Gernot Gauglitz

IM, Gründer der Energieparkfirma UKA (1999, mit Ole-Per Wähling), Sponsor des Schachgipfels 2026 in Dresden. Wählte als DDR-Bürger Schach als Beruf wegen der im Vergleich guten Verdienstmöglichkeiten, studierte Sportwissenschaft mit Spezialisierung Schachpsychologie in Leipzig. Nutzte die Maueröffnung im November 1989 sofort: Brach gemeinsam mit Thomas Pähtz ein Turnier im ungarischen Harkány ab, um in Westdeutschland (Bad Wildbad, Böblingen, Schwäbisch Gmünd) mit Turniersiegen sein Startkapital zu erspielen – Grundlage für seinen späteren Umstieg zum Unternehmer (zunächst Immobilien, ab 1999 Windkraft).
Unterstützt seit über zehn Jahren aus Verbundenheit zum Schach die Nationalmannschaft und die Deutsche Meisterschaft; selbst bezeichnet er das ausdrücklich als wirtschaftlich sinnvolles Sponsoring und nicht als Mäzenatentum.
Traf beim Schachgipfel 2026 auf den neuen DSB-Vermarkter Tobias Eismann, der ihn als großartigen Menschen und langjährigen Förderer würdigte, zugleich aber die offene Frage stellte, was der Schachsport einem solchen Förderer eigentlich zurückgebe. PvB geht weiter und wirft Gauglitz vor, mehr als ein Jahrzehnt bereitwillig gezahlt und nie auf Gegenleistungen bestanden zu haben – weshalb der Schachbund nie habe lernen müssen, welche zu erbringen.


