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SV Werder Bremen

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Werder Bremen startet mit Remis und Sieg – Martirosyan bezwingt Blübaum, Shevchenko muss gehen

Quelle: Weser-Kurier – „Schach: Werders neuer Spitzenmann besiegt deutschen Nationalspieler“, Olaf Dorow, 29. September 2025

Der SV Werder Bremen ist erfolgreich in die neue Bundesliga-Saison gestartet. Zum Auftakt gab es ein 4:4 gegen die favorisierten Schachfreunde Deizisau sowie ein 4,5:3,5 gegen MSA München. Herausragend war der Einstand von Neuzugang Haik Martirosyan: Der armenische Nationalspieler, einst mit über 2700 Elo gelistet, besiegte an Brett 1 den deutschen Spitzenspieler Matthias Blübaum. Für weitere Bremer Punkte sorgten Nikolas Wachinger gegen Rustem Dautov sowie Alexander Areshchenko gegen München.

Parallel hat der Verein die Zusammenarbeit mit Kirill Shevchenko beendet. Der Ukrainer, inzwischen für Rumänien gemeldet, wurde vom Weltverband bis 2026 gesperrt und verlor seinen Großmeistertitel, nachdem er bei einem Turnier in Spanien ein Handy auf der Toilette benutzt haben soll. „Fair Play steht bei uns an erster Stelle“, sagte Trainer David Lobzhanidze.

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Werder peilt trotz immer stärkerer Konkurrenz die erneute Qualifikation für den Europacup an und liegt nach zwei Spieltagen mit Rang vier auf Kurs.

EM-Bronze für Deutschlands Frauen – Werderaner prägen den Erfolg
Quelle: SV Werder Bremen – „EM-Bronze für Deutsche Frauenmannschaft“, 18. Oktober 2025

Der SV Werder Bremen war bei der Schach-Europameisterschaft in Batumi gleich mehrfach vertreten – und spielte in beiden deutschen Teams eine zentrale Rolle.

Unter der Leitung des neuen Frauen-Bundestrainers GM Zahar Efimenko (Werder Bremen) gewann die deutsche Frauen-Nationalmannschaft überraschend die Bronzemedaille. Efimenko lobte das Team um Dinara Wagner, Hanna Marie Klek, Josefine Safarli, Kateryna Dolzhykova und Lara Schulze für Teamgeist und strategische Stärke: Der Erfolg sei „ein Meilenstein für das Frauenschach in Deutschland“.

Für die 22-jährige Lara Schulze, die in Bremen spielt, war es bereits ihr zweiter Einsatz im Nationalteam. Sie sprach von einem „Traum, der wahr geworden ist“. Schulze betonte die gute Stimmung im Team und die gegenseitige Unterstützung als Schlüssel zum Erfolg.

Efimenko wurde beim Turnier von seinem Landsmann und Ex-Werderaner GM Volodymyr Baklan als Co-Trainer unterstützt.

Auch im offenen Wettbewerb war Werder stark präsent: GM Matthias Blübaum, GM Laurent Fressinet, GM Velimir Ivic, GM Haik Martirosyan, GM Luke McShane, GM Szymon Gumularz und GM Zbynek Hracek (als Trainer der tschechischen Frauen) spielten für verschiedene Nationen.

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Werder Bremen zieht damit eine rundum erfolgreiche Bilanz der Team-EM: Medaille im Frauenwettbewerb, Topplatzierungen bei den Männern und ein klares Zeichen, dass der Verein international zu den führenden Schachadressen gehört.

Werder Bremen schreibt Schachgeschichte – Bronze für Schulze und Efimenko bei der EM
Quelle: Weser-Kurier – „Wie Lara Schulze deutsche Schachgeschichte schrieb“, Paul Vogt, 21. Oktober 2025

Der SV Werder Bremen hat doppelten Anteil am historischen Erfolg der deutschen Frauen bei der Team-Europameisterschaft in Batumi: Spielerin Lara Schulze und Nationaltrainer Zahar Efimenko brachten Bronze nach Hause – die erste deutsche Team-Medaille seit 1978.

