Wie die Ukraine EM-Gold gewann
Zitat von Conrad Schormann am 24. Dezember 2025, 14:50 UhrUkraine gewinnt EM-Gold unter Kriegsbedingungen
Quelle: ChessBase.de – Interview mit Alexander Beliavsky und Adrian Mikhalchishin vom 22. Dezember 2025Alexander Beliavsky und Adrian Mikhalchishin ordnen den ukrainischen Erfolg bei der Mannschafts-EM 2025 – Gold für die Männer, Silber für die Frauen – ausdrücklich in den Kontext des Kriegs ein. Der Triumph entstand unter extremen Bedingungen: zerstreute Spieler, Finanzprobleme, Reisen unter Risiko. In Georgien kamen konkrete Zwischenfälle hinzu – etwa Befragungen an der Grenze und zeitweilige Festsetzungen, die erst nach Intervention des georgischen Verbands gelöst wurden.
https://perlenvombodensee.de/2025/10/18/em-rueckblick-teamgeist-statt-titel-und-ein-bronzenes-sahnehaeubchen/
Sportlich war die Ukraine Außenseiter. Entscheidend waren Teamgeist, klare Rollen und tägliche Teambesprechungen. Die Trainer steuerten Belastung und Aufstellungen strikt, hielten Remisangebote im Blick und setzten auf Regeneration. Kovalenko und Samunenkov lieferten die Punkte, Ponomariov stabilisierte am Spitzenbrett. Die Mannschaft gewann gegen höher gesetzte Teams, trotz einer Niederlage gegen Aserbaidschan.
Beide Trainer betonen: Sinkende Elo-Werte älterer Spieler täuschen. Erfahrung, mentale Härte und „Gewinnergedächtnis“ machten den Unterschied. Der Erfolg hat in der Ukraine große symbolische Bedeutung. Feiern sind geplant, staatliche Ehrungen angekündigt – ein sportliches Zeichen von Widerstandskraft in Kriegszeiten.
Ukraine gewinnt EM-Gold unter Kriegsbedingungen
Quelle: ChessBase.de – Interview mit Alexander Beliavsky und Adrian Mikhalchishin vom 22. Dezember 2025
Alexander Beliavsky und Adrian Mikhalchishin ordnen den ukrainischen Erfolg bei der Mannschafts-EM 2025 – Gold für die Männer, Silber für die Frauen – ausdrücklich in den Kontext des Kriegs ein. Der Triumph entstand unter extremen Bedingungen: zerstreute Spieler, Finanzprobleme, Reisen unter Risiko. In Georgien kamen konkrete Zwischenfälle hinzu – etwa Befragungen an der Grenze und zeitweilige Festsetzungen, die erst nach Intervention des georgischen Verbands gelöst wurden.
EM-Rückblick: Teamgeist statt Titel und ein bronzenes Sahnehäubchen
Sportlich war die Ukraine Außenseiter. Entscheidend waren Teamgeist, klare Rollen und tägliche Teambesprechungen. Die Trainer steuerten Belastung und Aufstellungen strikt, hielten Remisangebote im Blick und setzten auf Regeneration. Kovalenko und Samunenkov lieferten die Punkte, Ponomariov stabilisierte am Spitzenbrett. Die Mannschaft gewann gegen höher gesetzte Teams, trotz einer Niederlage gegen Aserbaidschan.
Beide Trainer betonen: Sinkende Elo-Werte älterer Spieler täuschen. Erfahrung, mentale Härte und „Gewinnergedächtnis“ machten den Unterschied. Der Erfolg hat in der Ukraine große symbolische Bedeutung. Feiern sind geplant, staatliche Ehrungen angekündigt – ein sportliches Zeichen von Widerstandskraft in Kriegszeiten.