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Yagiz Kaan Erdogmus
Zitat von Conrad Schormann am 9. August 2025, 10:01 UhrYagiz Kaan Erdogmus knackt mit 14 Jahren die Top 100 der Welt
Quelle: Chess.com, TarjeiJS, 3. August 2025Der türkische Großmeister Yagiz Kaan Erdogmus hat mit 14 Jahren einen weiteren Altersrekord aufgestellt: Mit einer Elo-Zahl von 2642 belegt er in der FIDE-Liste vom August Platz 88 der Welt und ist damit der zweijüngste Spieler aller Zeiten in den Top 100 – nur Judit Polgar schaffte es 1989 als Zwölfjährige noch früher.
Den entscheidenden Elo-Zuwachs von 16 Punkten holte Erdogmus beim Clash of Generations in Marseille (24.–30. Juli), wo er im klassischen Teil des Matches gegen Peter Svidler 4:2 gewann, darunter ein 22-zügiger Sieg mit Turmopfer in der vierten Partie. Sponsor Evren Ucok und Coach Shakhriyar Mamedyarov begleiteten den Youngster vor Ort.
Erdogmus, seit Ende 2023 Großmeister und aktuell jüngster GM der Welt, ist zudem der höchstbewertete Spieler der Schachgeschichte vor seinem 15. Geburtstag und hält bereits mehrere Alters-Elo-Rekorde. Laut Chess by the Numbers liegt er 61 Elo-Punkte vor dem damaligen Wert von Magnus Carlsen. Als nächste Stationen stehen der FIDE Grand Swiss im September in Usbekistan und der FIDE World Cup im Oktober/November in Indien an.
Yagiz Kaan Erdogmus knackt mit 14 Jahren die Top 100 der Welt
Quelle: Chess.com, TarjeiJS, 3. August 2025
Der türkische Großmeister Yagiz Kaan Erdogmus hat mit 14 Jahren einen weiteren Altersrekord aufgestellt: Mit einer Elo-Zahl von 2642 belegt er in der FIDE-Liste vom August Platz 88 der Welt und ist damit der zweijüngste Spieler aller Zeiten in den Top 100 – nur Judit Polgar schaffte es 1989 als Zwölfjährige noch früher.
Den entscheidenden Elo-Zuwachs von 16 Punkten holte Erdogmus beim Clash of Generations in Marseille (24.–30. Juli), wo er im klassischen Teil des Matches gegen Peter Svidler 4:2 gewann, darunter ein 22-zügiger Sieg mit Turmopfer in der vierten Partie. Sponsor Evren Ucok und Coach Shakhriyar Mamedyarov begleiteten den Youngster vor Ort.

Erdogmus, seit Ende 2023 Großmeister und aktuell jüngster GM der Welt, ist zudem der höchstbewertete Spieler der Schachgeschichte vor seinem 15. Geburtstag und hält bereits mehrere Alters-Elo-Rekorde. Laut Chess by the Numbers liegt er 61 Elo-Punkte vor dem damaligen Wert von Magnus Carlsen. Als nächste Stationen stehen der FIDE Grand Swiss im September in Usbekistan und der FIDE World Cup im Oktober/November in Indien an.
Zitat von Conrad Schormann am 12. Dezember 2025, 19:49 UhrErdogmus bricht Carlsens Rekord
Erdogmus Beats Vachier-Lagrave, Smashes Carlsen's Record As Youngest In Top 50, chess.comYagiz Kaan Erdogmus, 14 Jahre alt, hat sich mit einem Sieg gegen Maxime Vachier-Lagrave an die Weltspitze katapultiert. Beim „Clash of Generations II“ in Monaco gewann er das klassische Match mit 3,5:2,5 und erreichte eine Live-Elo von 2669 – Platz 47 der Weltrangliste. Damit unterbietet er Magnus Carlsens Rekord als jüngster Spieler in den Top 50 um ein ganzes Jahr.