Schulze, seit 2021 für Werder aktiv, erzielte vier Punkte aus sieben Partien und trug entscheidend zum Podestplatz bei. Sie gewann gegen die Türkei und Griechenland, remisierte gegen mehrere Top-Nationen und verlor nur gegen die spätere Europameisterin aus Polen. Trainer Efimenko, ebenfalls Werder-Spieler in der Schachbundesliga, lobte sein Team für „Ehrgeiz, Disziplin und Teamgeist“ und sprach von einem „großen Meilenstein für den Schachsport“.

Neben Schulze und Efimenko waren in Batumi weitere Werderaner im Einsatz – darunter Laurent Fressinet, Velimir Ivic (Bronze mit Serbien), Haik Martirosyan, Luke McShane und Szymon Gumularz. Auch Zbynek Hracek war als Trainer der tschechischen Frauenmannschaft beteiligt.

Schon wenige Tage nach der EM steht für Werder das nächste Großereignis bevor: der European Club Cup auf Rhodos, die „Champions League des Schachs“. Dort will der Bremer Bundesligist den Erfolg von Batumi fortsetzen – und vielleicht das nächste Kapitel grün-weißer Schachgeschichte schreiben.

Wo stehen wir als Abteilung? Wohin wollen wir? Unter anderem solche Fragen stehen bei der Jahreshauptversammlung am 6. November auf der Agenda:

https://www.werder.de/schach/aktuell/informationen/news/2025/mitgliederversammlung-der-schachabteilung-2025

Werder Bremen eröffnet die Rapid-Rumble-Saison 2026

Quelle: Niedersächsischer Schachverband – „Rapid Rumble – Werder Bremen Rapid-Open: Ausschreibung“, 27.11.2025

Der NSV stellt das Werder Bremen Rapid-Open als erste Etappe des Rapid Rumble 2026 vor. Das Turnier findet am 11. Januar 2026 im ATLANTIC Hotel Galopprennbahn in Bremen statt. Teilnehmende erhalten an diesem Tag freien Eintritt zu den Bundesliga-Heimspielen von Werder Bremen. Das Event zählt zur Gesamtwertung der Schnellschach-Serie. Die Anmeldung läuft über das zentrale NSV-Tool.

Frauenturniere bei Werder: Zwei Turniere, ein Wochenende

Am Wochenende 13.–15. Februar 2026 wird bei SV Werder Bremen Frauen-Schach zum Schwerpunkt. In den Clubräumen an der Hemelinger Straße richtet Werder gemeinsam mit dem Niedersächsischen Schachverband und dem Landesschachbund Bremen gleich zwei Frauenturniere parallel aus.

Gespielt werden
– die Offene Niedersächsisch-Bremische Einzelmeisterschaft der Frauen 2026 (mit Qualifikation zur Deutschen Frauen-EM)
– sowie das 3. Niedersächsische Frauen-Open bis 1300 DWZ.

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Beide Turniere laufen im klassischen Modus über fünf Runden von Freitagabend bis Sonntag. Insgesamt sind maximal 44 Spielerinnen zugelassen. Werder stellt nicht nur die Spielräume, sondern sorgt mit kurzen Wegen, klaren Abläufen und ruhiger Turnieratmosphäre für den passenden Rahmen.

Anmeldung ist bis 11. Februar 2026 möglich. Wer in Bremen Frauen-Schach auf Wettkampfniveau erleben will, ist an diesem Wochenende bei Werder richtig.

Ausschreibung

Offene Niedersächsisch-Bremische Einzelmeisterschaft der Frauen 2026 sowie 3. Niedersächsisches Frauen-Open: Ausschreibung

Werder Bremen und der Niedersächsischer Schachverband laden zum Werder Bremen Rapid-Open ein. Das Schnellschachturnier findet am Sonntag, 11. Januar 2026, im ATLANTIC Hotel Galopprennbahn statt und ist zugleich die erste Etappe des NSV Rapid Rumble 2026.

