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Timur Turlov ist FIDE-Präsident: Reaktionen und Entwicklungen
Zitat von Conrad Schormann am 29. September 2026, 18:19 UhrDeutsche Rivalität ebnet Weg für Turlows FIDE-Sieg
Quelle: FAZ – „Russlands Einfluss im Schach: vertane Chance bei der Wahl des FIDE-Präsidenten (Abo)", 29. September 2026, Stefan Löffler
Die Spaltung zweier deutscher Bewerber hat den Sieg des kasachischen Geschäftsmanns Timur Turlow bei der Wahl zum FIDE-Präsidenten erst möglich gemacht. Statt sich nach seinem Ausscheiden im ersten Wahlgang hinter Konkurrent Wadim Rosenstein zu stellen, handelte Jan Henric Buettner gemeinsam mit Malcolm Pein Zugeständnisse mit Turlow aus und rief seine Unterstützer zu dessen Wahl auf. Das kommentiert Stefan Löffler.
Misstrauen gegenüber Russland-Nähe
Pein begründet den Schritt mit Rosensteins ausweichenden Antworten auf Fragen zu dessen Verbindungen nach Russland und zur Finanzierung seines Wahlkampfs. Hinzu kamen Hinweise aus der Ukraine auf angebliche Geschäfte Rosensteins in Russland, die dessen Lager als Rufmord zurückweist. Paul Meyer-Dunker vom Deutschen Schachbund spricht dennoch von einer vertanen historischen Chance, den russischen Einfluss zu beenden.
Fragwürdige Finanzierung, russischer Einfluss bleibt
Beide Lager verschwiegen ihre Wahlkampfkosten, die laut Insidern das FIDE-Jahresbudget von rund 13 Millionen Euro überstiegen. Delegierte berichten von angebotenem Bargeld, was beide Seiten bestreiten. Georg Meier spricht von einem „Korruptionsfestival". Dass mit Pawel Kolobkow, dem früheren russischen Sportminister, ein Vertrauter Moskaus in den FIDE-Rat einzog, zeigt aus dieser Sicht, dass russischer Einfluss trotz des Machtwechsels bestehen bleibt.
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Deutsche Rivalität ebnet Weg für Turlows FIDE-Sieg
Quelle: FAZ – „Russlands Einfluss im Schach: vertane Chance bei der Wahl des FIDE-Präsidenten (Abo)", 29. September 2026, Stefan Löffler
Die Spaltung zweier deutscher Bewerber hat den Sieg des kasachischen Geschäftsmanns Timur Turlow bei der Wahl zum FIDE-Präsidenten erst möglich gemacht. Statt sich nach seinem Ausscheiden im ersten Wahlgang hinter Konkurrent Wadim Rosenstein zu stellen, handelte Jan Henric Buettner gemeinsam mit Malcolm Pein Zugeständnisse mit Turlow aus und rief seine Unterstützer zu dessen Wahl auf. Das kommentiert Stefan Löffler.
Misstrauen gegenüber Russland-Nähe
Pein begründet den Schritt mit Rosensteins ausweichenden Antworten auf Fragen zu dessen Verbindungen nach Russland und zur Finanzierung seines Wahlkampfs. Hinzu kamen Hinweise aus der Ukraine auf angebliche Geschäfte Rosensteins in Russland, die dessen Lager als Rufmord zurückweist. Paul Meyer-Dunker vom Deutschen Schachbund spricht dennoch von einer vertanen historischen Chance, den russischen Einfluss zu beenden.
Fragwürdige Finanzierung, russischer Einfluss bleibt
Beide Lager verschwiegen ihre Wahlkampfkosten, die laut Insidern das FIDE-Jahresbudget von rund 13 Millionen Euro überstiegen. Delegierte berichten von angebotenem Bargeld, was beide Seiten bestreiten. Georg Meier spricht von einem „Korruptionsfestival". Dass mit Pawel Kolobkow, dem früheren russischen Sportminister, ein Vertrauter Moskaus in den FIDE-Rat einzog, zeigt aus dieser Sicht, dass russischer Einfluss trotz des Machtwechsels bestehen bleibt.
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Zitat von Conrad Schormann am 2. Oktober 2026, 12:19 UhrSchachverband fordert Hochverrats-Ermittlungen gegen Selenskyj-Berater
Quelle: Chess News Network – „Full Summary of FIDE General Assembly", 2. Oktober 2026
Der Ukrainische Schachverband hat die Sicherheitsbehörden des Landes aufgefordert, gegen Mykhailo Podolyak wegen Hochverrats zu ermitteln. Grund ist seine Ernennung zum Vizepräsidenten der FIDE durch den neuen Präsidenten Timur Turlov. Das berichtet Chess News Network.