Erdogmus’ Aufstieg ist beispiellos. Mit 11 über 2400, mit 12 Großmeister, mit 13 über 2600. Noch im August stand er auf Rang 100, jetzt gehört er zur Elite. Sein Gegner Vachier-Lagrave hatte ihn zwar im Grand Swiss im September noch besiegt, lobte ihn aber bereits damals als „mehr als ein Talent“.
Fünf Partien endeten ohne Drama – kurz und remis. Doch in der fünften Partie, einem Endspiel nach früher Damenabwicklung, spielte Erdogmus seinen Gegner überzeugend aus. In der sechsten Partie verteidigte er präzise gegen ein Figurenopfer und sicherte sich das Remis – und den Matchsieg.
https://twitter.com/Bodenseeperlen/status/1998361678782828577
Trainiert wird er von Shakhriyar Mamedyarov. Als nächstes steht für den jungen Türken die Schnell- und Blitz-WM in Doha an. Im Januar wird er der jüngste Teilnehmer aller Zeiten beim Tata Steel Masters. Nächstes Ziel: Elo 2700 – und der nächste Rekord.
Erdogmus bricht Carlsens Rekord
Erdogmus Beats Vachier-Lagrave, Smashes Carlsen's Record As Youngest In Top 50, chess.com
Yagiz Kaan Erdogmus, 14 Jahre alt, hat sich mit einem Sieg gegen Maxime Vachier-Lagrave an die Weltspitze katapultiert. Beim „Clash of Generations II“ in Monaco gewann er das klassische Match mit 3,5:2,5 und erreichte eine Live-Elo von 2669 – Platz 47 der Weltrangliste. Damit unterbietet er Magnus Carlsens Rekord als jüngster Spieler in den Top 50 um ein ganzes Jahr.
Erdogmus’ Aufstieg ist beispiellos. Mit 11 über 2400, mit 12 Großmeister, mit 13 über 2600. Noch im August stand er auf Rang 100, jetzt gehört er zur Elite. Sein Gegner Vachier-Lagrave hatte ihn zwar im Grand Swiss im September noch besiegt, lobte ihn aber bereits damals als „mehr als ein Talent“.
Fünf Partien endeten ohne Drama – kurz und remis. Doch in der fünften Partie, einem Endspiel nach früher Damenabwicklung, spielte Erdogmus seinen Gegner überzeugend aus. In der sechsten Partie verteidigte er präzise gegen ein Figurenopfer und sicherte sich das Remis – und den Matchsieg.
Next step: Wei Yi's 2700 record.
— Perlen vom Bodensee (@Bodenseeperlen) December 9, 2025
Trainiert wird er von Shakhriyar Mamedyarov. Als nächstes steht für den jungen Türken die Schnell- und Blitz-WM in Doha an. Im Januar wird er der jüngste Teilnehmer aller Zeiten beim Tata Steel Masters. Nächstes Ziel: Elo 2700 – und der nächste Rekord.
Zitat von Conrad Schormann am 27. April 2026, 20:13 UhrDer stärkste 14-Jährige, den die Schachwelt je gesehen hat
Der Standard, 26. April 2026, Anatol Vitouch (Abo)
Während die Schachwelt noch staunt, dass zwei 20-Jährige um den Weltmeistertitel kämpfen werden, steht die nächste Generation schon bereit. Das schreibt Der Standard.
Yağız Kaan Erdoğmuş ist 14 Jahre alt und hat soeben den zehn Jahre alten Rekord des Chinesen Wei Yi gebrochen: Als jüngster Spieler aller Zeiten übersprang er in der Live-Eloliste die Schwelle von 2700 Punkten. Magnus Carlsen zollte ihm Tribut mit den Worten, er sei „der stärkste 14-Jährige, den die Schachwelt je gesehen hat." Kein kleines Kompliment von jemandem, der als Teenager selbst wusste, wie die Figuren ziehen.
Geschickt eingefädelter Rekord
Dass Erdoğmuş den Sprung über 2700 genau jetzt schaffte, ist kein Zufall. Sein Umfeld wählte als Gegner den Bulgaren Wesselin Topalow – einst FIDE-Weltmeister und Nummer eins der Weltrangliste, heute 56 Jahre alt und schachlich weitgehend inaktiv. Da Elo-Punkte nicht einfach verschwinden, wenn ein Spieler nicht mehr antritt, brachte Topalow noch stattliche 2717 Punkte mit. In dem Match über sechs Partien zeigte er zwar gute Stellungen, war in den kritischen Momenten aber erwartbar eingerostet und verlor 1:5.
