Kenneth Regan

Informatikprofessor und FIDE-Fair-Play-Gutachter. Verteidigte im März 2025 im Gespräch mit ChessDojo die FIDE-Ratinganpassung von 2024 (Mindest-Rating von 1000 auf 1400 angehoben) als überfällige Korrektur einer Verzerrung im unteren Bereich, nicht als künstliche Inflation – unterhalb Elo 2000 seien Sieg-Erwartungswerte zuvor „auseinandergezogen wie Spaghetti“ gewesen. Nutzt für Betrugserkennung ein Modell namens „intrinsic performance rating“, das auch historische Partien bewerten kann; schätzt die Betrugsrate im klassischen Schach auf 1:5000 bis 1:10.000, online auf bis zu 1:50. Bescheinigte 2025 auch im Fall des wegen Sandbaggings gesperrten Li Haoyu eine statistisch auffällig schwache Leistung, ohne dass die FIDE-Entscheidung formell auf seinen Daten beruhte. Prüfte zudem 2025 mit einem statistischen Modell die Partien des wegen Handy-Betrugs verdächtigten Joeri Harreman und stellte ungewöhnlich hohe Übereinstimmung mit Computerzügen fest.