Weißenhorn: Kulon vor Schneider / IM-Norm für Nemitz
Zitat von Conrad Schormann am 12. März 2026, 13:21 UhrFrauenturnier in Weißenhorn: Kulon siegt
Quelle: Deutscher Schachbund – „Frauentag. Schachtag.", veröffentlicht am 10. März 2026
Die Schachschule Jussupow hat zum Weltfrauentag in Weißenhorn ein hochkarätig besetztes Frauenschachturnier veranstaltet. Das berichtet Deutscher Schachbund. Vom 3. bis 8. März 2026 fand dort das 2. Internationale Schachturnier zum Weltfrauentag statt, parallel zum 3. Viktor-Kortschnoi-Memorial. Mit einem Gesamtpreisgeld von 10.000 Euro – davon 6.000 Euro allein für die A-Gruppe – seien im Frauenbereich ungewöhnlich hohe Preisgelder ausgelobt worden.
DSB-Frauenschach-Referentin Nadja Jussupow hatte die Initiative ergriffen, weil es nach ihrer Einschätzung zu wenige stark besetzte Turniere für Frauen in Deutschland gibt. Großmeister Artur Jussupow fungierte als Turnierleiter, Nadja Jussupow übernahm die Hauptschiedsrichterfunktion. Das Turnier wurde von einem anonymen Sponsor finanziell getragen, der sich für Frauenschach einsetzt und ein Fan von Viktor Kortschnoi sei.
Kulon gewinnt, Schneider beste Deutsche
Im Frauenturnier der A-Gruppe setzte sich IM Klaudia Kulon aus Polen mit sieben Punkten aus neun Partien durch. Sie sicherte sich den Sieg bereits vor der letzten Runde, nachdem ihre Verfolgerinnen in der Vorschlussrunde Punkte liegen gelassen hatten. DSB-Kaderspielerin WGM Jana Schneider belegte mit 5,5 Punkten Rang fünf und war damit beste Deutsche. Im Kortschnoi-Memorial gewann GM Matthieu Cornette aus Frankreich mit sieben Punkten vor GM Michal Krasenkow. DSB-Talent FM Alfred Nemitz erzielte mit fünf Punkten eine IM-Norm.
Das B-Turnier gewann Zuzanna Sobczak mit sechs Punkten aus sieben Partien. Dort spielten auch Mädchen aus dem DSB-Onlineprojekt Super Tuesday mit. Sara Ito sammelte dabei 89 zusätzliche DWZ-Punkte. Zur Siegerehrung überreichte Dr. Gerhard Köhler im Auftrag der Emanuel Lasker Gesellschaft den Ehrenpreis „Vera" an Kulon und den Ehrenpreis „Viktor" an Cornette. Die DSB-Frauenreferentin nutzte den Anlass außerdem, um dem Schachklub Kriegshaber aus Augsburg den Sonderpreis bei der Wahl zum Frauenschachverein des Jahres 2025 persönlich zu überreichen.
Frauenturnier in Weißenhorn: Kulon siegt
Quelle: Deutscher Schachbund – „Frauentag. Schachtag.", veröffentlicht am 10. März 2026
Die Schachschule Jussupow hat zum Weltfrauentag in Weißenhorn ein hochkarätig besetztes Frauenschachturnier veranstaltet. Das berichtet Deutscher Schachbund. Vom 3. bis 8. März 2026 fand dort das 2. Internationale Schachturnier zum Weltfrauentag statt, parallel zum 3. Viktor-Kortschnoi-Memorial. Mit einem Gesamtpreisgeld von 10.000 Euro – davon 6.000 Euro allein für die A-Gruppe – seien im Frauenbereich ungewöhnlich hohe Preisgelder ausgelobt worden.
DSB-Frauenschach-Referentin Nadja Jussupow hatte die Initiative ergriffen, weil es nach ihrer Einschätzung zu wenige stark besetzte Turniere für Frauen in Deutschland gibt. Großmeister Artur Jussupow fungierte als Turnierleiter, Nadja Jussupow übernahm die Hauptschiedsrichterfunktion. Das Turnier wurde von einem anonymen Sponsor finanziell getragen, der sich für Frauenschach einsetzt und ein Fan von Viktor Kortschnoi sei.
Kulon gewinnt, Schneider beste Deutsche
Im Frauenturnier der A-Gruppe setzte sich IM Klaudia Kulon aus Polen mit sieben Punkten aus neun Partien durch. Sie sicherte sich den Sieg bereits vor der letzten Runde, nachdem ihre Verfolgerinnen in der Vorschlussrunde Punkte liegen gelassen hatten. DSB-Kaderspielerin WGM Jana Schneider belegte mit 5,5 Punkten Rang fünf und war damit beste Deutsche. Im Kortschnoi-Memorial gewann GM Matthieu Cornette aus Frankreich mit sieben Punkten vor GM Michal Krasenkow. DSB-Talent FM Alfred Nemitz erzielte mit fünf Punkten eine IM-Norm.
Das B-Turnier gewann Zuzanna Sobczak mit sechs Punkten aus sieben Partien. Dort spielten auch Mädchen aus dem DSB-Onlineprojekt Super Tuesday mit. Sara Ito sammelte dabei 89 zusätzliche DWZ-Punkte. Zur Siegerehrung überreichte Dr. Gerhard Köhler im Auftrag der Emanuel Lasker Gesellschaft den Ehrenpreis „Vera" an Kulon und den Ehrenpreis „Viktor" an Cornette. Die DSB-Frauenreferentin nutzte den Anlass außerdem, um dem Schachklub Kriegshaber aus Augsburg den Sonderpreis bei der Wahl zum Frauenschachverein des Jahres 2025 persönlich zu überreichen.