Hinter der Partie steckt Evren Üçok, ein türkischer Milliardär und Mäzen, der nicht nur das Trainer-Honorar von Erdoğmuş' Coach Schachrijar Mamedjarow begleicht, sondern offenbar auch Topalows Rückkehr aus der Schachpension finanzierte. Mamedjarow legte die Latte gleich noch höher: Er wolle seinen Schützling zum ersten Spieler mit über 2900 Elo coachen.
Was bleibt
Die Kritik an der Konstruktion des Rekords hat eine Schwäche: Wäre Erdoğmuş nicht jetzt über 2700 gesprungen, wäre es in wenigen Wochen oder Monaten ohnehin passiert. Als nächstes Ziel peilt er die 2800 an – eine Schwelle, die seit Einführung der Elo-Wertung 1970 nur 15 Spieler erreicht haben und die aktuell einzig Carlsen überschreitet. Beim TePe-Sigeman-Turnier in Malmö, das kommende Woche beginnt, treffen die beiden erstmals aufeinander – Carlsen kehrt dort nach langer Pause ins klassische Schach zurück.
Der stärkste 14-Jährige, den die Schachwelt je gesehen hat
Der Standard, 26. April 2026, Anatol Vitouch (Abo)
Während die Schachwelt noch staunt, dass zwei 20-Jährige um den Weltmeistertitel kämpfen werden, steht die nächste Generation schon bereit. Das schreibt Der Standard.
Yağız Kaan Erdoğmuş ist 14 Jahre alt und hat soeben den zehn Jahre alten Rekord des Chinesen Wei Yi gebrochen: Als jüngster Spieler aller Zeiten übersprang er in der Live-Eloliste die Schwelle von 2700 Punkten. Magnus Carlsen zollte ihm Tribut mit den Worten, er sei „der stärkste 14-Jährige, den die Schachwelt je gesehen hat." Kein kleines Kompliment von jemandem, der als Teenager selbst wusste, wie die Figuren ziehen.
Geschickt eingefädelter Rekord
Dass Erdoğmuş den Sprung über 2700 genau jetzt schaffte, ist kein Zufall. Sein Umfeld wählte als Gegner den Bulgaren Wesselin Topalow – einst FIDE-Weltmeister und Nummer eins der Weltrangliste, heute 56 Jahre alt und schachlich weitgehend inaktiv. Da Elo-Punkte nicht einfach verschwinden, wenn ein Spieler nicht mehr antritt, brachte Topalow noch stattliche 2717 Punkte mit. In dem Match über sechs Partien zeigte er zwar gute Stellungen, war in den kritischen Momenten aber erwartbar eingerostet und verlor 1:5.
Hinter der Partie steckt Evren Üçok, ein türkischer Milliardär und Mäzen, der nicht nur das Trainer-Honorar von Erdoğmuş' Coach Schachrijar Mamedjarow begleicht, sondern offenbar auch Topalows Rückkehr aus der Schachpension finanzierte. Mamedjarow legte die Latte gleich noch höher: Er wolle seinen Schützling zum ersten Spieler mit über 2900 Elo coachen.
Was bleibt
Die Kritik an der Konstruktion des Rekords hat eine Schwäche: Wäre Erdoğmuş nicht jetzt über 2700 gesprungen, wäre es in wenigen Wochen oder Monaten ohnehin passiert. Als nächstes Ziel peilt er die 2800 an – eine Schwelle, die seit Einführung der Elo-Wertung 1970 nur 15 Spieler erreicht haben und die aktuell einzig Carlsen überschreitet. Beim TePe-Sigeman-Turnier in Malmö, das kommende Woche beginnt, treffen die beiden erstmals aufeinander – Carlsen kehrt dort nach langer Pause ins klassische Schach zurück.