Gespielt werden neun Runden im Schweizer System mit 10 Minuten plus 5 Sekunden pro Zug. Das Turnier richtet sich bewusst an ein breites Feld – von erfahrenen Vereinsspielern bis zum Nachwuchs. 140 Startplätze stehen zur Verfügung, eine ELO-Auswertung, Rating-, Jugend- und Damenpreise sind vorgesehen. Der Sieger erhält 300 Euro.

Als Extra gibt es für Teilnehmende freien Eintritt zur 1. Schach-Bundesliga am selben Tag. Voranmeldung wird empfohlen, da die Plätze begrenzt sind. Die Veranstalter versprechen gute Erreichbarkeit, Verpflegung vor Ort und einen regulären Turnierablauf unter Aufsicht von Schiedsrichtern.

Kurz: Ein offenes Schnellschach-Turnier mitten im Winter, sportlich ambitioniert, aber ausdrücklich niedrigschwellig – gedacht als Auftakt für die Rapid-Serie des NSV und als Schach-Event für die Bremer Szene.

Ausschreibung: https://nsv-online.de/downloads/Ausschreibung-Bremen-2026.pdf

Anmeldung: https://nsv-online.de/anmeldung/rapid-bremen/

Quelle: Ankündigung von SV Werder Bremen, 22. Dezember 2025

Beim Bremer Silvester Open 2025 hat Julian Kramer den Turniersieg geholt. Der Großmeister vom Hamburger SK setzte sich nach sieben Runden durch und gewann das ausgebuchte A-Open vor Arno Zude und FM Nikita Nechitaylo.

Das Turnier fand wie im Vorjahr im ATLANTIC Hotel an der Galopprennbahn in Bremen statt und war mit 117 Teilnehmenden erstmals vollständig ausgebucht. SV Werder Bremen war mit 18 Spielerinnen und Spielern stark vertreten, die Bremer Schachgesellschaft stellte weitere zehn. Fast die Hälfte des Feldes reiste von außerhalb der Region an – ein Zeichen für die gewachsene Bedeutung des Turniers.

Im B-Open gewann Laurentius Nguyen (SV Laatzen) vor Gerald Jung (Werder Bremen) und Philipp Tresper (Schachforum Darmstadt). Zahlreiche Sonderpreise gingen unter anderem an FM Fred Hedke (Senioren A), WIM Lara Schulze (Damen A), Yunong Elias Lu (Jugend A) und Haiyang Yao (Jugend B). Veranstalter und Teilnehmende lobten erneut Organisation und Spielbedingungen.

Ergebnisse auf Chess-Results.com A-OpenB-Open und der Turnierseite.

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Schneesturm, Verzögerung, zwei Niederlagen: Werder rutscht ins Mittelfeld

Quelle: werder.de – „Turbulentes Bundesliga-Heimspiel zwischen Schneesturm und Spitzenschach“, Spartak Grigorian, 22. Januar 2026

Ein Schneesturm mit zahlreichen Flugausfällen hat den Bundesliga-Heimspieltag von Werder Bremen massiv beeinträchtigt. Mehrere Spieler trafen erst verspätet ein, der Start wurde in Absprache mit Mannschaftsführern und Schiedsrichtern um 90 Minuten verschoben, um faire Bedingungen für alle Teams zu gewährleisten.

Sportlich verlief das Wochenende enttäuschend. Gegen die OSG Baden-Baden hielt Werder lange gut mit. Remis an den Spitzenbrettern und der starke Sieg von Jari Reuker sorgten zwischenzeitlich für Ausgleich. Danach kippte der Mannschaftskampf, mehrere Niederlagen führten zur Entscheidung zugunsten der Gäste.

Am Sonntag gegen den SC Heimbach-Weis-Neuwied wiederholte sich das Muster. Mehrere solide Remis reichten nicht, da an anderen Brettern klare Niederlagen folgten. Am Ende stand ein 2,5:5,5.

Nach zwei Niederlagen zum Jahresauftakt rutscht Werder in der Tabelle auf Platz acht ab. Als Nächstes stehen Auswärtsspiele in Kirchweyhe an, bevor Ende Februar das Heimspiel gegen Tabellenführer Viernheim folgt.

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