Podolyak, Berater des ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelensky, war nie vom ukrainischen Verband für ein FIDE-Amt nominiert worden. Turlov hatte ihn und den früheren russischen Sportminister Pavel Kolobkov am 26. September, dem Tag seiner eigenen Wahl, per Sozialmedien-Austausch als Vizepräsidenten benannt. Der Verband spricht von einer „feindlichen Übernahme" und wirft Turlov einen Verstoß gegen FIDE-Statuten vor, wonach nur nationale Verbände ihre Vertreter benennen dürfen.
Sanktionierter Präsident, suspendierter Rivale
Besondere Brisanz erhält der Fall dadurch, dass Turlov selbst seit 2022 unter ukrainischen Sanktionen steht, während der russische Verband weiterhin von der FIDE suspendiert bleibt. Podolyak sitzt nun im selben Council wie Kolobkov. Podolyak selbst erklärte, er wolle internationale Verbände „von Intrigen und Politik wegbringen" und erwarte, dass die Ernennung der Ukraine im globalen Sport mehr Gewicht verschaffe. Weder Zelenskyjs Büro noch andere ukrainische Regierungsstellen äußerten sich bislang öffentlich. Als weitere Beschlüsse der Generalversammlung bestätigte die FIDE unter anderem das neue Bewertungssystem für Chess960 sowie die Bewerbungen von Katar und Georgien um die Olympiade 2030 – beides Themen, die bereits vor dem Kongress bekannt waren.
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Schachverband fordert Hochverrats-Ermittlungen gegen Selenskyj-Berater
Quelle: Chess News Network – „Full Summary of FIDE General Assembly", 2. Oktober 2026
Der Ukrainische Schachverband hat die Sicherheitsbehörden des Landes aufgefordert, gegen Mykhailo Podolyak wegen Hochverrats zu ermitteln. Grund ist seine Ernennung zum Vizepräsidenten der FIDE durch den neuen Präsidenten Timur Turlov. Das berichtet Chess News Network.
Podolyak, Berater des ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelensky, war nie vom ukrainischen Verband für ein FIDE-Amt nominiert worden. Turlov hatte ihn und den früheren russischen Sportminister Pavel Kolobkov am 26. September, dem Tag seiner eigenen Wahl, per Sozialmedien-Austausch als Vizepräsidenten benannt. Der Verband spricht von einer „feindlichen Übernahme" und wirft Turlov einen Verstoß gegen FIDE-Statuten vor, wonach nur nationale Verbände ihre Vertreter benennen dürfen.
Sanktionierter Präsident, suspendierter Rivale
Besondere Brisanz erhält der Fall dadurch, dass Turlov selbst seit 2022 unter ukrainischen Sanktionen steht, während der russische Verband weiterhin von der FIDE suspendiert bleibt. Podolyak sitzt nun im selben Council wie Kolobkov. Podolyak selbst erklärte, er wolle internationale Verbände „von Intrigen und Politik wegbringen" und erwarte, dass die Ernennung der Ukraine im globalen Sport mehr Gewicht verschaffe. Weder Zelenskyjs Büro noch andere ukrainische Regierungsstellen äußerten sich bislang öffentlich. Als weitere Beschlüsse der Generalversammlung bestätigte die FIDE unter anderem das neue Bewertungssystem für Chess960 sowie die Bewerbungen von Katar und Georgien um die Olympiade 2030 – beides Themen, die bereits vor dem Kongress bekannt waren.
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Zitat von Conrad Schormann am 3. Oktober 2026, 10:14 UhrZelensky-Berater wird FIDE-Vize – ukrainischer Verband spricht von Legitimierung Russlands
Quelle: Chess Topics – „UCF Condemn Podolyak's FIDE Appointment Under Sanctioned Turlov", 2. Oktober 2026
Der Ukrainische Schachverband hat scharf auf die Entscheidung von Mykhailo Podolyak reagiert, unter dem sanktionierten neuen FIDE-Präsidenten Timur Turlov das Amt des Vizepräsidenten zu übernehmen. Podolyak, Berater im Büro des ukrainischen Präsidenten, hatte den Posten nach Turlovs Wahlsieg am 26. September 2026 angenommen und in einem knapp 20-minütigen Video erklärt, er wolle russischen Einfluss von innen bekämpfen. Volodymyr Kovalchuk, Erster Vizepräsident des Verbands, widersprach dieser Darstellung deutlich: Podolyaks Entscheidung legitimiere die russische Präsenz im FIDE-Council, zu dem auch der neu gewählte Vizepräsident Pavel Kolobkov, ein früherer russischer Sportminister und enger Weggefährte von Vladimir Putin, gehöre.
