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SV Erkenschwick

Max Lutze führt SV Erkenschwick zu Bronze bei der U20-DVM

Der 17-Jährige punktet am Spitzenbrett gegen starke Gegner und hat großen Anteil am Podestplatz des Vereins

Quelle: come-on.de – „Schach-Ass Lutze glänzt: Mit Erkenschwick stürmt er aufs DVM-Podium“, Thomas Machatzke

Der SV Erkenschwick hat bei den Deutschen U20-Vereinsmeisterschaften in Rotenburg an der Wümme mit Max Lutze einen der prägenden Spieler gestellt. Der 17-Jährige aus Halver, seit Sommer 2024 für Erkenschwick am Brett, holte am Spitzenbrett 5,0 Punkte und führte sein Team damit zu Bronze hinter Nürnberg und Hamburg. Besonders wertvoll waren seine Siege gegen den Hamburger Isaac Garner und gegen Jonas Gallasch von der SG Porz, der den entscheidenden Erfolg im Kampf um Platz drei sicherte. Lutze verlor nur eine Partie – nach langem Kampf gegen Yelyzaveta Hrebenshchykova vom späteren Meister Nürnberg. Für Erkenschwick ist Rang drei ein starkes Signal, für Lutze selbst ein weiterer Schritt Richtung FIDE-Meister-Norm.

SV Erkenschwick steigt in Schachbundesliga auf

Quelle: Marler Zeitung – „Schachbundesliga: SV Erkenschwick feiert historischen Aufstieg", veröffentlicht am 24. März 2026

Der SV Erkenschwick hat den Aufstieg in die 1. Schachbundesliga geschafft und damit den größten Erfolg seiner mehr als 100-jährigen Vereinsgeschichte erzielt. Das berichtet Marler Zeitung. Mit einem 5:3-Sieg im Relegationsspiel beim Münchener SC 1836 sicherte sich der Vizemeister der 2. Bundesliga Nord den Platz in der höchsten deutschen Spielklasse, die unter Experten als stärkste Schachliga der Welt gilt.

Noch als Aufsteiger hatte der SVE überraschend Rang zwei in der 2. Bundesliga Nord belegt und sich damit die Chance auf das Entscheidungsspiel erarbeitet. Parallel zog das Team im Deutschen Mannschaftspokal ins Final Four ein. Trotz leicht besserer Wertungszahlen der Münchener und deren unvollständiger Besetzung setzte Erkenschwick auf eine Mischung aus Erfahrung und Jugend – drei Spieler waren jünger als 20 Jahre.

Entscheidende Partien und klare Überlegenheit

Robert Ris brachte den SVE mit einem druckvollen Angriff in Führung, kurz darauf legte Toms Kantans nach, als sein Gegner in Zeitnot einen entscheidenden Fehler beging. Den endgültigen Aufstiegspunkt sicherte Arthur de Winter mit einem erfolgreichen Königsangriff nach zwei gewonnenen Bauern. Die übrigen Partien, darunter Remisen von Max Lutze, Friso Nijboer und Mykola Korchynskyi, sowie eine Niederlage von Spitzenbrett Nikita Meshkov, hatten nur noch statistischen Wert.

Vereinsvorsitzender Frank Strozewski hatte den Aufstieg bereits nach dem Pokal-Coup als „größten Erfolg unserer Vereinsgeschichte" bezeichnet. Der SVE setzt bewusst auf eigene Nachwuchstalente, darunter den erst 15-jährigen U16-Europameister Korchynskyi, und plant, diesen Kurs auch in der Bundesliga fortzusetzen – ergänzt lediglich durch weitere Talente aus den eigenen Reihen.

Neben der ersten Mannschaft haben auch die zweite und vierte Mannschaft des Vereins in dieser Saison Meisterschaften und Aufstiege perfekt gemacht. Mit dem Final Four im Deutschen Mannschaftspokal Ende Mai steht zudem ein weiteres Highlight bevor, möglicherweise erneut in Oer-Erkenschwick.

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Erkenschwick verteidigt NRW-Viererpokal zum dritten Mal

Quelle: Schachbund Nordrhein-Westfalen e. V. – „Erkenschwicker Juniorenriege erzwingt Titelverteidigung im NRW-Viererpokal", veröffentlicht am 13. Juli 2026

Der SV Erkenschwick hat den NRW-Mannschaftspokal im Viererpokal zum dritten Mal in Folge gewonnen. Das berichtet Schachbund Nordrhein-Westfalen e. V.. Die Finalrunde fand kurzfristig nicht am ursprünglich geplanten Ort statt, sondern wurde wegen einer Hitzewelle in die klimatisierten Räume der Schachfreunde Mülheim verlegt. Bemerkenswert: Die Erkenschwicker traten im gesamten Wochenende ausschließlich mit Spielern der Altersklasse U20 an.

