Vladimir Tukmakov
Zitat von Conrad Schormann am 15. März 2026, 11:35 UhrSchachlegende Tukmakov wird 80
Quelle: FIDE – „Vladimir Tukmakov celebrates his 80th birthday", veröffentlicht am 5. März 2026
Der Schachgroßmeister, Trainer und Buchautor Vladimir Tukmakov feiert heute seinen 80. Geburtstag. Das berichtet FIDE. Der 1946 in Odessa geborene Tukmakov zählt zu den herausragenden Vertretern der sowjetischen Schachgeneration der Nachkriegszeit. Mit der UdSSR-Studentenmannschaft gewann er zwischen 1966 und 1972 neun Goldmedaillen bei der Studenten-Weltmeisterschaft, zunächst als Spieler, später als Kapitän.
Den Großmeistertitel erhielt Tukmakov 1972, nachdem er unter anderem bei den sowjetischen Meisterschaften in Riga (1970) und Baku (1972) jeweils den zweiten Platz belegt hatte – hinter Viktor Kortschnoj beziehungsweise Mikhail Tal. Bei der Schacholympiade 1984 gewann er Teamgold, und beim legendären Wettkampf UdSSR gegen den Rest der Welt in London im selben Jahr erzielte er als Ersatzspieler positive Ergebnisse auf den Brettern 3 und 4.
Erfolgreicher Wechsel ins Traineramt
Nach dem Ende seiner aktiven Spielerkarriere Ende der 1980er-Jahre wandte sich Tukmakov dem Coaching zu. Ab 2004 leitete er die ukrainische Nationalmannschaft und führte sie zu Goldmedaillen bei den Schacholympiaden in Calvià (2004) und Khanty-Mansiysk (2010). Die FIDE zeichnete ihn 2010 als Trainer des Jahres aus. Zu seinen bekanntesten Schülern zählen Anish Giri und Wesley So. Im Jahr 2024 erhielt er im Rahmen der FIDE-100-Feierlichkeiten erneut die Auszeichnung als bester Trainer.
Als Autor veröffentlichte Tukmakov mehrere vielbeachtete Schachbücher, darunter Profession: Chess Player (2010), Modern Chess Preparation (2012) und Risk and Bluff in Chess (2015).
Schachlegende Tukmakov wird 80
Quelle: FIDE – „Vladimir Tukmakov celebrates his 80th birthday", veröffentlicht am 5. März 2026
Der Schachgroßmeister, Trainer und Buchautor Vladimir Tukmakov feiert heute seinen 80. Geburtstag. Das berichtet FIDE. Der 1946 in Odessa geborene Tukmakov zählt zu den herausragenden Vertretern der sowjetischen Schachgeneration der Nachkriegszeit. Mit der UdSSR-Studentenmannschaft gewann er zwischen 1966 und 1972 neun Goldmedaillen bei der Studenten-Weltmeisterschaft, zunächst als Spieler, später als Kapitän.

Den Großmeistertitel erhielt Tukmakov 1972, nachdem er unter anderem bei den sowjetischen Meisterschaften in Riga (1970) und Baku (1972) jeweils den zweiten Platz belegt hatte – hinter Viktor Kortschnoj beziehungsweise Mikhail Tal. Bei der Schacholympiade 1984 gewann er Teamgold, und beim legendären Wettkampf UdSSR gegen den Rest der Welt in London im selben Jahr erzielte er als Ersatzspieler positive Ergebnisse auf den Brettern 3 und 4.
Erfolgreicher Wechsel ins Traineramt
Nach dem Ende seiner aktiven Spielerkarriere Ende der 1980er-Jahre wandte sich Tukmakov dem Coaching zu. Ab 2004 leitete er die ukrainische Nationalmannschaft und führte sie zu Goldmedaillen bei den Schacholympiaden in Calvià (2004) und Khanty-Mansiysk (2010). Die FIDE zeichnete ihn 2010 als Trainer des Jahres aus. Zu seinen bekanntesten Schülern zählen Anish Giri und Wesley So. Im Jahr 2024 erhielt er im Rahmen der FIDE-100-Feierlichkeiten erneut die Auszeichnung als bester Trainer.
Als Autor veröffentlichte Tukmakov mehrere vielbeachtete Schachbücher, darunter Profession: Chess Player (2010), Modern Chess Preparation (2012) und Risk and Bluff in Chess (2015).