Kovalchuk verwies zudem auf eigene juristische Erfolge des Verbands gegen russische Interessen, etwa ein günstiges Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs und den Ausschluss russischer Nationalteams von der Olympiade.
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Zelensky-Berater wird FIDE-Vize – ukrainischer Verband spricht von Legitimierung Russlands
Quelle: Chess Topics – „UCF Condemn Podolyak's FIDE Appointment Under Sanctioned Turlov", 2. Oktober 2026
Der Ukrainische Schachverband hat scharf auf die Entscheidung von Mykhailo Podolyak reagiert, unter dem sanktionierten neuen FIDE-Präsidenten Timur Turlov das Amt des Vizepräsidenten zu übernehmen. Podolyak, Berater im Büro des ukrainischen Präsidenten, hatte den Posten nach Turlovs Wahlsieg am 26. September 2026 angenommen und in einem knapp 20-minütigen Video erklärt, er wolle russischen Einfluss von innen bekämpfen. Volodymyr Kovalchuk, Erster Vizepräsident des Verbands, widersprach dieser Darstellung deutlich: Podolyaks Entscheidung legitimiere die russische Präsenz im FIDE-Council, zu dem auch der neu gewählte Vizepräsident Pavel Kolobkov, ein früherer russischer Sportminister und enger Weggefährte von Vladimir Putin, gehöre.
Kovalchuk verwies zudem auf eigene juristische Erfolge des Verbands gegen russische Interessen, etwa ein günstiges Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs und den Ausschluss russischer Nationalteams von der Olympiade.
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Zitat von Conrad Schormann am 4. Oktober 2026, 8:42 UhrDrei Worte, die aus einem Abschiedsgruß einen Verdachtsfall machen
Quelle: Chess News Network – „Dvorkovich Says Goodbye", Douglas C.
Ein Satz reicht, um aus einer höflichen Floskel ein Politikum zu machen: Arkady Dvorkovich beendet seine Abschiedsbotschaft als scheidender FIDE-Präsident mit den Worten „I will be around". Das kommentiert Douglas C. Schachkommentator Tatenda Gondo greift genau diesen Satz auf und fragt, wie ein geordneter Machtwechsel aussehen soll, wenn der Abtretende ankündigt, nicht wirklich zu gehen.
Mehr als eine Stilfrage
Gondo bestreitet nichts an Dvorkovichs Bilanz, zielt aber auf die Verantwortung, die acht Jahre an der Spitze mit sich bringen. Seine Reaktion sei vor dem Hintergrund der letzten zwei Kongresswochen zu lesen: Vorwürfe über Absprachen im Wahlkampf, die Wahl eines früheren russischen Ministers zum Vizepräsidenten trotz gegenteiliger Ankündigungen, eine Generalversammlung ohne Beschlussfähigkeit. Gondo wende Dvorkovichs eigenes Motto „Gens Una Sumus" gegen ihn: Eine Familie bedeute keine Günstlinge und keine verdeckten Absprachen.
Eine konkrete Anschuldigung gegen Dvorkovich persönlich enthalte die Antwort nicht, sondern die Forderung nach mehr institutioneller Transparenz. Doch angesichts der übrigen Geschehnisse in Samarkand werde jede versöhnliche Abschiedsrede misstrauisch gelesen.
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Drei Worte, die aus einem Abschiedsgruß einen Verdachtsfall machen
Quelle: Chess News Network – „Dvorkovich Says Goodbye", Douglas C.
Ein Satz reicht, um aus einer höflichen Floskel ein Politikum zu machen: Arkady Dvorkovich beendet seine Abschiedsbotschaft als scheidender FIDE-Präsident mit den Worten „I will be around". Das kommentiert Douglas C. Schachkommentator Tatenda Gondo greift genau diesen Satz auf und fragt, wie ein geordneter Machtwechsel aussehen soll, wenn der Abtretende ankündigt, nicht wirklich zu gehen.
