Ghulam Ali Malik Zad
Präsident des afghanischen Schachverbands (ANCF), floh nach der Machtübernahme der Taliban im August 2021 nach Berlin (Namensvariante in Quellen: Ghulam Ali Malak Zad). Bestätigte im Mai 2025 gegenüber Chess.com nach dem erneuten Taliban-Schachverbot, dass weder offizielle noch inoffizielle Schachaktivitäten in Afghanistan erlaubt seien, selbst privates Spielen gelte als riskant – ohne Zeitplan für eine mögliche Aufhebung. Organisierte trotz des Verbots und ohne offizielle Starterlaubnis die afghanische Teilnahme an der Schacholympiade 2024 in Budapest, indem er in Europa lebende afghanische Spieler für die Mannschaft zusammenbrachte. Betont, die im Exil lebenden afghanischen Spieler seien Botschafter afghanischer Identität und Widerstandskraft.

