Szach-Olimpjade von Landsberg (1946)
Erste jüdische Schacholympiade nach der Shoah, ausgetragen vom 1. bis 15. September 1946 im DP-Lager Landsberg am Lech – dem Ort, an dem Adolf Hitler 1924 „Mein Kampf“ verfasst hatte. 36 Spieler aus 16 jüdischen DP-Lagern der amerikanischen Zone traten an, organisiert u.a. von Nathan Markowsky. Sieger wurde ein Spieler namens Aleksandrow, dessen genaue Identität bislang nicht zweifelsfrei geklärt werden konnte. Dokumentiert vom Schachhistoriker Siegfried Schönle in „Schach im DP-Lager Landsberg und im Ghetto Terezín“.