Im Halbfinale bezwang Erkenschwick die Solinger SG mit 2,5:1,5. Die Solinger mussten dabei auf einen Spieler verzichten, der auf der Bahnfahrt zwischen Köln und Düsseldorf gestrandet war. Im zweiten Halbfinale setzte sich der Ausrichter SV Mülheim-Nord gegen KS Iserlohn ebenfalls mit 2,5:1,5 durch. Da Erkenschwick und Solingen bereits für die Deutsche Pokalmannschaftsmeisterschaft vorqualifiziert waren, standen Iserlohn und Mülheim-Nord als NRW-Qualifikanten für die Bundespokalrunde im Folgejahr bereits vor Turnierbeginn fest.

Finale per Berliner Wertung entschieden

Das Spiel um Platz 3 zwischen Solingen und Iserlohn, bei dem ein Freiplatz in der NRW-Pokal-Zwischenrunde 2026/27 auf dem Spiel stand, endete 2,5:1,5 für Solingen. Guntram Hainke beendete das Wochenende für Iserlohn mit einer persönlichen Bilanz von 2/2.

Das Finale zwischen Erkenschwick und Mülheim-Nord endete 2:2 nach Brettpunkten. Den Ausschlag gab die Berliner Wertung, die mit 5,5:4,5 zugunsten der Erkenschwicker ausfiel. Den entscheidenden Ausgleichspunkt erzielte Luka Schwitkowski, der mit einem Qualitätsopfer einen Mattangriff einleitete. Am Spitzenbrett bot Timo Küppers von Mülheim-Nord nach einer taktischen Wendung Remis an, das Mykola Korchynski für Erkenschwick annahm und damit den Pokalsieg sicherte.

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SV Erkenschwick spielt erstmals in der Schachbundesliga

Quelle: (Abo) Stimberg-Zeitung – „SV Erkenschwick startet in der Schachbundesliga ab Oktober", 2. September 2026, Olaf Nehls

Der SV Erkenschwick tritt in der Saison 2026/27 erstmals in der Schachbundesliga an. Den Aufstieg sicherte sich der Verein durch die Vizemeisterschaft in der 2. Bundesliga Nord. Das berichtet Stimberg-Zeitung. Die neue Spielzeit beginnt am 9. Oktober mit 16 Mannschaften und 15 Spieltagen; gespielt wird künftig an fünf Wochenenden mit je drei Runden von Freitag bis Sonntag, nachdem die Liga zuvor acht Wochenenden mit zwei Runden angesetzt hatte.

Mit einem Elo-Schnitt von 2458,9 Punkten für die ersten zehn gemeldeten Spieler ist der Aufsteiger nominell das schwächste Team der Liga. Das deutsch-niederländische Aufgebot blieb weitgehend zusammen und wurde um drei lettische Spieler ergänzt, an den Spitzenbrettern stehen Toms Kantans und Nikita Meshkov, neu ist Liam Vrolijk an Brett drei. „Wir sind der klare Außenseiter“, sagte der Vereinsvorsitzende Frank Strozewski. Erstes Ziel ist der Klassenerhalt.

Heimspieltage im Rathaus

Vom 12. bis 14. Februar 2027 richtet Erkenschwick die Spieltage sieben bis neun im alten Sitzungssaal des Rathauses aus. Gegner sind dort die Schachfreunde Bad Mergentheim, die OSG Baden-Baden und der Hamburger SK. Baden-Baden gilt mit Fabiano Caruana, Javokhir Sindarov und Vincent Keymer als nominell stärkstes Team, Titelverteidiger ist der SC Viernheim.

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„Wir wollen einen Verein aufbauen, keine Mannschaft für eine Saison“

Quelle: Schachbundesliga – „Aufsteiger Erkenschwick: Konzept steht über Ligazugehörigkeit", 28. September 2026, Stefan Liebig

Frank Strozewski will den Aufstieg des SV Erkenschwick 1923 nicht mit einem personellen Neuanfang verbinden. Der Vorsitzende und Teamchef setzt in der ersten Bundesliga-Saison auf nahezu denselben Kader, der im März 2026 mit einem 5:3 beim Münchener SC 1836 den größten Erfolg der Vereinsgeschichte einfuhr. Das sagte Frank Strozewski im Gespräch mit Stefan Liebig. „Wir haben eine gewachsene Struktur und wollten immer eine Mannschaft aufbauen, die nicht nur sportlich funktioniert, sondern auch zum Verein passt“, so Strozewski.

Jugendarbeit als Fundament

Mehr als 25.000 Euro flossen nach seinen Angaben im vergangenen Jahr in die Nachwuchsarbeit, die U20 wurde Dritter bei der Deutschen Vereinsmeisterschaft. Neben erfahrenen Spielern wie Toms Kantans und Nikita Meshkovs setzt Erkenschwick auf Talente wie den U16-Europameister Mykola Korchynskyi, der an seiner Großmeisternorm arbeitet. Auch Neuzugänge wie Isaac Garner und Liam Vrolijk kommen aus dem eigenen Jugendbereich.

Vorsichtige Ziele

Zum Auftakt am 9. Oktober erwartet Strozewski beim Deutschen Meister SC Viernheim „eher eine klare Niederlage“. Wichtiger als frühe Ergebnisse sei es, den Teamgeist zu halten. Am Ende soll der Verein zeigen, dass Jugendarbeit, gewachsene Mannschaft und Vereinsstruktur auch im Oberhaus tragen.

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