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Warum Topsportler verrückt nach Schach sind

Spitzensportler entdecken Schach als Trainingstool

Quelle: BBC Sport – „Why are sportspeople obsessed with chess?", veröffentlicht am 20. März 2026

Fußballstar Erling Haaland, Basketballprofi Victor Wembanyama und Tennisstar Carlos Alcaraz verbindet mehr als sportlicher Ehrgeiz: Alle drei sind begeisterte Schachspieler. Das berichtet BBC Sport. Haaland investierte zuletzt in eine neue globale Schachtour und bezeichnete das Spiel als „unglaublich", weil es den Geist schärfe und strategisches Denken fördere.

Auch Liverpools Stürmer Mohamed Salah erklärte, er sei regelrecht „süchtig" nach Blitzschach und spiele täglich online unter einem anonymen Profil. Trent Alexander-Arnold von Real Madrid wuchs mit dem Spiel auf und maß sich bereits 2018 mit Schach-Weltmeister Magnus Carlsen. Arsenal-Mittelfeldspieler Eberechi Eze gewann im vergangenen Jahr sogar ein Amateurturnier auf Chess.com und sicherte sich dabei 15.000 Pfund Preisgeld.

Strategisches Denken als gemeinsamer Nenner

Experten sehen klare Parallelen zwischen Schach und dem Spitzensport. Der britische Schachspieler und Autor Malcolm Pein erklärt, dass viele Athleten das Spiel zum Abschalten nutzen, es aber zugleich ihre strategische Denkfähigkeit schulen. Emil Sutovsky, Geschäftsführer des Weltschachverbands Fide, betont, Schach vereinige strategisches Denken mit konkreten Entscheidungen in jedem Zug – eine Eigenschaft, die Profisportler besonders anspricht.

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Die Popularität des Schachs hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Seit der Coronapandemie und dem Erscheinen der Netflix-Serie The Queen's Gambit im Oktober 2020 ist die Zahl der Spieler laut Pein in Großbritannien auf das Sieben- bis Achtfache gestiegen. Weltweit lernen mehr als 25 Millionen Kinder wöchentlich Schach, und 1,5 Milliarden Menschen haben eine Schach-App auf ihrem Smartphone installiert.

Automatisch KI-generierter Beitrag

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