SV Hemer 1932
Zitat von Conrad Schormann am 19. September 2025, 12:06 UhrFamilienliga Bundesliga: Mit Oma, Mama und Wohlfühlklima zum Klassenerhalt
Quelle: Deutscher Schachbund – „Familienliga Bundesliga: Mit Oma, Mama und Wohlfühlklima zum Klassenerhalt“, Matthias Wolf
Der SV Hemer 1932 geht mit einem besonderen Familienmodell in die neue Saison der Frauen-Bundesliga. Gleich drei Mitglieder der Familie Trunz spielen im Team: Dr. Elena Trunz, ihre Töchter Michelle (17) und Tamila (15). Beide gelten als hochveranlagte Nachwuchstalente, die schon bei der Jugend-EM auf Rhodos überzeugten und sich gegenseitig antreiben. Täglich investieren sie mehrere Stunden ins Training – oft online mit russischen Trainern oder mit FM Jonas Gallasch – und ordnen andere Hobbys wie Schauspiel, Malen oder Taekwondo dem Schach unter. Ihre Mutter Elena, die selbst auf eine erfolgreiche Schachlaufbahn zurückblicken kann und heute in der KI-Forschung arbeitet, sieht die Bundesliga als wichtige Chance, Normen zu erspielen und Elo zu steigern.
Die Leidenschaft für das königliche Spiel hat die Großmutter Tatiana Kuznetsova geweckt, die viel Zeit investierte, als Elena selbst mit Studium beschäftigt war. Vater Sebastian Trunz, dreifacher Deutscher Meister und einmaliger Weltmeister im Brettspiel Carcassonne, begleitet jede Partie live mit der Engine, übernimmt organisatorische Aufgaben und hält seiner Familie im Alltag den Rücken frei.
Im Verein haben Michelle und Tamila ein großes Vorbild: WGM Carmen Voicu-Jagodzinsky, zugleich Landes-Nachwuchstrainerin und Herz des Bundesligateams. Sie gibt den jungen Spielerinnen wichtige Impulse – schachlich wie menschlich. Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler traut den Schwestern zu, eines Tages semi-professionell Schach zu spielen, wenn sie Geduld bewahren.
Das Ziel für die Saison formuliert Elena Trunz klar: Nicht Spitzenplätze, sondern Klassenerhalt – und das möglichst ohne Zittern bis zum Schluss. Entscheidend sei das familiäre Klima im Team. „Wir haben absolute Wohlfühl-Atmosphäre“, betont sie. Zum Auftakt trifft Hemer auf die Schachfreunde Deizisau und den SK Schwäbisch Hall. Für die Trunz-Familie ist die Bundesliga vor allem eines: ein gemeinsames Abenteuer, das zusammenschweißt.
Familienliga Bundesliga: Mit Oma, Mama und Wohlfühlklima zum Klassenerhalt
Quelle: Deutscher Schachbund – „Familienliga Bundesliga: Mit Oma, Mama und Wohlfühlklima zum Klassenerhalt“, Matthias Wolf
Der SV Hemer 1932 geht mit einem besonderen Familienmodell in die neue Saison der Frauen-Bundesliga. Gleich drei Mitglieder der Familie Trunz spielen im Team: Dr. Elena Trunz, ihre Töchter Michelle (17) und Tamila (15). Beide gelten als hochveranlagte Nachwuchstalente, die schon bei der Jugend-EM auf Rhodos überzeugten und sich gegenseitig antreiben. Täglich investieren sie mehrere Stunden ins Training – oft online mit russischen Trainern oder mit FM Jonas Gallasch – und ordnen andere Hobbys wie Schauspiel, Malen oder Taekwondo dem Schach unter. Ihre Mutter Elena, die selbst auf eine erfolgreiche Schachlaufbahn zurückblicken kann und heute in der KI-Forschung arbeitet, sieht die Bundesliga als wichtige Chance, Normen zu erspielen und Elo zu steigern.
