit Polgar, die dort als erste Frau am ersten Brett antrat, neben Lajos Portisch und Peter Leko. Mit Helmut Pfleger, der 1978 den entscheidenden Punkt gegen die Sowjetunion holte, verbindet ihn eine Freundschaft – Ribli trug ihm die Patenschaft seiner Tochter an.

