Stuttgarter Schachfreunde
Zitat von Conrad Schormann am 29. Januar 2026, 21:57 UhrDeutscher U16-Meister aus Stuttgart – Nachwuchsarbeit der Stuttgarter Schachfreunde zahlt sich aus
Quelle: Stuttgarter Nachrichten – „Meisterhafte Züge zum Wohle des Königs“, Cedric Stedler, 27. Januar 2026
Vier Jugendliche der Stuttgarter Schachfreunde haben Ende 2025 den Deutschen Mannschaftsmeistertitel in der U16 gewonnen. Daniel Nunez Grégoire, Elias Gotfried, Letong Zhong und Daniil Yasmo setzten sich bei der Meisterschaft in Dresden gegen 19 weitere Teams durch. Nach einer Auftaktniederlage gewann das Team sechs der sieben Runden und bestätigte seine Favoritenrolle.
Der Erfolg blieb weitgehend ohne öffentliche Resonanz – ein Punkt, den der Beitrag ausdrücklich anspricht. Während Schach in Ländern wie Indien große Aufmerksamkeit genießt, bleibt selbst ein nationaler Jugendtitel in Deutschland eher eine stille Leistung. Entsprechend ruhig geht es auch im Vereinsheim im Stuttgarter Westen zu, wo das Team regelmäßig trainiert. Trainer Gerhard Lorscheid legt dabei einen klaren Schwerpunkt: die Sicherheit des eigenen Königs und das konsequente Ausnutzen gegnerischer Schwächen.
Der Weg zur Deutschen Meisterschaft führte über Turniere auf Bezirks-, Verbands- und Landesebene. Ein Ligensystem gibt es im Jugendbereich nicht, jedes Jahr beginnt die Qualifikation neu. Für die Stuttgarter ist das kein Nachteil: Da alle Spieler eigentlich noch der U15 angehören, können sie 2026 erneut um den Titel spielen. Das Ziel formulieren sie selbstbewusst.
Trainiert wird überwiegend online. Laut Lorscheid geht es dabei um Mustererkennung und typische Stellungen, die im Spiel abrufbar sein müssen – „eine Art Rezept“. Einzelne Spieler investieren viel Zeit: Daniel gehört zu den Top-Fünf seiner Altersklasse in Deutschland und trainiert mehrere Stunden täglich. Andere betonen stärker den sozialen Aspekt des Vereinslebens.
Der Titelgewinn bringt keine Preisgelder und kaum finanzielle Perspektiven. Er steht vor allem für erfolgreiche Nachwuchsarbeit. Für die Stuttgarter Schachfreunde endet der Erfolg dort, wo er entstanden ist: am Brett, im Training, mit der Aussicht, den nächsten Titel wieder selbst erarbeiten zu müssen.
Deutscher U16-Meister aus Stuttgart – Nachwuchsarbeit der Stuttgarter Schachfreunde zahlt sich aus
Quelle: Stuttgarter Nachrichten – „Meisterhafte Züge zum Wohle des Königs“, Cedric Stedler, 27. Januar 2026
Vier Jugendliche der Stuttgarter Schachfreunde haben Ende 2025 den Deutschen Mannschaftsmeistertitel in der U16 gewonnen. Daniel Nunez Grégoire, Elias Gotfried, Letong Zhong und Daniil Yasmo setzten sich bei der Meisterschaft in Dresden gegen 19 weitere Teams durch. Nach einer Auftaktniederlage gewann das Team sechs der sieben Runden und bestätigte seine Favoritenrolle.
Der Erfolg blieb weitgehend ohne öffentliche Resonanz – ein Punkt, den der Beitrag ausdrücklich anspricht. Während Schach in Ländern wie Indien große Aufmerksamkeit genießt, bleibt selbst ein nationaler Jugendtitel in Deutschland eher eine stille Leistung. Entsprechend ruhig geht es auch im Vereinsheim im Stuttgarter Westen zu, wo das Team regelmäßig trainiert. Trainer Gerhard Lorscheid legt dabei einen klaren Schwerpunkt: die Sicherheit des eigenen Königs und das konsequente Ausnutzen gegnerischer Schwächen.
Der Weg zur Deutschen Meisterschaft führte über Turniere auf Bezirks-, Verbands- und Landesebene. Ein Ligensystem gibt es im Jugendbereich nicht, jedes Jahr beginnt die Qualifikation neu. Für die Stuttgarter ist das kein Nachteil: Da alle Spieler eigentlich noch der U15 angehören, können sie 2026 erneut um den Titel spielen. Das Ziel formulieren sie selbstbewusst.
Trainiert wird überwiegend online. Laut Lorscheid geht es dabei um Mustererkennung und typische Stellungen, die im Spiel abrufbar sein müssen – „eine Art Rezept“. Einzelne Spieler investieren viel Zeit: Daniel gehört zu den Top-Fünf seiner Altersklasse in Deutschland und trainiert mehrere Stunden täglich. Andere betonen stärker den sozialen Aspekt des Vereinslebens.
Der Titelgewinn bringt keine Preisgelder und kaum finanzielle Perspektiven. Er steht vor allem für erfolgreiche Nachwuchsarbeit. Für die Stuttgarter Schachfreunde endet der Erfolg dort, wo er entstanden ist: am Brett, im Training, mit der Aussicht, den nächsten Titel wieder selbst erarbeiten zu müssen.