Mehr als eine Stilfrage
Gondo bestreitet nichts an Dvorkovichs Bilanz, zielt aber auf die Verantwortung, die acht Jahre an der Spitze mit sich bringen. Seine Reaktion sei vor dem Hintergrund der letzten zwei Kongresswochen zu lesen: Vorwürfe über Absprachen im Wahlkampf, die Wahl eines früheren russischen Ministers zum Vizepräsidenten trotz gegenteiliger Ankündigungen, eine Generalversammlung ohne Beschlussfähigkeit. Gondo wende Dvorkovichs eigenes Motto „Gens Una Sumus" gegen ihn: Eine Familie bedeute keine Günstlinge und keine verdeckten Absprachen.
Eine konkrete Anschuldigung gegen Dvorkovich persönlich enthalte die Antwort nicht, sondern die Forderung nach mehr institutioneller Transparenz. Doch angesichts der übrigen Geschehnisse in Samarkand werde jede versöhnliche Abschiedsrede misstrauisch gelesen.
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Zitat von Conrad Schormann am 6. Oktober 2026, 15:01 UhrMillionenklage gegen FIDE-Chef Turlov begann schon vor seiner Wahl
Quelle: World Chess – „Russia Seeks 'Hundreds Of Millions' In Assets From New FIDE President Turlov", 4. Oktober 2026
Die russische Generalstaatsanwaltschaft hat ihre Klage gegen Timur Turlov bereits am 24. September beim Moskauer Twerskoi-Gericht eingereicht – zwei Tage bevor er zum FIDE-Präsidenten gewählt wurde. Das spricht nach Einschätzung von World Chess dagegen, dass die Klage eine Reaktion auf seine Wahl oder auf FIDE-Entscheidungen zum russischen Verband ist. Gefordert wird die Übertragung von Vermögenswerten in Höhe mehrerer hundert Millionen Dollar von Turlov, seiner Holding Freedom sowie weiteren verbundenen Firmen und Personen an den Staat.
Vorwurf: Unterstützung der Ukraine
Die russische Zeitung Kommersant berichtete unter Berufung auf Quellen, die Anklage ziele möglicherweise auf eine Einstufung Turlovs als „Extremist", im Zentrum stehe seine finanzielle Unterstützung der Ukraine – darunter eine Spende von umgerechnet über zwei Millionen Dollar an die ukrainische Botschaft in Kasachstan sowie zwei Millionen Euro für Rettungswagen über die Plattform UNITED24. Offiziell bestätigt ist diese Begründung bislang nicht. Freedom Holding erklärte, man verstehe weder Inhalt noch Rechtsgrundlage der Klage und besitze seit dem vollständigen Rückzug aus Russland 2023 dort keine Vermögenswerte mehr. Turlov, 1987 in Moskau geboren, hatte 2022 seine russische Staatsbürgerschaft aufgegeben und die kasachische angenommen.
Eine erste Anhörung ist für den 15. Oktober angesetzt. Der Fall trifft FIDE in einer heiklen Phase: Turlov hatte die Einhaltung eines CAS-Urteils zur suspendierten russischen Schachföderation zur „roten Linie" erklärt, berief aber zugleich den früheren russischen Sportminister Pawel Kolobkow sowie den ukrainischen Präsidentenberater Mychajlo Podoljak zu Vizepräsidenten.
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Millionenklage gegen FIDE-Chef Turlov begann schon vor seiner Wahl
Quelle: World Chess – „Russia Seeks 'Hundreds Of Millions' In Assets From New FIDE President Turlov", 4. Oktober 2026
Die russische Generalstaatsanwaltschaft hat ihre Klage gegen Timur Turlov bereits am 24. September beim Moskauer Twerskoi-Gericht eingereicht – zwei Tage bevor er zum FIDE-Präsidenten gewählt wurde. Das spricht nach Einschätzung von World Chess dagegen, dass die Klage eine Reaktion auf seine Wahl oder auf FIDE-Entscheidungen zum russischen Verband ist. Gefordert wird die Übertragung von Vermögenswerten in Höhe mehrerer hundert Millionen Dollar von Turlov, seiner Holding Freedom sowie weiteren verbundenen Firmen und Personen an den Staat.
