Jana Schneider

Deutsche Schachspielerin und Nationalspielerin, geboren in München. Deutsche Meisterin der Frauen 2026 und Einzel-Olympiasiegerin an ihrem Brett bei der Schacholympiade 2022 in Chennai. Studiert parallel Psychologie im Master in Würzburg, ordnete dem Schach zeitweise aber ausdrücklich den höheren Stellenwert zu.

Karriere

Erzielte bei der Schacholympiade 2022 in Chennai 9 Punkte aus 10 Partien und gewann die Einzel-Goldmedaille für die beste Leistung an ihrem Brett. Gehörte 2023 zum deutschen Aufgebot für die Frauen-Mannschaftsweltmeisterschaft in Bydgoszcz, für die Deutschland dieselbe Besetzung wie bei der Olympiade vorsah, ergänzt um Fiona Sieber als zusätzliche Reservespielerin; bekannt wurde die Aufstellung durch Schneider am Rande der bayerischen Meisterschaften. Bereitete sich im Herbst 2023 auf Empfehlung von Bundestrainer Yuri Yakovich mit der OIBM am Tegernsee auf die Mannschafts-EM vor, um warmgespielt anzureisen, und nannte das deutsche Team vorab die stärkste EM-Mannschaft seit langem. Wurde beim German Masters der Frauen 2023 in Rosenheim Dritte hinter Dinara Wagner und Hanna Marie Klek; Wagner bezeichnete sie im Turnierverlauf als härteste Konkurrentin.

Sicherte sich Anfang 2025 beim Weihnachtsopen des SK Kelheim den Frauenpreis. Spielte die Deutsche Meisterschaft 2025 in München als gebürtige Münchnerin unter entsprechendem Erwartungsdruck und trat 2025 bei der Frauen-Europameisterschaft auf Rhodos an. Wurde 2026 beim Schachgipfel in Dresden ungeschlagen Deutsche Meisterin – mit einem Schlussrundensieg gegen Kateryna Dolzhykova löste sie Dinara Wagner als Titelträgerin ab.