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The Stories, Games, and Intrigues of Capablanca & Alekhine

Stimmen zum Capablanca-Alekhine-Buch fallen außergewöhnlich positiv aus

Quelle: chess.com – „The stories, games, and intrigues of Capablanca & Alekhine“, Luis Fernández Siles

Der Blogbeitrag des Autors, insofern nicht ganz objektiv, sammelt Rückmeldungen zum neuen Buch von Luis Fernández Siles über José Raúl Capablanca und Alexander Aljechin. Die Urteile fallen bemerkenswert einhellig aus.

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Carl Portman stellt das Werk auf eine Stufe mit Klassikern wie My System und My 60 Memorable Games und nennt es „unverzichtbar“. Stjepan Tomić hebt die Verbindung aus kommentierten Partien und einer klar erzählten Doppelbiografie hervor und empfiehlt das Buch jedem, der sich für Schachgeschichte interessiert. Nick Visel betont den hohen Lernwert und die gute Lesbarkeit durch viele Diagramme. Antonio Gude lobt die gründliche historische Arbeit und den klugen Umgang mit offenen oder strittigen Fragen. Begeisterte Stimmen kommen auch aus Social Media: David Llada nennt das Buch einen der stärksten Titel des Jahres, Peter Doggers und Jennifer Shahade zeigen sich ebenfalls beeindruckt.

Einige Musterseiten aus dem Buch

Capablanca vs. Alekhine: Ein klar erzähltes Duell zweier Klassiker

Quelle: Nick Plays Chess – „Book Review: The Stories, Games, and Intrigues of Capablanca and Alekhine“, Nick Visel

Das Buch von FM Luis Fernández Siles erzählt die Rivalität zwischen José Raúl Capablanca und Alexander Aljechin von Sankt Petersburg 1913 bis AVRO 1938 als durchgehende Geschichte aus Turnieren, WM-Kämpfen, Theoriedebatten und persönlichen Konflikten. Es ordnet die Partien chronologisch, bindet Figuren wie Emanuel Lasker, Max Euwe, Mikhail Botwinnik, Siegbert Tarrasch, Richard Réti, Efim Bogoljubow, Paul Keres, Reuben Fine und Samuel Reshevsky ein und zeigt so den Übergang von der „alten Garde“ zu Sowjets und US-Spielern. Form und Ausstattung: Selbstverlag, gute englische Übersetzung, hochwertiger Hardcover-Druck, viele Diagramme, Turniertabellen und Fotos, Quellenangaben per Fußnote. Die 85 ausgewählten Partien und Fragmente folgen einem roten Faden statt „Best-of“-Sammlung; klassische Kommentare ohne Engine-Zahlen, mit einfachen Symbolen und kurzen Erklärungen.

Inhaltlich ist das Buch für Vereins- und Klubspieler gedacht (ca. 1000–1800 Elo): wenig Computer-Tiefe, dafür klare Hinweise zu Plänen, Strategie und typischen Fehlern, die sich schnell nachspielen lassen. Schwerpunkt ist der WM-Kampf 1927 zwischen Capablanca und Aljechin mit vielen Cambridge-Springs-Partien, in denen Siles die unterschiedlichen Stile beider zeigt und Aljechins Siegeswillen herausarbeitet; dazu kommen wichtige Partien aus St. Petersburg 1914, Havana 1921, den Euwe-Matches und den späteren Jahren mit aufkommenden Rivalen wie Botwinnik. Die Rezension lobt die Kombination aus Geschichtserzählung und didaktischer Partien-Auswahl, kritisiert nur, dass Siles manchmal Züge als „interessant“ bezeichnet, ohne sie weiter zu begründen. Insgesamt bewertet Nick Visel das Buch als sehr gelungenen, gut lesbaren Einstieg in Geschichte und Spiele der beiden Weltmeister und gibt 4,5 von 5 Punkten.

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