Vorwurf: Unterstützung der Ukraine
Die russische Zeitung Kommersant berichtete unter Berufung auf Quellen, die Anklage ziele möglicherweise auf eine Einstufung Turlovs als „Extremist", im Zentrum stehe seine finanzielle Unterstützung der Ukraine – darunter eine Spende von umgerechnet über zwei Millionen Dollar an die ukrainische Botschaft in Kasachstan sowie zwei Millionen Euro für Rettungswagen über die Plattform UNITED24. Offiziell bestätigt ist diese Begründung bislang nicht. Freedom Holding erklärte, man verstehe weder Inhalt noch Rechtsgrundlage der Klage und besitze seit dem vollständigen Rückzug aus Russland 2023 dort keine Vermögenswerte mehr. Turlov, 1987 in Moskau geboren, hatte 2022 seine russische Staatsbürgerschaft aufgegeben und die kasachische angenommen.
Eine erste Anhörung ist für den 15. Oktober angesetzt. Der Fall trifft FIDE in einer heiklen Phase: Turlov hatte die Einhaltung eines CAS-Urteils zur suspendierten russischen Schachföderation zur „roten Linie" erklärt, berief aber zugleich den früheren russischen Sportminister Pawel Kolobkow sowie den ukrainischen Präsidentenberater Mychajlo Podoljak zu Vizepräsidenten.
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Zitat von Conrad Schormann am 10. Oktober 2026, 11:37 UhrRosenstein: Ilyumzhinov sagt im CAS-Verfahren gegen FIDE aus
Quelle: Chess News Network – „Ilyumzhinov To Testify in CAS Case", Douglas C.
Wadim Rosenstein hat am 9. Oktober auf X erklärt, dass der frühere FIDE-Präsident Kirsan Ilyumzhinov zugesagt habe, in seinem Verfahren vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS auszusagen. Das berichtet Chess News Network. Die Bestätigung stammt allein von Rosenstein, eine eigene Stellungnahme von Ilyumzhinov liegt nicht vor.
Rosenstein wirft der FIDE vor, ihre Sanktionsregeln uneinheitlich anzuwenden. Ilyumzhinov sei wegen US-Sanktionen faktisch von der FIDE ausgeschlossen gewesen, obwohl Präsident Donald Trump diese 2025 aufgehoben habe. Gleichzeitig stünden Timur Turlov unter ukrainischen und Arkady Dvorkovich unter EU-Sanktionen, ohne dass dies Konsequenzen habe. Zudem behauptete Rosenstein, sein Lager habe Ilyumzhinovs Kandidatur unterstützen wollen, sei aber 13 Stimmen von der nötigen Mehrheit entfernt gewesen – eine Rechnung, die zum Ergebnis der Stichwahl zwischen Turlov und Dvorkovich passt.
Offen bleibt, welche FIDE-Regel die drei unterschiedlichen Sanktionsregime überhaupt vergleichbar machen würde. Auch zu Stand und Zeitplan des CAS-Verfahrens wurden keine Angaben veröffentlicht. Ob Turlov oder die FIDE auf die Vorwürfe reagieren, ist bisher nicht bekannt.
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Rosenstein: Ilyumzhinov sagt im CAS-Verfahren gegen FIDE aus
Quelle: Chess News Network – „Ilyumzhinov To Testify in CAS Case", Douglas C.
Wadim Rosenstein hat am 9. Oktober auf X erklärt, dass der frühere FIDE-Präsident Kirsan Ilyumzhinov zugesagt habe, in seinem Verfahren vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS auszusagen. Das berichtet Chess News Network. Die Bestätigung stammt allein von Rosenstein, eine eigene Stellungnahme von Ilyumzhinov liegt nicht vor.
Rosenstein wirft der FIDE vor, ihre Sanktionsregeln uneinheitlich anzuwenden. Ilyumzhinov sei wegen US-Sanktionen faktisch von der FIDE ausgeschlossen gewesen, obwohl Präsident Donald Trump diese 2025 aufgehoben habe. Gleichzeitig stünden Timur Turlov unter ukrainischen und Arkady Dvorkovich unter EU-Sanktionen, ohne dass dies Konsequenzen habe. Zudem behauptete Rosenstein, sein Lager habe Ilyumzhinovs Kandidatur unterstützen wollen, sei aber 13 Stimmen von der nötigen Mehrheit entfernt gewesen – eine Rechnung, die zum Ergebnis der Stichwahl zwischen Turlov und Dvorkovich passt.
Offen bleibt, welche FIDE-Regel die drei unterschiedlichen Sanktionsregime überhaupt vergleichbar machen würde. Auch zu Stand und Zeitplan des CAS-Verfahrens wurden keine Angaben veröffentlicht. Ob Turlov oder die FIDE auf die Vorwürfe reagieren, ist bisher nicht bekannt.
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