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Viswanathan Anand: „Mind Master“
Zitat von Conrad Schormann am 23. August 2026, 15:01 Uhr„Mind Master“: Viswanathan Anand über Anpassung, Krisen und das Denken am Brett
Quelle: SG 1871 Löberitz – „Buchrezension Mind Master“, Reyk Schäfer
In zwölf Kapiteln beschreibt Viswanathan Anand seinen Weg aus Indien, das Ende der achtziger Jahre schachliches Entwicklungsland war, an die Weltspitze. Seine Autobiographie „Mind Master – Winning Lessons from a Champion's Life“ verfasste er gemeinsam mit der Sportjournalistin Susan Ninan; erschienen ist sie 2019 bei Hachette India. Anand richtet sich ausdrücklich auch an Nicht-Schachspieler und erklärt, was im Kopf eines Spielers vorgeht. Er schildert die WM-Kämpfe gegen Garry Kasparov, Vladimir Kramnik, Veselin Topalov, Boris Gelfand und Magnus Carlsen, die abenteuerliche Anreise nach Sofia 2010 während der Aschewolke sowie seine Vertrauenskrise vor dem Match 2013 in Chennai. Als Leitmotiv nennt er die Fähigkeit, Widerstände gegen Veränderung abzubauen und sich neuen Bedingungen anzupassen. Das schreibt Reyk Schäfer.
Ein Lesebuch ohne Analysen
Positiv hervorgehoben werden der fein dosierte Humor und die Offenheit, mit der Anand über Schicksalsschläge und Selbstzweifel spricht; das Buch lasse sich in einem Zug lesen und sei uneingeschränkt zu empfehlen. Einschränkend gilt: Es handelt sich um ein reines Textbuch mit wenigen Diagrammen und ohne kommentierte Partien. Wer diese sucht, wird auf Michiel Abelns „The Anand Files“ verwiesen, das die Matches gegen Kramnik, Topalov und Gelfand ausführlicher behandelt. Bemängelt wird zudem der fehlende Personenindex.
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„Mind Master“: Viswanathan Anand über Anpassung, Krisen und das Denken am Brett
Quelle: SG 1871 Löberitz – „Buchrezension Mind Master“, Reyk Schäfer
In zwölf Kapiteln beschreibt Viswanathan Anand seinen Weg aus Indien, das Ende der achtziger Jahre schachliches Entwicklungsland war, an die Weltspitze. Seine Autobiographie „Mind Master – Winning Lessons from a Champion's Life“ verfasste er gemeinsam mit der Sportjournalistin Susan Ninan; erschienen ist sie 2019 bei Hachette India. Anand richtet sich ausdrücklich auch an Nicht-Schachspieler und erklärt, was im Kopf eines Spielers vorgeht. Er schildert die WM-Kämpfe gegen Garry Kasparov, Vladimir Kramnik, Veselin Topalov, Boris Gelfand und Magnus Carlsen, die abenteuerliche Anreise nach Sofia 2010 während der Aschewolke sowie seine Vertrauenskrise vor dem Match 2013 in Chennai. Als Leitmotiv nennt er die Fähigkeit, Widerstände gegen Veränderung abzubauen und sich neuen Bedingungen anzupassen. Das schreibt Reyk Schäfer.
Ein Lesebuch ohne Analysen
Positiv hervorgehoben werden der fein dosierte Humor und die Offenheit, mit der Anand über Schicksalsschläge und Selbstzweifel spricht; das Buch lasse sich in einem Zug lesen und sei uneingeschränkt zu empfehlen. Einschränkend gilt: Es handelt sich um ein reines Textbuch mit wenigen Diagrammen und ohne kommentierte Partien. Wer diese sucht, wird auf Michiel Abelns „The Anand Files“ verwiesen, das die Matches gegen Kramnik, Topalov und Gelfand ausführlicher behandelt. Bemängelt wird zudem der fehlende Personenindex.
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