Die Leidenschaft für das königliche Spiel hat die Großmutter Tatiana Kuznetsova geweckt, die viel Zeit investierte, als Elena selbst mit Studium beschäftigt war. Vater Sebastian Trunz, dreifacher Deutscher Meister und einmaliger Weltmeister im Brettspiel Carcassonne, begleitet jede Partie live mit der Engine, übernimmt organisatorische Aufgaben und hält seiner Familie im Alltag den Rücken frei.
Im Verein haben Michelle und Tamila ein großes Vorbild: WGM Carmen Voicu-Jagodzinsky, zugleich Landes-Nachwuchstrainerin und Herz des Bundesligateams. Sie gibt den jungen Spielerinnen wichtige Impulse – schachlich wie menschlich. Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler traut den Schwestern zu, eines Tages semi-professionell Schach zu spielen, wenn sie Geduld bewahren.
Das Ziel für die Saison formuliert Elena Trunz klar: Nicht Spitzenplätze, sondern Klassenerhalt – und das möglichst ohne Zittern bis zum Schluss. Entscheidend sei das familiäre Klima im Team. „Wir haben absolute Wohlfühl-Atmosphäre“, betont sie. Zum Auftakt trifft Hemer auf die Schachfreunde Deizisau und den SK Schwäbisch Hall. Für die Trunz-Familie ist die Bundesliga vor allem eines: ein gemeinsames Abenteuer, das zusammenschweißt.
Zitat von Conrad Schormann am 26. September 2025, 11:11 UhrSV Hemer mit kämpferischem Auftakt in der Frauen-Bundesliga
Quelle: IKZ-online.de – „Erwartet schwere Duelle am ersten Spieltag für den SV Hemer“, André GüntherDie Schachspielerinnen des SV Hemer sind mit zwei Niederlagen in die neue Bundesliga-Saison gestartet, hinterließen aber einen starken Eindruck.
Zum Auftakt gegen Deizisau reichte es nur zu einem halben Punkt durch Eva Kulovana und Alicia Kovalskyy – Endstand 1:5. Mehrere Spielerinnen verpassten Chancen, doch ein Mannschaftspunkt sei „realistisch nie im Bereich des Möglichen“ gewesen, so Vereinschef Andreas Jagodzinsky.
Tags darauf gegen Meister Schwäbisch Hall überraschten die Hemeranerinnen mit großer Gegenwehr. Die erst zwölfjährige Lilian Schirmbeck und Lucie Rybackova holten Remis gegen prominente Gegnerinnen, am Ende stand nur eine knappe 2,5:3,5-Niederlage. Besonders bemerkenswert: Auch an den Spitzenbrettern erspielten sich Kulovana, Helena Neumann und Lisa-Marie Möller zeitweise Gewinnchancen.
SV Hemer mit kämpferischem Auftakt in der Frauen-Bundesliga
Quelle: IKZ-online.de – „Erwartet schwere Duelle am ersten Spieltag für den SV Hemer“, André Günther
Die Schachspielerinnen des SV Hemer sind mit zwei Niederlagen in die neue Bundesliga-Saison gestartet, hinterließen aber einen starken Eindruck.
Zum Auftakt gegen Deizisau reichte es nur zu einem halben Punkt durch Eva Kulovana und Alicia Kovalskyy – Endstand 1:5. Mehrere Spielerinnen verpassten Chancen, doch ein Mannschaftspunkt sei „realistisch nie im Bereich des Möglichen“ gewesen, so Vereinschef Andreas Jagodzinsky.
Tags darauf gegen Meister Schwäbisch Hall überraschten die Hemeranerinnen mit großer Gegenwehr. Die erst zwölfjährige Lilian Schirmbeck und Lucie Rybackova holten Remis gegen prominente Gegnerinnen, am Ende stand nur eine knappe 2,5:3,5-Niederlage. Besonders bemerkenswert: Auch an den Spitzenbrettern erspielten sich Kulovana, Helena Neumann und Lisa-Marie Möller zeitweise Gewinnchancen.